Do., 23. November 2017
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Von: 5. Mai 2017 weiterlesen →

Gute Begegnungen im Alsheimer Hohlwegeparadies

Am vergangenen Wochenende fand ein sehr beeindruckendes Begegnungsteffen von Flüchtlingen und Nicht-Flüchtlingen der VG Eich statt

Wie kann man den rheinhessischen Frühling auf besonders wohltuende Art erleben? Na klar – rein ins feste Schuhwerk, ein bisschen Wegzehrung in den Rucksack gepackt, und los geht’s, mit Kind und Kegeln oder einfach einem guten Freund, in die blühende Natur.

Und dass dies auch Menschen aus anderen Ländern Laune macht, zeigte sich am vergangenen Sonntag im Alsheimer „Hohlwegeparadies“: Flüchtlinge und Nicht-Flüchtlinge aus der Region erkundeten die beeindruckende Kulturlandschaft beim ökumenischen Begegnungstreffen der VG Eich, zu dem diesmal neben den Mitgliedern des Gimbsheimer Begegnungskreises auch der Winzer und Verkehrsverein-Vorsitzende Hans-Günther Kissinger eingeladen hatte. Dies sollte neben dem Kontakt von VG-Bürgern und Migranten eben auch eine Begegnung mit dieser rheinhessischen Besonderheit ermöglichen.

Neben rund 50 Erwachsenen beteiligten sich auch viele Kinder an der Wanderung, die vom Alsheimer Bürgerhaus bis zur Kirchenruine St. Maria-Magdalena in Hangen-Wahlheim führte. Unterwegs gaben Kissinger und Kultur- und Weinbotschafterin Bärbel Ehrath-Weber einige Erläuterungen zur Entstehung und den Besonderheiten des „Hohlwegeparadieses.“ In St. Maria-Magdalena luden die evangelische Pfarrerin Tina Jammers und der katholische Pfarrer Victor Solomon dann zu einem religionsübergreifenden Friedensgebet ein. Und: Passend einer Weinbergs-Wanderung, gab´s zum Abschluss natürlich auch noch einen Imbiss mit Traubensaft, „Weck und Woi“. Bei dem Flüchtlinge wie Nicht-Flüchtlinge feststellen konnten: Eine Tour durchs „Hohlwegeparadies“ tut nicht nur Körper und Seele gut – hier schmeckt´s auch einfach lecker!

Geschrieben in: Aus dem Nibelungenland, VG Eich

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