Fr., 24. November 2017
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O’zapft is

Bayrischer Abend bei der Blaskapelle Abenheim war war ein musikalischer und kulinarischer Leckerbissen

Die Stimmung war sogleich gradios und nach einigen „Schunklern“ und Gesangseinlagen von Andreas Merkelbach und Manfred Diehl wurde sogleich das Tanzbein geschwungen. 

Die Stimmung war sogleich gradios und nach einigen „Schunklern“ und Gesangseinlagen von Andreas Merkelbach und Manfred Diehl wurde sogleich das Tanzbein geschwungen.

Mit einem fröhliches „Seawus“ und „seid’s freindlich“ begrüßte Andreas Merkelbach die Gäste des bayrischen Abends. Traditionell marschierte er, musikalisch unterstützt mit dem Petersburger Marsch, mit Wirtin Anni Müller, Bedienungen, Fahnenträgern und Schlagzeuger Simon Seelig in die Festhalle ein. Die Stimmung war sogleich gradios und nach einigen „Schunklern“ und Gesangseinlagen von Andreas Merkelbach und Manfred Diehl wurde sogleich das Tanzbein geschwungen. Die Festhalle erstrahlte in besonderem Glanz: Die Mitglieder des Vereins hatten den Raum mit viel Liebe dekoriert. Blau/weiße Fahnen, Girlanden, Herzen die von der Decke baumelten, Bierkrüge, Strohballen, Kränze und Radieschen stimmten das Publikum auf den Abend ein. Mit flotten Klängen und Einlagen unter ihrem Dirigenten Josef Töngi sorgten die Musiker sodann knapp vier Stunden für hervorragende Stimmung. Sie konnten die zahlreichen Besucher mit volkstümlicher Musik, Märschen, Walzer, Tango und Polkas bis hin zu Gesang und aktuellen Schlagern begeistern. Spiele und tolle Programmpunkte gab es außerdem: Zum Beispiel wurde ein knapp 6 kg schwerer Schinken verlost, an denjenigen, der das Gewicht am besten schätzen konnte. Außerdem das traditionelle Prämieren des schönsten Trachtenoutfits. Als die „Brotzeitpolka“ dann erklang, war für jeden klar, was der nächste Programmpunkt war.

 

Beim Essen war für jeden etwas dabei! Langes „Schlangestehen“ war dafür nicht notwendig, denn es wurde von den Musikern zu den Gästen an die Tische gebracht. Zur Eröffnung des zweiten Teils der Veranstaltung marschierten alle Musiker in die Festhalle ein. Einige von ihnen nahmen ihre Plätze auf der Bühne ein, während die anderen einen flotten Tanz aufs Parkett legten. Mit dem Lied „Fürstenfeld“ hatten sie sichtlich Spaß bei der Darbietung. Mit stehenden Ovationen und viel Applaus forderten die Zuschauer eine Zugabe. Eine grandiose Stimmung war in der Abenheimer Festhalle zu erleben. Diese verbreiteten die Musiker mit z. B. dem „Tiger Rag“ bei dem sie inmitten der Zuhörer (bzw. auf deren Tischen) diesen flotten Marsch spielten. Ein musikalischer Leckerbissen war auch die „Scherzpolka“, bei der Dirigent Josef Töngi auf lustige Weise berichtete wie eine Musikprobe bei der Blaskapelle Abenheim abläuft. Nach vielen schrägen Tönen sackte er sichtlich deprimiert über seinem Dirigentenpult zusammen, bis ihn Posaunist Matthias Merkelbach mit einem überdimensional großen Aufziehschlüssel wieder in eine aufrechte Position brachte. Mit erfrischender Musik wie „YMCA“, Helene Fischer’s „Atemlos“, „Schatzi, ich schenk dir ein Foto“ oder „Rock me“ ging es danach in die Schlussrunde des Abends. Als sich das Orchester langsam verabschieden wollte, hatten die Zuschauer noch nicht das Bedürfnis nach Hause zu gehen und schafften es, dass noch drei Zugaben gespielt wurden. Danach verabschiedeten sich die Musiker und Dirigent Josef Töngi von ihrem Publikum. Bei dem bewegenden Stück „Sierra Madre del Sur“ sangen die Zuhörer kräftig mit.

Geschrieben in: Worms und Ortsteile

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