Mo., 11. Dezember 2017
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Von: 20. November 2017 weiterlesen →

SPD setzt Segel für neuen Kurs

Sozialdemokraten aus dem Landkreis diskutieren künftige Ausrichtung ihrer Partei / „Sozialpolitik muss klar erkennbar sein“

Unter dem Titel „Wir hören hin!“ hatten die Sozialdemokraten im Landkreis Alzey-Worms zu einer Dialogveranstaltung nach Bechtheim eingeladen, um im Dialog mit der Parteibasis Ideen für die Zukunft ihrer Partei zu entwickeln. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Marcus Held wurde dabei zunächst das Wahlergebnis der Bundestagswahl diskutiert und im Anschluss konkrete Handlungsvorschläge ausgearbeitet, die künftig in die Arbeit vor Ort einfließen sollen.

Insbesondere die Forderung nach einer „spürbaren Sozialpolitik“ im Profil der SPD wurde dabei eingehender diskutiert. „Wir haben miteinander offen und intensiv darüber gesprochen, wie wir unsere Partei auf Bundesebene, aber auch im Landkreis zusammen erneuern wollen“, freute sich Anklam-Trapp über eine „intensive Diskussion in konstruktiver Atmosphäre“. Aus der Analyse habe man zahlreiche Impulse mitgenommen, die es nun zu bündeln und umzusetzen gelte. Dazu zähle auch der vielfach genannte Hinweis, die „großen Linien“ sozialdemokratischer Politik künftig noch stärker herauszuarbeiten.

Sozialpolitisches Profil der Partei schärfen
Faire Löhne, bezahlbarer Wohnraum, gute Pflege und auskömmliche Renten sind in einer sozial gerechten Gesellschaft unabdingbar. Ein Fokus auf eben diese sozialpolitischen Kernthemen müsse im Profil der SPD wieder stärker spürbar sein, waren sich die Diskutanten einig. „Wir müssen wieder stärker herausstellen, wofür die SPD steht und wen unsere Partei vertritt“, bekräftigte Marcus Held. Dies gelinge nur indem man zentrale Fragen mutig beantworte und die Zukunftsvision der Partei zugespitzt und klar formuliere.

An diesem Prozess wolle man künftig sowohl die eigenen Mitglieder wie auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort stärker beteiligen, ergänzte Anklam-Trapp: „Wir sind stolz auf das große Engagement unserer Genossinnen und Genossen in den Städten und Gemeinden. Das ist unsere große Stärke, an die wir künftig noch stärker anknüpfen wollen.“

Eine Arbeitsgruppe bei der Diskussionsveranstaltung „Wir hören hin!“

Eine Arbeitsgruppe bei der Diskussionsveranstaltung „Wir hören hin!“

Geschrieben in: Aus dem Nibelungenland

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