Luftballonweitflugwettbewerb anlässlich des Hochheimer Martinsmarktes
17 Ballons gingen auf lange Reise
Anlässlich des Hochheimer Martinsmarktes führte die Ortsverwaltung für die Kinder einen Luftballonweitflugwettbewerb durch. Viele hatten Ballons mit einer Teilnehmerkarte auf eine möglichst lange Reise geschickt. „Im letzten Jahr hatten wir leider kein Glück und keinen Rücklauf von Teilnehmerkarten“, so Ortsvorsteher Timo Horst. Dafür konnte der Ortschef nunmehr im Rahmen einer Feierstunde in diesem Jahr 17 Sieger ehren.
Zunächst aber erzählte der stellvertretende Ortsvorsteher Raimund Sürder mit viel Phantasie die Geschichte von der Reise des Siegerballons. Dieser ließ sich mit kitzelndem Lachgas füllen und spornte dann den Wind an, die Backen kräftig aufzublasen. Unterwegs musste der Wind immer wieder den Weg beschreiben. Erst war es der Rhein, dann der Main mit dem Nordzipfel Bayerns, die erreicht wurden. Schließlich wurde sogar Berlin überflogen. In Calau, eine Kleinstadt im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg, konnte der erschlaffte Wind nicht mehr blasen, und der Luftballon sank zu Boden.
Gespannt hatten nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Eltern und selbst Großeltern zugehört und bedankten sich mit einem kräftigen Beifall.
Der Beifall ging weiter, als Horst den Sieger des Wettbewerbs ehrte. 608 km hatte der Ballon des Siegers Niklas Bott (im Bild vorne mit der Urkunde) zurück gelegt. Timo Horst überraschte alle Sieger mit einem Gutschein zum Besuch des Wormser Tiergartens. Er bat die Kinder, sich bei den Findern ihres Luftballons mit einer Hochheimer Postkarte zu bedanken, die er zusammen mit einer Urkunde jedem überreichte und entließ die Sieger, die alle mit ihren Angehörigen gekommen waren, nicht ohne eine kleine Stärkung.