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15 neue Sichtweisen auf die Nachkriegszeit

Ausstellung „Worms lebt – 70 Jahre Frieden“ am Montagabend im Rathaus eröffnet

Die Fotografin Estelle Armknecht, das Künstlerehepaar Horst und Monika Rettig, Oberbürgermeister Michael Kissel und Künstler Hans Martin Donner (von links) vor zwei seiner Werke „Homo Erectus“ und „Homo Philosophicus“. Foto: Karolina Krüger

Die Fotografin Estelle Armknecht, das Künstlerehepaar Horst und Monika Rettig, Oberbürgermeister Michael Kissel und Künstler Hans Martin Donner (von links) vor zwei seiner Werke „Homo Erectus“ und „Homo Philosophicus“. Foto: Karolina Krüger

VON KAROLINA KRÜGER Oberbürgermeister Michael Kissel eröffnete am Montagnachmittag die Ausstellung „Worms lebt – 70 Jahre Frieden“, die von 15 Künstlern um das Ehepaar Monika und Horst Rettig geschaffen wurde.

Monika Rettig führte in die vielschichtige Idee der Ausstellung ein. Inspiriert durch die Ausstellung  „70 Jahre Stadtzerstörung“ des Künstlers und Chronisten unserer Stadt, Klaus Krier, entstand die Idee einen Blick auf die Zeit danach zu werfen. Der Titel verbirgt vielfältige Sichtweisen, nimmt man den ersten Teil Worms lebt, so sieht man im Geiste das pulsierende, bunte, feiernde und kulturelle Worms, dass nach der Zerstörung im Zeitalter des wirtschaftlichen Aufschwungs die positiven Seiten beschreibt.

Gleichzeitig grenzt der zweite Teil den betrachteten Zeitraum ein – 70 Jahre Frieden. Ein Geschenk, das die Nachkriegsgenerationen so selbstverständlich, oftmals ohne Reflexion, annehmen. Die Ausstellung möchte nicht nur Antworten geben, sondern auch Fragen aufwerfen, Gespräche anregen, Zeit schenken für eigene Gedanken und seinen Besuchern Frieden bringen.

Noch bis zum 4.September sind die außergewöhnlichen Werke im zweiten Obergeschoss des Rathauses zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen.

 

Geschrieben in: Worms und Ortsteile

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