So., 25. Juni 2017
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Von: 5. April 2017 weiterlesen →

Ein Debakel blieb trotz deutlicher 23:38-Niederlage diesmal aus

TGO-Handballer zogen sich gegen den Favoriten HF Illtal achtbar aus der Affäre

Björn Scheuer war bis zu seiner roten Karte wegen überharten Foulspiels in der 40. Minute mit sechs Toren bester Werfer auf TGO-Seite.

Björn Scheuer war bis zu seiner roten Karte wegen überharten Foulspiels in der 40. Minute mit sechs Toren bester Werfer auf TGO-Seite. Foto: Felix Diehl

VON KLAUS DIEHL Im Hinspiel bei der HF Illtal hatten die TGO-Herren 50 Gegentore bekommen, was sie beim Rückspiel am letzten Sonntag in der heimischen Wonnegauhalle unbedingt vermeiden wollten. Illtal, nach Meinung von TGO-Trainer Dieter Bösing, die stärkste Mannschaft in der Liga, und dementsprechend legten sie auch los. In den Anfangsminuten fanden die TGO-Spieler kein Mittel gegen den dynamischen Rückraum der Zebras. Zu einfach fielen die Tore, aber Osthofen konnte bis zum 5:5 noch ausgleichen. Dann allerdings zog Illtal über 7:12 unaufhaltbar bis zum Halbzeitstand von 12:22 davon, und ein erneutes Debakel zeichnete sich ab.

Doch nach der Halbzeitbesprechung entwickelte sich ein mehr ausgeglichenes Spiel, auch wenn die Dominanz der Illtaler ungebrochen blieb. Aber die TGO- Abwehr agierte nun wesentlich konsequenter und damit erfolgreicher. Die zehn Tore Differenz aus dem Halbzeitstand hatte lange Bestand, 15:24, 20:30 und erst in der Schlussphase des Spiels erarbeitete sich Illtal den verdienten Endstand von 23:38. Überragend auf Seiten der Gäste ihr Linkshänder Niklas Kiefer, der für die Gewalt und Treffsicherheit seiner Würfe aus dem linken Rückraum eigentlich einen Waffenschein haben müsste. Da war der sonst so gute und routinierte Thorsten Heck im TGO-Tor einfach machtlos. Zum Glück schonten die Gäste zeitweise im zweiten Durchgang ihren Shooter für die Endphase der Meisterschaft.

Auf Seiten der TGO, die ab der 40. Minute ohne ihren besten Werfer Björn Scheuer auskommen musste, der wegen überharten Foulspiels die rote Karte sah, war man trotzdem mit der gezeigten Leistung zufrieden. Die Abwehrarbeit war ansprechend und auch die Angriffsleistung der jungen Truppe sah zeitweise gut aus. Sieben Spieltage vor Rundenschluss ist die Stimmung in der Mannschaft  immer noch gut, auf diesen Tugenden will man im nächsten Auswärtsspiel beim Mitaufsteiger in Bitburg aufbauen.

Für Osthofen spielten: Patrick Quickert (1) und Thorsten Heck im Tor, Fabian Hack (3), Jan Scherer (1/1), Jan Keller (2), Luca Steinführer, Tobis Aul, Daniel Eckel, Leo Vuletic (1), Eric Popple (3), Björn Scheuer (6), Maurice Meitzler (3), Christopher Müller (3).

Geschrieben in: Handball, Sport

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