Mo., 21. August 2017
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Feuerwehrgerätehaus als neuer Treffpunkt für Ibersheim?

Ortsvorsteherin Margit Zobetz wirbt für neues Dorfgemeinschaftshaus / SPD-Stadträte zeigen sich aufgeschlossen

Bereits zu Beginn des Jahres hatte die SPD Stadtratsfraktion den Stadtteil Ibersheim besucht. Dort hatte Ortsvorsteherin Margit Zobetz umfassend über die Idee informiert, dass Feuerwehrhaus zur Ortsverwaltung umzubauen beziehungsweise einen weiteren Treffpunkt in Ibersheim zu schaffen.
Dass sich jetzt Landes- und Bundespolitiker der CDU dem Thema annehmen, sei wohl eher dem Wahlkampf geschuldet, so Timo Horst, SPD Stadtratsfraktionsvorsitzender. 

Zugleich wiederholte sie ihr bereits beim Neujahrsempfang geäußertes Bedauern, dass der räumliche Wechsel überhaupt nur in Betracht gezogen werden könne, da die freiwillige Feuerwehr sich mangels Mitglieder in Ibersheim aufgelöst hatte.
„Dafür könnten wir jetzt im ehemaligen Gerätehaus die Halle als Treffpunkt und den vorhandenen Schulungsraum sowohl für unsere Ortsverwaltung als auch für die evangelische Gemeinde nutzen“, warb Zobetz umso mehr für die barrierearmen Räume, da sich auch die evangelische Kirche an den Kosten beteiligen wolle. „Und wenn unsere Ortsverwaltung dann wirklich umziehen sollte, könnte die Kindertagesstätte unsere aktuellen Räume übernehmen“, glaubt Zobetz an erfreuliche „Freiräume“ zugunsten der jüngsten Generation in Ibersheim.

Allerdings müsse man das Gebäude als Ganzes betrachten: Neben der Feuerwehr steht eine marode Scheune. Diese ist über eine gemeinsame Dachkonstruktion verbunden. Einzige realistische Option zur zeitnahen Realisierung könnte sein, dass ein Investor ein Element kauft und saniert, wobei das Feuerwehrgebäude der Dorfgemeinschaft zur Verfügung gestellt wird.
Entsprechend hatte SPD Fraktionsvorsitzender Timo Horst eine Anfrage in der Sitzung des Stadtrats im Mai an die Verwaltung gestellt. Oberbürgermeister Michael Kissel, sieht ebenfalls eine Chance in der Realisierung durch einen privaten Investor. „Damit weitere Möglichkeiten, wie das Veräußern eines Elementes (maroder Scheunenteil) an private Investoren nicht gänzlich ausgeschlossen werden muss, wurde für die weitere Vorgehensweise ein Wertgutachten in Auftrag gegeben“, so der Stadtchef. Das Gutachten sei momentan in Bearbeitung.

Geschrieben in: Worms und Ortsteile