Mi., 18. Oktober 2017
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Von: 29. September 2017 weiterlesen →

Minimalergebnis reicht für 3 Punkte

TSG Pfeddersheim verliert Heimspiel gegen Trier denkbar knapp mit 0:1 / 300 Zuschauer im Uwe-Becker-Stadion

Tobias Klotz am Ball, Kapitän des Oberligisten TSG Pfeddersheim, und seinen Mitspielern, steht eine knallharte Woche bevor. Gegen Trier musste man sich am Freitagabend geschlagen geben. Foto: Felix Diehl

Kurz nach der Pause war das Schicksal der TSG am Freitagabend besiegelt Jan Brandscheid erzielte in der 49. Minute das 0:1 für die Gäste aus Trier, die letztlich drei Punkte mit an die Mosel nehmen konnten.

Das Team von Norbert Hess agierte über weite Strecken auf Augenhöhe, konnte aber vor 300 Zuschauern die Chancen nicht zu Zählbarem verwerten und bleibt zunächst mit 13 Punkten auf Platz 10 in der Tabelle der Oberliga.

Mehr zum Spiel in der NK-Ausgabe am Mittwoch

Ein Heimspiel unter Flutlicht mit besonderen Begleitumständen

TSG Pfeddersheim hat heute Abend Eintracht Trier zu Gast / Am 3. Oktober um 17 Uhr / Auswärtsspiel beim FC Hertha Wiesbach

VON KLAUS DIEHL Nachdem Eintracht Trier und auch der FC Homburg aus der Regionalliga Südwest abstiegen, ist dies für die übrigen Oberligisten bei den Heimspielen gegen die beiden Ex-Viertligisten mit zusätzlichen Aufgaben verbunden. Spiele gegen die Fans aus Trier und Homburg gelten als Sicherheitsspiele oder auch „Rotspiele“. Hier verlangt die Polizei vom Verband und letztlich von den Vereinen, dass die Fans der Gäste durch einen Zaun von den einheimischen Zuschauern getrennt werden und in einem extra Eingang dorthin geleitet werden müssen, wo auch für Toiletten und Verpflegung der Gäste gesorgt sein muss. Zusätzlich verbunden mit einem größeren Polizeiaufgebot.

„Von den bisherigen Auswärtsspielen von Eintracht Trier und dem FC Homburg sind bisher keine negativen Begleitumstände bekannt geworden, doch sind wir gezwungen entsprechende Vorbereitungen und Maßnahmen zu treffen dass dies auch in Pfeddersheim am Freitagabend der Fall sein wird“, so der 1. TSG-Vorsitzende Heinz Überschär. Allerdings braucht man den Auf- und Abbau dieser Sicherheitsmaßnahmen nicht zweimal zu machen, da bereits am nächsten Freitag (6. Oktober um 19 Uhr) das Gastspiel des Tabellenführers FC Homburg ansteht. Dazwischen bestreiten die Pfeddersheimer am Tag der Deutschen Einheit um 17 Uhr das nächste Auswärtsspiel beim FC Hertha Wiesbach, dem aktuellen Tabellendritten der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Superharte Englische Woche für die „Feierabend-Fußballer“ der TSG Pfeddersheim

„Da können wir nur positiv überraschen, da ist jeder Punkt Gold wert“, so TSG-Coach Norbert Hess. Sicherlich sind alle Spieler schon heiß darauf, innerhalb einer Woche gegen diese drei Spitzenteams spielen zu dürfen. Und ein jeder möchte auch gerne auflaufen. Dies, so Nobert Hess, ist im Training allemal zu spüren und derzeit stehen – wenn der Grippevirus nicht zuschlägt – auch alle Akteure zur Verfügung. Sicherlich sind die Gastgeber am Freitagabend gegen Eintracht Trier auf eigenem Platz mehr als Außenseiter zu sehen und haben deshalb auch nichts zu verlieren. Trier, das nach dem Abstieg mit Ab- und Zugängen eine neue Mannschaft aufbauen musste, scheint sich nach mäßigem Start gefunden zu haben. Das beweisen die drei letzten Spiele gegen den FC Karbach, SV Gonsenheim und TuS Mechtersheim, wo die Moselaner ohne ein Gegentor sieben Punkte erreichen konnten. Dies spricht vor allen Dingen für die Eintracht-Abwehr. Doch unschlagbar sind die Trierer Eintrachtler auch nicht, die mit derzeit 19 Punkten auf dem vierten Platz der Oberliga stehen.

Besonders wenn es Pfeddersheim gelingt, den Druck des unbedingten Gewinnenmüssens in mehr Lauffreudigkeit, Zweikampfstärke und mit etwas mehr Leichtigkeit und Spielfreude als in den letzten Spielen, den Weg in Richtung Trierer Tor zu finden. Auch Eintracht Trier hat den Fußball nicht erfunden. Nur muss dieses Spiel am Freitagabend ohne großes nachdenken vonstatten gehen. Raus gehen und spielen … Dazu wüschen sich Trainer und Spieler der TSG Pfeddersheim auch mehr Unterstützung aus Pfeddersheim und dem Wormser Raum.

Geschrieben in: Fußball, Sport

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