So., 19. November 2017
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„Doppelschlag“ am dritten Doppelspieltag

TV Leiselheim II schiebt sich mit 9:1-Kantersieg beim Schlusslicht TTC Zugbrücke Grenzau II und 9:6-Heimsieg über TV Nassau auf Rang zwei vor

Viktor Yanev ist mit einer prima 8:3-Einzelbilanz nach sechs Spieltagen der Saison 2017/2018 einer der Garanten für den Erfolg des TV Leiselheim II in der Oberliga Südwest. Am dritten Doppelspieltag blieb der 20-jährige bulgarische Angriffsspieler des TVL in allen seinen drei Einzeln in Grenzau und gegen Nassau ungeschlagen.

Viktor Yanev ist mit einer prima 8:3-Einzelbilanz nach sechs Spieltagen der Saison 2017/2018 einer der Garanten für den Erfolg des TV Leiselheim II in der Oberliga Südwest. Am dritten Doppelspieltag blieb der 20-jährige bulgarische Angriffsspieler des TVL in allen seinen drei Einzeln in Grenzau und gegen Nassau ungeschlagen.

Der Optimismus von Leiselheims Kapitän Dr. Alexander Krießbach vor den beiden Spielen am dritten Doppelspieltag in der Oberliga Südwest des TV Leiselheim II beim Tabellenletzten TTC Zugbrücke Grenzau II und zu Hause gegen den Tabellenzweiten TV Nassau war berechtigt. „Wir können beide Teams bezwingen und maximale vier Punkte holen“, hatte der 49-jährige Abwehrstratege prognostiziert. Die Männer vom Leiselheimer Trappenberg ließen den Worten ihres Teamchefs Taten folgen. Sie schnappten sich zunächst zwei Auswärtszähler mit einem locker heraus gespielten 9:1-Kantersieg im Westerwald bei der Reserve des Tischtennis-Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau und bezwangen tags darauf an heimischen Tischen auch noch das Spitzenteam TV Nassau aus dem Rhein-Lahn-Kreis in einem Tischtennis-Krimi mit 9:6.

„In Grenzau konnten wir uns optimal auf die schwierige Partie gegen Nassau vorbereiten“, nahmen Dr. Alexander Krießbach und Co. aus der Begegnung beim designierten Absteiger nicht nur die zwei fest eingeplanten Punkte mit auf den Heimweg, sondern auch viel Selbstvertrauen für das Duell mit dem Vizemeister des Vorjahres. „TV Nassau war der erwartet harte Brocken“, konstatierte Dr. Alexander Krießbach nach dem über vier Stunden andauernden Ringen um den Sieg. Entscheidend war dabei das, was die Leiselheimer „Zweite“ am Abend zuvor schon in Grenzau anbot: eine homogene Leistung auf allen sechs Positionen im Kader. Von Stephan Kaiser über Viktor Yanev, Dr. Alexander Krießbach, Janis Oberle bis hin zu den beiden Ersatzspielern Edwin Pleyer und Peter Antony überzeugte jeder im Dress des TVL.

Und dieser Teamspirit übertrug sich auch auf das Match mit dem TV Nassau, ein Topteam der Oberliga Südwest. „Basis für den Erfolg war unser ausgezeichneter Start in die Begegnung“, musste Dr. Alexander Krießbach nicht lange rätseln, wieso seine Mannschaft am Ende einer spannenden Partie mit 9:6 die Nase vorne hatte. Die drei Leiselheimer Doppel spielten sogleich furios auf und brachten ihr Team mit 3:0 in Front. Da konnten selbst die beiden überragenden Spitzenspieler der Gäste, nämlich der ehemalige sechsfache deutsche Einzelmeister Georg Zsolt-Böhm und der frühere tschechische Ausnahmespieler Michal Vavra „nur“ noch Ergebniskosmetik betreiben.

Leiselheim II blieb in der Folge im mittleren Paarkreuz durch Viktor Yanev (zwei klare Einzelsiege) und einmal Dr. Alexander Krießbach, sowie im hinteren Paarkreuz durch zwei Einzelerfolge des bärenstark agierenden Janis Oberle und einen Zähler von Christian Kaufhold am Drücker. „Am Ende haben wir uns den knappen Sieg und den zweiten Tabellenrang mit einer geschlossenen Leistung der kompletten Mannschaft redlich verdient“, resümierte Dr. Alexander Krießbach sichtlich zufrieden nach der anstrengenden Partie gegen den TV Naussau.

Geschrieben in: Sport, Tischtennis