So., 25. Juni 2017
Sie sind hier: Home » Sport » Inklusive Nervenkrieg an Tisch 1
Von: 9. März 2017 weiterlesen →

Inklusive Nervenkrieg an Tisch 1

Erfolgreicher Auftritt für die Tischtennis-Spieler des TuS Hochheim

Wenn er nicht gerade mit dem Fahrrad zum Nordkap oder Gibraltar unterwegs ist, gewinnt er zwischendurch Spiele für TuS Hochheim: Werner Schäfer.

Am vergangenen Mittwochabend siegten sowohl die dritte als auch die fünfte Garnitur in der heimischen BIZ-Sporthalle, wobei Hochheim III dabei ein kleiner Coup glückte – mit 7:4 wurde der Tabellenzweite TV Leiselheim VIII besiegt. „Das ist ja Wahnsinn“, ächzte Hochheims Nummer Eins, Norbert Münch, nach dem äußerst knappen Heimsieg über den TVL. Er selbst hatte verletzungsbedingt passen müssen. Also musste es das TuS-Quartett ohne ihn richten – und wie. Knapp, knapper, TuS Hochheim – auf diese kurze Formel ließe sich der Auftritt des B-Klassisten gegen Leiselheim bringen.

Drei Stunden dauerte das Duell, sieben von elf Partien mussten im finalen fünften Satz eine Entscheidung bringen und nicht selten waren die Sätze häufig auch noch knapp: 9:11, 11:9, 12:10, 11:13 – die Liste der knappen Entscheidungen ließe sich fortsetzen, wobei TuS-Akteur Benjamin Keller diesbezüglich den Vogel abschoss. Um 20.50 Uhr wurde es dann ganz still im BIZ. Etwa 20 Spieler hielten inne und schauten dem Nervenkrieg zu, der sich an Tisch Eins abspielte. Keller lieferte sich im letzten Satz mit seinem Kontrahenten ein verbissenes Duell auf Biegen und Brechen. Matchbälle gab es mal hier, mal dort, ehe Keller mit sage und schreibe 19:17 gewann. Einmal auf den Geschmack gekommen, ließ der TuS-Kapitän im zweiten Einzel ein 17:15 im vierten Satz folgen. Und da an sich die meisten knappen Entscheidungen zugunsten der Gastgeber ausfielen, stand nach Erfolgen von Sebastian Elvers/Andreas Mechling (2), Elvers (2), Mechling, Keller und Braner ein 7:4-Heimerfolg zu Buche.  

Auch nicht gerade wenig zittern musste TuS Hochheim V, das gegen die SG Monsheim/Kriegsheim V ebenfalls mit 7:4 siegte, dafür aber 40 Minuten weniger benötigte. Auch hier war Nervenstärke gefragt, zum Beispiel bei Werner Schäfer, der sich bei der dritten Mannschaft wohl einiges abgeschaut hatte und bei seinem 3:0-Einzelerfolg die Sätze zwei und drei mit 12:10 bzw. 14:12 gewann.

Geschrieben in: Sport, Tischtennis

Kommentare sind geschlossen