Sa., 18. November 2017
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„Hätte, hätte, Fahrradkette …“

Tischtennisakteure des TuS Hochheim müssen Aus im Pokalwettbewerb verdauen

Musste die Überlegenheit des Gegners im Pokalwettbewerb anerkennen: TuS-Kapitän Joshua Kraft.

Der Weg der Tischtennisakteure des TuS Hochheim im Pokalwettbewerb ist nun zu Ende gegangen. Nach dem Halbfinalaus des Kreisligateams verpasste auch die dritte Garnitur am Mittwochabend den Finaleinzug – 0:4 in Alsheim/Mettenheim.  „Ich bin schon enttäuscht“, gab TuS-Akteur Norbert Münch von Hochheim III hinterher offen zu: „Das Finale wäre schön gewesen.“ Dass es dazu im D-Klasse-Pokal nicht kam, hatte einen einfachen wie einleuchtenden Grund: „Die waren einfach besser“, bilanzierte Hochheims Nummer Zwei, Sebastian Elvers, der ebenso glatt in drei Sätzen unterlag wie Andreas Mechling. Knackpunkt in Alsheim war vielleicht die knappe 2:3-Niederlage Münchs im Auftakteinzel. Wäre hier die 1:0-Führung für Hochheim herausgesprungen – wer weiß, möglicherweise wären Kräfte freigeworden. Elvers: „Hätte, hätte, Fahrahrradkette. Es hat eben nicht sollen sein.“

Gewohntes Niveau nicht abgerufen

Etwas mehr Gegenwehr leistete die erste Mannschaft TuS Hochheims im C-Klasse-Pokal gegen Rheingold Hamm. Aber auch hier ereilte die Hochheimer das Aus im Semifinale. „Wir konnten leider nicht unser gewohntes Niveau abrufen“, schaute TuS-Kapitän Joshua Kraft mit etwas Bedauern auf die 2:4-Niederlage zurück: „Bis auf Mario haben wir nicht wirklich gut gespielt“, war es allein Mario Kreider überlassen, an diesem Abend für seine Farben zu punkten. Damit ist eine Wiederholung des letztjährigen Doppelpokalerfolgs, als Hochheimer Teams zeitgleich in Rheindürkheim den C- und D-Pokal gewannen, nicht möglich. „Da sieht man mal, wie besonders dieser Erfolg war“, urteilte TuS-Boss Edgar Braner, der seine Mannen lobte. „Innerhalb von zwei Jahren zweimal den Pokal zu holen und zweimal im Halbfinale zu stehen, ist schon ein Erfolg. Das muss erst einmal jemand schaffen.“

Geschrieben in: Sport, Tischtennis

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