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Ab März fliegt das Leder-Ei wieder

Der Wormser Rugby Club bereitet sich auf den Saisonstart am 11. März vor / Zweiter Tabellenplatz und Play-Offs das Ziel

Rugby ist ein faszinierender, harter Sport, bei dem Teamgeist ganz oben steht. Fotos. Gernot Kirch

Rugby ist ein faszinierender, harter Sport, bei dem Teamgeist ganz oben steht. Fotos. Gernot Kirch

Von Gernot Kirch Die Herrenmannschaft des Wormser Rugby Clubs spielt in der Südstaffel der Hessenliga. Dies ist die vierhöchste deutsche Spielklasse. Nach Abschluss der Hinrunde im Herbst 2016 startet die Hessenliga ab dem 11. März in die Rückrunde. Der Wormser Rugby Club empfängt an diesem Tag die TG Darmstadt. Das Match findet auf dem Rugby Platz im Grünbereich des Heinrich-Völker-Bades statt. Der Zugang erfolgt über den Schwimmbadeingang. Der Besuch des Matches ist kostenlos.

Der Trainingsauftakt der Wormser Mannschaft erfolgte am 31. Januar.

Rang 2 das Ziel
Zurzeit belegt der Wormser Rugby Club den zweiten Tabellenplatz hinter dem Spitzenreiter SC Frankfurt und vor Heusenstamm. Diese Platzierung möchten die Cracks aus der Nibelungenstadt verteidigen, um eine gute Ausgangsposition für die Play-Offs zu haben.

Gegenüber dem NK zeigte sich der Wormser Spielertrainer Jens Neu mit dem Verlauf der Hinrunde insgesamt zufrieden. Sein Team stehe dort, wo es leistungsmäßig hingehöre. Der erste Platz sei nicht realistisch und wohl auch nicht mehr zu erreichen, daher liege die Konzentration darauf, Rang zwei abzusichern. Dies sei mit dem momentanen Kader machbar, wobei es kein Selbstläufer sei. Der ersten Begegnung gegen Darmstadt, die auf Postion vier in der Tabelle stehen, komme daher große Bedeutung zu. Man hoffe auf eine große Unterstützung der Zuschauer. Nach dem Abschluss der Punktrunde stehen im Rugby die Play-Offs an, hier möchte Worms ein entscheidendes Wort mitsprechen.

Großer Kader, dennoch Probleme
Der Kader der Herrenmannschaft umfasst zurzeit 30 Cracks. Dies hört sich gewaltig an, doch muss bedacht werden, dass beim Rugby stets 15 Spieler auf dem Platz stehen. Darüber hinaus sind bis zu sieben Auswechslungen möglich. Und die Stärke bzw. Größe der Auswechselbank entscheidet oft über Sieg und Niederlage. Denn wenn nach 50 oder 60 Minuten Spielzeit einigen Jungs die Puste ausgeht, sind es die frischen Kräfte, die die entscheidenden Akzente setzen. Ein Match dauert im Rugby übrigens 80 Minuten, unterbrochen durch eine Halbzeit.

Jens Neu erklärte bezüglich des Kaders, dass es teilweise Probleme mit der Antrittsstärke gebe, da bei einigen Spielern eben Studium und Beruf Vorrang hätten, sodass es stets Ausfälle gebe. Immerhin sei es gelungen in dieser Spielzeit fünf Quereinsteiger ins Team zu integrieren, die von anderen Sportarten zum Rugby gestoßen sind.

Aufmerksamkeit als Randsportart
Rugby oder exakter, der Wormser Rugby Club, teilt sein „Schicksal“ mit vielen anderen Randsportarten, die neben dem übermächtigen Fußball ihre Nische suchen. Dies gilt gleichermaßen für die Nachwuchsgewinnung wie auch für die Zuschauergunst. Dabei gelingt es den Wormser Ruggern „den Umständen entsprechend“ sehr gut, stets Kids und Quereinsteiger zu begeistern, auch wenn es ein fortwährender Kampf ist. Aber Rugby übt mit seinem geforderten Teamgeist und der Robustheit eine große Faszination aus. Wer also Lust auf den Sport mit dem Leder-Ei hat, egal ob als Junge oder Mädchen, als Frau oder Mann, ein Probetraining und ein Reinschnuppern in den Sport im jeweiligen Team ist jederzeit möglich.

Neben der Herrenmannschaft, verfügt der Rugby Club über diverse Jugendteams aller Altersklassen, eine Altherren-Auswahl und auch über ein Damenteam. Ganz neu ist jetzt ein 7er Rugby-Team, welches ab dem Frühjahr spielt. Zur Erklärung hier so viel, während beim „normalen“ Rugby 15 Spieler auf dem Platz stehen und Kraft und Zweikampfstärke dominieren, wird das 7er Rugby mit nur sieben Cracks gespielt. Da das Spielfeld gleich groß ist, sind hier eher Schnelligkeit und Geschick gefragt.

Die Wormser Rugger haben sich für 2017 hohe Ziele gesetzt. Wo sie am Ende in der Tabelle stehen, entscheidet über die Ausgangsposition in den Play-Offs. Foto: Gernot Kirch

Die Wormser Rugger haben sich für 2017 hohe Ziele gesetzt. Wo sie am Ende in der Tabelle stehen, entscheidet über die Ausgangsposition in den Play-Offs. Foto: Gernot Kirch

Geschrieben in: Rugby/Football, Sport

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