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  • Di., 29. Oktober 2013, 20:24 Uhr
    Der TV 1863 Gundersheim erreichte diesen stolzen Betrag bei einem Wohltätigkeitslauf

    Tolle 2.200 Euro für den Frühchenverein Federleicht am Klinikum Worms

    Strahlend nahm Professor Dr. Skopnik (links oben) den großen Spendenscheck über 2.200 Euro aus einem Wohltätigkeitslauf anlässlich des 150-jährigen Bestehens des TV Gundersheim entgegen. Mit ihm freuten sich Mick Sachse (oben rechts) und der 1. TVG-Vorsitzende Günter Gispert, stehend davor. Foto: tvg


    Anlässlich seines 150-jährigen Jubiläums veranstaltete der Turnverein 1863 Gundersheim an seinem Festwochenende Ende Juni einen Wohltätigkeitslauf zu Gunsten des Frühchenvereins Federleicht am Klinikum Worms. Der Lauf ging über eine Rundstrecke von circa 650 m, wobei jede gelaufene Runde bzw. die Laufleistungen der Einzelnen durch Sponsoren mit einem Geldbetrag honoriert wurden. Die insgesamt 70 Läuferinnen und Läufer im Alter von fünf bis 51 Jahren absolvierten hierbei über 1000 Runden mit einer Gesamtstreckenlänge von über 660 km. Somit konnten insgesamt 2.200 Euro für einen guten Zweck erlaufen werden. Im Beisein von Chefarzt Prof. Dr. Heino Skopnik und vielen Läuferinnen und Läufern erfolgte die offizielle Scheckübergabe durch Günter Gispert, den 1. Vorsitzenden des TV Gundersheim.

    Mick Sachse, der 1. Vorsitzende des Frühchenvereins „Federleicht“, und Professor Skopnik, Chefarzt der Wormser Kinderklinik, waren sehr erfreut über diese große Einzelspende, die als Baustein für die Anschaffung eines Pasteurisierungsgeräts zur Behandlung der Muttermilch verwendet werden soll. Die Kosten für die Anschaffung des Gerätes belaufen sich nach Aussage von Prof. Skopnik auf rund 29.000 Euro. Zur Wirkungsweise erläuterte Professor Skopnik, dass trotz aller positiver Eigenschaften der Muttermilch mit ihr auch Viren übertragen werden können, die insbesondere für Frühgeborene ein hohes Gefährdungspotenzial darstellen. Um dieses Risiko auszuschalten, muss die Muttermilch schonend behandelt werden. Hierfür steht ein Pasteurisierungsverfahren zur Verfügung, das mit Hilfe des Gerätes Viren inaktiviert und abtötet, ohne dabei den Nutzen und die Vorteile der Muttermilch zu reduzieren.

    „Dies wird uns in der Betreuung unserer Früh- und Neugeborenen weiterbringen“, ist Professor Dr. Skopnik überzeugt. Der Dank zum Schluss galt allen Beteiligten für das gezeigte Engagement und die Unterstützung zur Finanzierung des Gerätes, das vielen Kindern frühzeitig den Weg in ein gesundes Leben erleichtern wird.
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