Mo., 23. Oktober 2017
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„Es geht die Seuche um”

Tischtennis-Herren von TuS Hochheim I müssen deutliche Pleiten verkraften

Muss verletzungsbedingt momentan auf die Zähne beißen: Matthias Dewald von TuS Hochheim.

Wenn du kein Glück hast, dann kommt auch noch Pech dazu: Unter diesem Motto verliefen die beiden jüngsten Partien der Tischtennis-Herren von TuS Hochheim I. In der Bezirksliga Süd gab es daher gegen Gau-Odernheim (3:9) und Frei-Laubersheim (2:9) deutliche Pleiten.

„Es geht die Seuche um“, klagt TuS-Kapitän Uwe Baatsch-Glaser und holt erst einmal tief Luft, ehe er die Verletztenliste anfängt aufzusagen. Matthias Dewald – Zehbruch und Meniskusschaden; Mario Kreider – Grippe; Michael Merkel – Zehbruch. Und auch der Spielführer ist nicht ohne Blessuren. Ein verdrehtes Kreuzbein sorgt dafür, dass „ich ab der Hüfte so gut wie tiefgefroren bin. Ich hoffe, dass ich in der nächsten Partie wieder einigermaßen geschmeidig bin.“ Und so schleppen sich die Hochheimer an die Platten, hauen heraus, was sie haben und können sich dennoch nicht einer gewissen Machtlosigkeit erwehren: „Man geht mit einer gewissen Hypothek ins Spiel. Irgendwie scheint der Gegner immer drei Mann mehr an die Tische zu schicken. So fühlt es sich jedenfalls in meinen Augen an.“

Aber eines stimmt den Noppen-Spezialisten positiv: „Da flammt doch immer mal wieder der alte Kampfgeist auf.“ Daher ist Baatsch-Glasers Blick auch nach vorne gerichtet: „Wir müssen da jetzt durch. Ich bin aber optimistisch. Wenn alle wieder auf der Höhe sind, wir das schon wieder hinhauen.“ Und vielleicht gehen dann auch wieder die knappen Matches an die TuSler, die bisher überwiegend die Gegner für sich entschieden: „Glück sieht anders aus,“ lautet das abschließende Fazit von Hochheims Nummer drei.

Geschrieben in: Sport, Tischtennis

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