Mi., 18. Oktober 2017
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Die HSG Worms zieht um

Erste und zweite Mannschaft spielen in der Halle der Kerscheinsteiner Schule

Rund 800 Zuschauer verfolgten in der zurückliegenden Oberligasaison das Spitzenspiel der HSG Worms gegen den späteren Meister TuS Dansenberg. Auch bei den übrigen Heimspielen der Wormser Viertligahandballer ist das Fanaufkommen hoch, vermeldeten die HSGler doch in der zurückliegenden Runde bei nahezu jedem Heimspiel in der Nikolaus-Dörr-Halle „ausverkauftes Haus.“ Auf das zunehmende Interesse am Handball in Worms haben die Stadt und die Verantwortlichen der der HSG jetzt reagiert und verkünden zur im September beginnenden Saison den Umzug aus der Nikolaus-Dörr-Halle in die Halle der Kerschensteiner Schule in Horchheim. „Der Handball in Worms erfreut sich zunehmender Beliebtheit, was sich natürlich in erster Linie an den stetig wachsenden Zuschauerzahlen festmachen lässt. Um der stetig wachsenden Anhängerschaft im Lager der HSG und dem attraktiven Handball der Mannschaft von Trainer Gerd Zimmermann gerecht zu werden, haben Stadt und Verein gemeinsam in guten Gesprächen an dieser Lösung gearbeitet. Wir halten den Standort Horchheim für die Ideallösung, um den Wormser Handball weiter voranzubringen“, kommentieren Sportdezernent Uwe Franz (SPD) und Florian Stenner (Pressesprecher der HSG und sportlicher Leiter der Oberligamannschaft) den Umzug. Neben einem im Vergleich zur Nikolaus-Dörr-Halle deutlich höheren Fassungsvermögen (rund 450 Sitzplätze) punktet die rundumsanierte Sporthalle im Stadtteil Horchheim mit reichlich Parkmöglichkeiten auf zwei Parkplätzen, einem großzügigen Foyer und einer modernen Beschallungsanlage. „Diese Halle ist ein Aushängeschild der Stadt Worms. Die HSG ist sportlich ebenfalls ein Aushängeschild. Wir sind der festen Überzeugung, dass der Verein es zu verstehen weiß, die Vorteile der neuen Halle zu nutzen.“

Das erste Spiel in der neuen Heimspielstätte steigt am Sonntag, den 10. September. Dann empfängt die HSG Worms den Unterbau des Handballbundesligisten TSG Ludwigshafen-Friesenheim. „Bis dahin wird sich das Team intensiv vorbereiten und auch das Organisationsteam hat bis dahin noch einiges zu tun. Unser ausdrücklicher Dank geht an dieser Stelle noch einmal an Uwe Franz und Gerd Vogt sowie die Gebäudebewirtschaftung der Stadt für die gelungene Zusammenarbeit“, sagt Florian Stenner und blickt auf einige Neuerungen voraus: „Die Heimspiele werden auch weiterhin mit einem Vor- und Nachprogramm moderiert. Neuerungen wird es im Catering geben, ebenso wird sich die Vermarktung der Sponsoren weiter professionalisieren. Neben Werbeansagen vom Band werden wir künftig einen Fernseher im Foyer der Halle stehen haben, worüber Vereinsnachrichten sowie reichlich Informationsmaterial über unsere Unterstützer laufen werden.“  Konkretes werde die HSG in den kommenden Wochen bekannt geben. Fest steht dagegen bereits, dass die Heimspiele in der Halle der Kerschensteiner Schule jeweils sonntags um 17 Uhr angepfiffen werden. Unmittelbar vor dem Viertligateam spielt die Rheinhesseligamannschaft der HSG an Ort und Stelle. „Auf diesen Doppelheimspieltag sind wir sehr stolz, denn dank den beiden aufeinanderfolgenden Spielen gibt es künftig attraktiven Wormser Handball im Doppelpack“, betont Florian Stenner und verweist in diesem Zusammenhang auf eine Neuerung im Ticketing. Neben der Dauerkarte für die erste Mannschaft bietet die HSG Worms nämlich als Schmankerl eine Doppeldauerkarte für erste und zweite Mannschaft an. Dauerkarten können unter florian.stenner@gmx.de angefragt werden. Auch beim nächsten Testspiel am 15. August, wenn die HSG ab 19:30 in der Nikolaus-Dörr-Halle auf Hockenheim trifft, besteht die Möglichkeit, sich eine Dauerkarte zu sichern.

Geschrieben in: Handball, Sport

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