Sa., 3. Dezember 2016
Von: 16. Juli 2015 weiterlesen →

MINT-Fächer stärken

Kooperation zwischen der Hochschule und der Pfrimmtal Realschule Plus 

Im Juni konnte der Kooperationsvertrag zwischen der Hochschule Worms und der Pfrimmtal Realschule Plus unterschrieben werden. Beide Kooperationspartner freuen sich über die neue Zusammenarbeit mit dem Schwerpunkt auf den klassischen MINT-Fächern.

MINT-Fächer in den Fokus rücken
Die Pfrimmtal Realschule Plus hat sich das Ziel gesetzt, Talentquellen frühzeitig zu entdecken und zu fördern und dabei hat sie den Schwerpunkt auf die klassischen Fächer des MINT-Bereichs gelegt. Simone Gnädig, Rektorin der Realschule und Bern Ruhland, Dekan des Fachbereichs Informatik, loteten die gemeinsamen Möglichkeiten aus und konnten Schnittstellen ausfindig machen, an denen die Kooperation ansetzen kann.

Für beide Partner ist es wichtig, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig für die MINT-Fächer zu begeistern und auf eine mögliche berufliche oder akademische Laufbahn vorzubereiten. Auch ist für die Vertragspartner die Förderung von Mädchen, in dem noch immer von Jungs dominierten Bereich, ein gemeinsames Anliegen.

Standortvorteile nutzen
Gleiche Ziele bei kurzen Wegen erlauben es, die Standortvorteile zu nutzen und gerne unterstützt die Hochschule Worms mit ihrem Fachbereich Informatik eine enge Zusammenarbeit im MINT-Bereich. Die Möglichkeit zu einem breiteren Angebot im Bereich IT macht es möglich, ein spannendes und abwechslungsreicheres Programm zusammenzustellen. Eine starke Vernetzung hilft  Potenzial schneller zu erkennen und gezielte Förderung für besondere Begabungen zu ermöglichen.

Regelmäßiger Austausch zwischen den Kooperationspartnern erleichtert einen gemeinsamen Ausbau bedarfsgerechter Angebote. Die Hochschule Worms begrüßt diese Zusammenarbeit ausdrücklich, denn ein Schulschwerpunkt, so wie ihn die Pfrimmtal Realschule Plus lebt, ermöglicht eine intensivere Auseinandersetzung mit diesem Fachgebiet als üblich und hilft so frühzeitig Fähigkeiten und Stärken zu entdecken. Ausbauen kann man diese dann später vielleicht sogar in einem Studium an der Hochschule. „Für die Realschule ist der starke Partner ein großer Gewinn, so bekommt ein manchmal erst unattraktives Thema plötzlich doch einen ganz neuen Reiz“, freut sich Simone Gnädig.

Geschrieben in: Aus dem Nibelungenland

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