Fr., 19. Januar 2018
Sie sind hier: Home » Aus dem Nibelungenland » „Unterwegs im Land der Ritter und Reben“

„Unterwegs im Land der Ritter und Reben“

Kunstpreis des Kreises in Wörrstadt

Die Fachjury um Landrat Ernst Walter Görisch (5.v.r.) und VG-Bürgermeister Markus Conradt (2.v.r.) beurteilt die künstlerische Qualität der Werke.

Die Fachjury um Landrat Ernst Walter Görisch (5.v.r.) und VG-Bürgermeister Markus Conradt (2.v.r.) beurteilt die künstlerische Qualität der Werke.

„Unterwegs im Land der Ritter und Reben“, lautet das Motto des in diesem Jahr ausgeschriebenen  Kunstpreis des Landkreises Alzey-Worms  „SCHAUfenster à la Art“. „Als Austragungsort für die Vergabe unseres Kunstpreises haben wir diesmal die Verbandgemeinde Wörrstadt gewählt. Wir freuen uns sehr über die gute Kooperation“,   berichtete Landrat Ernst Walter Görisch im Rahmen eines Pressegesprächs.  Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 4000 Euro werde  einmal mehr von der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, dem Lions-Club Alzey und vom Kulturfonds Peter E. Eckes zur Verfügung gestellt, dankte der Kreischef den Sponsoren für die Unterstützung. „Mit dem Ratssaal und dem Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung bieten wir gerne einen guten Rahmen für den Wettbewerb um den Kunstpreis des Landkreises“, betonte VG-Bürgermeister Markus Conradt, dass mit der Ausstellung erstmals eine solche Vielfalt an Kunstwerken in Wörrstadt präsentiert werden könne. Eine Fachjury,  der  Karl Franz Ruggaber (Beigeordneter VG Wörrstadt), Dr. Wolfgang Bartelke, Norbert Zubiller, Dr. Udo Schier, Detlof Graf von Borries, Klaus Kappler (Lions-Club Alzey), Frank Belzer (Vorstandsmitglied der Sparkasse Worms-Alzey-Ried) und Kreisverwaltungsdirektorin Ruth Emrich angehören, kürt die Sieger des Wettbewerbs. Wer zu den Gewinnern des Kunstpreises gehören will, ist dazu aufgerufen, sich künstlerisch mit dem Thema „Unterwegs im Land der Ritter und Reben“ auseinanderzusetzen. „Das Thema hat lokalen Bezug und bietet Spielraum zur Interpretation“, betonte Ruth Emrich. Bei der diesjährigen Themenstellung stehe der Begriff „Ritter“ für die einstigen Bewohner mehrerer in der Verbandsgemeinde Wörrstadt beheimateter Burgen und fürdie legendäre Figur des „Ritter Hundt“ aus dem Adelsgeschlecht Hundt von Saulheim. Die „Reben“ schafften die  Verbindung zur  Region, der Begriff  „unterwegs“ beziehe sich auf den Jakobspilgerpfad, der durch die VG Wörrstadt führt. Emrich betonte, dass der Kunstpreis auch überregional angenommen werde und sich erfahrungsgemäß viele Künstlerinnen und Künstler überall aus Deutschland und auch aus benachbarten Ländern mit ihren Kunstwerken beteiligten. „Mit der Ausschreibung des Kunstpreises fördert der Kreis künstlerisches Schaffen. Darüberhinaus wird mit der Ausstellung an wechselnden Örtlichkeiten Kunst zum Betrachter gebracht“, betonte Jurymitglied Detlof Graf von Borries. Neben erwachsenen Künstlern seien insbesondere auch Jugendliche aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen.

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung und die Preisvergabe finden am Sonntag, 15. April, um 11 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Wörrstadt statt. Die  Ausstellung, die als Verkaufsausstellung konzipiert ist, kann bis 24. April zu den Öffnungszeiten der Verwaltung besucht werden. Aussagekräftige Fotos von

Kunstwerken, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, sind bis zum 1. Februar   einzureichen. Anhand der Fotos trifft die Jury dann eine Auswahl. Die betreffenden Künstler werden informiert und dazu aufgerufen, Originale einzusenden, anhand derer die Jury dann anschließend die Gewinner des Kunstpreises ernennt.

Weitere Informationen zum Kunstpreis und zu den Bewerbungsmodalitäten sind auf der Homepage des Landkreises Alzey-Worms unter www.kreis-alzey-worms.de unter der Rubrik „Aktuelles“ eingestellt.

Geschrieben in: Aus dem Nibelungenland