Do., 23. November 2017
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Von: 1. März 2017 weiterlesen →
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Aktienkultur in Deutschland

Sparer verzichten immer noch auf gute Renditen

Schon wieder ist die Zahl der Aktienfondsbesitzer und Aktionäre gesunken. Die Deutschen meiden die Börse; sie lagern ihr Geld auf einem Tages- oder Festgeldkonto oder entscheiden sich für das traditionelle Sparbuch. Zinsen? Fehlanzeige. Ist die Angst vor Verlusten tatsächlich so hoch, dass sich die Deutschen lieber mit Zinssätzen zwischen 0,125 Prozent und 0,3 Prozent zufriedengeben?

2016 haben 8,98 Millionen Deutsche in Aktien investiert
2016 ist die Zahl der Aktienfondsbesitzer und Aktionäre neuerlich gesunken. Rund 8,98 Millionen Deutsche haben in Aktien oder Aktienfonds investiert. Das ist jeder siebte Deutsche, der älter als 14 Jahre ist. 2015 waren es noch rund 9,01 Millionen Deutsche, die sich mit Aktien befasst haben. Das war auch gleichzeitig der höchste Stand seit dem Jahr 2012. Befasst man sich mit der durchschnittlichen Rendite von rund 2 Prozent (ein Prozentsatz, von dem Sparbuch-Besitzer nur träumen können), die Aktieninvestments sehr wohl versprechen, ist es fast unerklärlich, dass sich immer weniger Deutsche für die Börse interessieren. Haben die Deutschen tatsächlich so viel Angst und Respekt vor der Börse, dass sie lieber Produkte abschließen, die de facto keinen Gewinn versprechen? 

Sind Aktien eine sinnvolle Altersvorsorge?
Die Aktie ist, bezugnehmend auf die Altersvorsorge, ein extrem wichtiges Instrument. Folgt man den Zahlen des Aktieninstituts, so sind Verluste, wenn die Anlage bereits seit zwölf Jahren aktiv bedient wird, kaum noch möglich. Riskant wird es nur, wenn sich die Sparer für eine kurzfristige Anlage entscheiden. Langfristige Anlagen sind hingegen „extrem sicher“. Legt der Anleger 50 Euro pro Monat auf die Seite, wird er nach 30 Jahren eine Summe von 18.000 Euro angespart haben. Hätte der Anleger jedoch in Aktien investiert, wären – bei einer sehr schlechten Ansparphase – am Ende 51.000 Euro zur Verfügung gestanden. Berechnet man die Summe und die Laufzeit mit einer durchschnittlichen Ansparphase, wären 91.000 Euro das Ergebnis gewesen. Sehr gute Ansparphasen hätten mitunter sogar 211.000 Euro gebracht. Am Sparbuch wäre das Vermögen (bei einer überdurchschnittlich guten Verzinsung) auf 25.000 Euro gestiegen.

Es wird ein falsches Bild vermittelt
Der Deutsche wäre mitunter für Aktienbeteiligungen zu begeistern, wenn ihm mitunter klar wäre, dass er private Beteiligungen erwirbt. So würde er die wachsenden Gewinne und auch Ausschüttungen der letzten Jahre verfolgen und könnte in die weitere Unternehmensentwicklung investieren. Ob Siemens, Daimler oder Allianz – würde sich der Deutsche mehr mit den Großkonzernen und den möglichen Gewinnen befassen, würde er sein Sparbuch auflösen und vorwiegend in Aktien investieren. Doch die Deutschen sind unsicher, weil Aktien nicht als Unternehmensbeteiligung gesehen werden; man spricht immer nur von Spekulationen und möglichen Gefahren, jedoch kaum von hohen Gewinnen oder auch „sicheren” Anlagen. Dabei sind derartige Interpretationen aber nur zum Teil wahr, berichten die Experten von IG. Natürlich sind Aktien spekulativ und natürlich gibt es Kursschwankungen. Zwei Faktoren, die aber nur einen Teil ausmachen. Am Ende sind es Unternehmensbeteiligungen, die dafür sorgen, dass das investierte Kapital steigt. Dass große Unternehmen, wie etwa Daimler, Siemens oder auch Allianz, tatsächlich Insolvenz anmelden müssen, sodass es zum Totalverlust kommt, ist unrealistisch.

Die Angst vor dem Totalverlust
Der Deutsche wäre mitunter für Aktienbeteiligungen zu begeistern, wenn ihm mitunter klar wäre, dass er private Beteiligungen erwirbt. So würde er die wachsenden Gewinne und auch Ausschüttungen der letzten Jahre verfolgen und könnte in die weitere Unternehmensentwicklung investieren. Ob Siemens, Daimler oder Allianz – würde sich der Deutsche mehr mit den Großkonzernen und den möglichen Gewinnen befassen, würde er sein Sparbuch auflösen und vorwiegend in Aktien investieren. Doch die Deutschen sind unsicher, weil Aktien nicht als Unternehmensbeteiligung gesehen werden; man spricht immer nur von Spekulationen und möglichen Gefahren, jedoch kaum von hohen Gewinnen oder auch „sicheren“ Anlagen. Dabei sind derartige Interpretationen aber nur zum Teil wahr, berichten die Experten von IG. Natürlich sind Aktien spekulativ und natürlich gibt es Kursschwankungen. Zwei Faktoren, die aber nur einen Teil ausmachen. Am Ende sind es Unternehmensbeteiligungen, die dafür sorgen, dass das investierte Kapital steigt. Dass große Unternehmen, wie etwa Daimler, Siemens oder auch Allianz, tatsächlich Insolvenz anmelden müssen, sodass es zum Totalverlust kommt, ist unrealistisch.

Bilder:
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Geschrieben in: Aus der Geschäftswelt

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