Di., 23. Mai 2017
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Waldorf und Statler lassen grüßen

Gelungene Fastnachtsschau beim Wormser Wassersportverein / Mit Bewährtem und Neuem


Mit dem allseits bekannten Muppetslied eröffneten Karin Klemmer und Inge Schöpwinkel die diesjährige Fastnachtschau im Wassersportverein. Die beiden Conferenciers des Abends, Harald Armauer alias Statler und Manfred Petry als Waldorf begrüßten das närrische Publikum in vollbesetzten Vereinsheim am Floßhafen.

Hubert Engst eröffnetet den bunten Büttenreigen. Foto: Wolfgang Hinterbauer

Hubert Engst eröffnetet den bunten Büttenreigen. Foto: Wolfgang Hinterbauer

Den Auftakt in der Bütt machte Hubert Engst als Fußballfan. Da blieb kein Auge trocken, als er dem närrischen Publikum fachkundig erklärte, warum der Ball rund und das Fußballfeld eckig ist, und dass selbst für ihn als Fußballexperte die Bedeutung des Abseits immer ein großes Rätsel bleiben wird.

Mitten im Winter wurde es plötzlich heiß, als die „Lollipops“ vom WCC Sommergefühle auf die Bühne brachten. Herrlich bunt waren die von den beiden Trainerinnen Maria Magura und Petra Rohrwick gestalteten Kostüme. Auch in diesem Jahr ließ das begeisterte Publikum die Tänzerinnen Saskia Fleischer, Karola Hautzeneder, Carolina Jakobi, Isabell Kilinc, Nadja Magura, Charlotte Merdian, Jessica Neurohr, Hannah Rohrwick, Ines Rohrwick, Isa Schön und Celine Stockert erst nach einer Zugabe von der Bühne.

Zum ersten Mal im närrischen Zwiegespräch standen Jasmin Baaden als einfache Landfrau und Alexandra Bechtel als Dame von Welt in der WSV-Bütt. Einiger Klärungsbedarf bestand bei Aussagen wie: „Einst grast ich am Nektar, einst grast ich am Rhein“. Auch an ihren Männern ließen die beiden Shopping Queens kein gutes Haar. Am Ende lagen sie sich als wiedergefundene alte Freundinnen in den Armen.

„Magic Ploppendales“ erneut als Augenweide
Danach wurde es schottisch. Zu original Dudelsackklängen von Uwe Rohrwick liefen die „Magic Ploppendales“ ein. Das von Ralf Hoh trainierte Männerballett der Wormser Narrhalla war auch in diesem Jahr wieder eine Augenweide. Natürlich kam auch diese Truppe mit Wolfgang Brodhäcker, Ralf Hartwick, Thomas Kühne, Mario Pfisterer, Heino Schmitt und Thorsten Wenner um eine Zugabe nicht herum.

Dass viele Köche den Brei verderben, aber bisher nur er als Sternekoch es geschafft hat, als Nachfolger vom Dänischen Koch bei den Muppets einzusteigen, bewies Inge Schöpwinkel in ihrem Vortrag. Auch am Bruzzelterror auf allen Fernsehkanälen ließ sie kein gutes Haar: „Bei so manchem Rezept verschlägt mirs glatt die Sprach’, doch die Leit guckens und kochens dann aach!“.

Den letzten Programmpunkt vor der Pause bildeten Nilpferd Jochen Magenheimer und Vogel Mirco Schmidt, die beide mit dem Gewicht kämpften und sich gegenseitig kluge Ratschläge erteilten, wie man denn sinn- und wirkungsvoll seine Pfunde verlieren kann.

Schunkelrunde eröffnete zweite Halbzeit
Nach einer Schunkelrunde zur Eröffnung der zweiten Halbzeit stand dann das Gesangstrio Hans-Jürgen Magenheimer, Martin Neske und Reinhold Weiß auf der Bühne, die ihren Auftritt gekonnt zur Konserve darboten.

Dann nahmen die beiden Stewardessen Karin Klemmer und Inge Schöpwinkel die närrische Schar mit auf ihrem Flug zu den Färöer Inseln. Mit ihrem Song „Mir sinn die Stewardesse aussem schääne Rhoihesse“ sangen sie sich in die Herzen der Fluggäste. Gekonnt und bildhaft wiesen sie die Reisenden in die Sicherheitsregeln der Fluggesellschaft Ice Age Eierlines ein.

Das WSV Damenballett tanzte dieses Jahr im Blaumann zu fetzigen Rhythmen. Jasmin Baaden, Nadine Jung, Laura Kissel, Jessica Magenheimer, Swetlana Pawlitza, Adriana Piazza, Nadine Schmidt, Nadine Schnell und Barbara Umland waren die Akteurinnen der von Mirco Schmidt einstudierten Nummer.

Als Pfälzerin mit Migrationshintergrund (Iwwerrhoinern aus Lampertheim) redete und sang sich Karin Klemmer ihren Frust über ihren scheinkranken Alten von der Seele. Zum Glück rettet sie sich mit dem guten Pälzer Riesling aussem Dubbeglas aus dieser aussichtslos scheinenden Lage, denn „Er jammert nur, er jammert nur, er jammert nur“.

Wie jedes Jahr bildete auch dieses Jahr das Männerballett mit Raphael Basting, Gunter Bechtel, Lars Hund, Dennis Isbaner, Jochen Magenheimer, Peter Pawlitza, Etienne Rück und Mirco Schmidt, der auch hier federführend war, den schmissigen Abschluss. Alle Mitwirkenden versammelten sich am Ende der Sitzung nochmal zu einem bunten Bild auf der närrischen WSV-Rostra.

Das „hauseigene“ Ballet begeisterte zu fetzigen Rhythmen. Foto: Wolfgang Hinterbauer

Das „hauseigene“ Ballet begeisterte zu fetzigen Rhythmen. Foto: Wolfgang Hinterbauer

 

Geschrieben in: Schwimmen, Sport

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