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  • So., 03. August 2025, 11:15 Uhr
    STECHMÜCKEN: Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage legt wieder los

    Einsatz nach langer Trockenheit steht bevor

    Brutstätte für allerlei Stechmücken in einem Auwald entlang des Rheins.
    Foto: Xenia Augsten/KABS e.V.

    Nach einer langen Phase mit niedrigen Wasserständen und heißen Temperaturen beschert der aktuelle Wetterumschwung der KABS nun doch noch Arbeit: Durch den anhaltenden Regen kam es zu einem Hochwasser am Oberrhein – und mit dem Hochwasser kommen die Stechmücken.

    Viele hatten die Stechmückensaison schon so gut wie abgeschrieben, die niedrigen Wasserstände zwischen Juni und Juli deuteten an, dass in den Auwäldern des Oberrheins nicht mehr mit dem Schlupf von Stechmückenlarven zu rechnen war.

    Durch die aktuell nasse Wetterlage mit mehreren Starkregenbändern, insbesondere im Südwesten und am Nordrand der Alpen kommt es nun aber doch noch zu einem signifikanten Anstieg des Rheinwasserstandes. Die Hochwasserwelle erreichte eine Höhe von 652 cm bei Maxau (Speyer: 515 cm, Worms 308 cm und Mainz 364 cm) und sorgte so für ausreichende Überschwemmungen im Auwald, wie der eingetragene Verein in einer Pressemitteilung informiert hat.

    Schöpfkontrollen gestartet

    Mit der Überschwemmung von Senken und Gräben nutzen nun auch die Larven der Auwaldstechmücken ihre Chance, sich zu entwickeln. Auch Regenrückhaltebecken oder Auwald-entferntere Zonen sind dank der anhaltenden Regenphase vom Schlupf der heimischen Stechmückenarten betroffen. Die KABS startet nun mit Schöpfkontrollen, um den Larvenbestand in den einzelnen Brutstätten zu erfassen. Werden die entsprechenden Schwellenwerte überschritten, folgt in den kommenden Tagen eine Behandlung mit dem biologischen Wirkstoff Bti.

    Weiteres Vorgehen

    Die Brutflächen werden, je nach Gegebenheit, entweder zu Fuß oder von der Luft aus mit dem Helikopter behandelt. Flüge in Südbaden könnten am Samstag beginnen. Die Brutflächen in Rheinhessen und Hessen werden voraussichtlich Anfang kommende Woche behandelt. 

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