So., 19. November 2017
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„Die komplette Bandbreite der Kulturarbeit”

BlueNite Jazztage 2017 vom 9. bis 12. sowie am 18. November im Theaterfoyer und der Volksbühne

Am 11. November gibt es ab 20 Uhr ein Wiedersehen mit der Wormser Formation Break Even Point im LincolnTheater. Foto: Frank Schumann

Zum zweiten Mal nach 2003 veranstaltet die Wormser Jazzinitiative BlueNite e.V. die BlueNite Jazztage, die von 9. bis 12. November sowie am 18. November an verschiedenen Orten in Worms stattfinden werden. „Anders als 2003 – wir präsentierten damals Jazzgrößen wie Joo Kraus, Heinz Sauer, Michael Wollny und Christof Lauer – liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr auf lokalen Projekten“, so der Vorsitzende von BlueNite, Volker Wengert. „Im Gegensatz zu damals haben wir mittlerweile mit den Wormser BlueNites eine regelmäßig stattfindende Konzertreihe etabliert, die nahezu monatlich überregionale Jazzmusiker nach Worms einlädt. Die Jazztage 2017 sollen einen Einblick in die Arbeit der Initiative in ihrer kompletten Bandbreite geben und eine Bestandsaufnahme von 18 Jahren Kulturarbeit widerspiegeln.“

„Five Birds“ eröffnen Jazztage

Opener der diesjährigen Jazztage ist der Wuppertaler Jazzgitarrist Axel Fischbacher, der sich mit seinem Quintett der Musik Charlie Parkers annimmt und den Bebop des Altmeisters in eine aufregende, zeitgemäße Form bringt. Mitglied der Formation ist der vielgefragte deutsche Saxophonist Denis Gäbel. „Five Birds“ nennt sich das Projekt und markiert zweifelsohne am 9. November im oberen Wormser Theaterfoyer einen ersten Höhepunkt des kleinen Festivals. Eintritt (nur Abendkasse) 15 Euro, ermäßigt (Schüler/Studenten) 8 Euro. An gleicher Stelle findet am 10. November die Preisverleihung des Wormser Jazzpreises an den Mannheimer Pianisten und Komponisten Volker Engelberth durch OB Michael Kissel statt. Beim anschließenden von BlueNite organisierten Preisträgerkonzert wird der Musiker mit seinem Trio sein Können unter Beweis stellen. Seit 2003 zeigt sich BlueNite maßgeblich für die Ausrichtung der Preisvergabe und der Organisation sowie Durchführung des Preisträgerkonzerts verantwortlich und unterstützt seit 2015 auch finanziell den Preis. Der Eintritt ist frei.

Das Wormser Lincoln Theater ist Schauplatz der dritten Veranstaltung im Rahmen des Festivals: Von 1992 bis 2007 war die Wormser Formation Break Even Point auf zahlreichen regionalen und überregionalen Festivals vertreten, als fester Bestandteil der Wormser Szene begeisterte man mit dynamischem Funk Jazz die Zuhörer. Die 1999 erschienene CD „Kurzweilig“ dokumentiert in Form von Eigenkompositionen und Coverversionen die musikalische Vielfalt des Ensembles. 2017 hat man sich wieder zusammengefunden und zur Freude der zahlreichen Fans beschlossen, wieder gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Am 11. November ab 20 Uhr gibt es ein Wiedersehen und -hören mit dem Sextett im alten Kino am Obermarkt. Eintritt (nur Abendkasse): 15 Euro, ermäßigt (Schüler/Studenten) 8 Euro.

Förderung des Jazz-Nachwuchses ist wichtiges Anliegen

Die Förderung des Jazz-Nachwuchses ist ein wichtiges Anliegen des Vereins: Kinder frühzeitig an diese Musik spielerisch heranzuführen soll die Grundlage liefern für Spaß und Interesse am Jazz. Jazzsängerin und Musikpädagogin Carmen Selzer hat ein Konzept für einen interaktiven Workshop erstellt, der speziell auf die Zielgruppe sechs- bis zehnjähriger Kinder ausgerichtet ist. Im Rahmen der diesjährigen Jazztage lädt BlueNite e.V. am Sonntag, den 12. November um jeweils 13 Uhr, 14.30 Uhr und 16 Uhr zu einem dieser Workshops im Lincoln Theater ein. Gemeinsam mit einer vierköpfigen Band, die sich aus Wormser Musikern zusammensetzt, erfahren und erleben die Kinder, wie man gemeinsam musiziert und wie die Musikinstrumente funktionieren. Der Unkostenbetrag pro Kind beträgt acht Euro, die begleitenden Erwachsenen haben freien Eintritt und dürfen als Zuschauer teilnehmen. Da die Teilnehmerzahl allerdings begrenzt ist, werden interessierte Familien gebeten, sich unter 0177/7851995 oder Jazz-Kinder@gmx.de ab sofort anzumelden.

Ab 19 Uhr gastiert die Wormser Windkraft Big Band im Lincoln, deren musikalische Leitung dem Wormser Jazzpreisträger von 2009 Gary Fuhrmann übertragen wurde. Das gemeinsame Projekt der Musikschule Worms und der Blaskapelle Abenheim zählt mittlerweile zum festen musikalischen Bestandteil von Worms. Das Repertoire der Big Band besticht durch eingängige Stücke in einer Vielfalt an Stilistiken. Abwechslungsreiche Rhythmen, der mal kraftvolle, mal sanfte Klang der Bläser und Soli verschiedener Instrumentalisten sorgen für einen spannenden Spiel- und Hörgenuss. Eintritt (nur Abendkasse): 10 Euro, ermäßigt (Schüler/Studenten) 5 Euro. Ein Konzert an einem neuen Veranstaltungsort beendet am 18. November die BlueNite Jazztage 2017: Das Trio um den Wormser Pianisten Johannes Ambrosius spielt im kleinen Theater der Volksbühne Worms ab 20 Uhr Modern Jazz mit Eigenkompositionen und Standardarrangements. Die Kooperation zwischen BlueNite und Volksbühne kam erst vor kurzer Zeit zustande. Eintritt (nur Abendkasse): 15 Euro, ermäßigt (Schüler/Studenten) 8 Euro. „Eine ideale Örtlichkeit für kleine besondere akustische Konzerte“, so Volker Wengert, „wir werden zukünftig in unregelmäßigen Abständen weitere gemeinsame Veranstaltungen durchführen.“ Weitere Informationen unter: www.bluenite.de

Weitere Infos

Five Birds – Axel Fischbacher Quintet plays Charlie Parker (Modern Jazz)

Mit seiner neuen Quintettbesetzung und seinem aktuellen Album „Five Birds“ widmet sich Gitarrist Axel Fischbacher einem der wirklichen Giganten des Jazz: Charlie „Bird“ Parker. Um sich der Musik dieses „Erfinders des Bebop“ in authentischer Weise zu nähern, ist die neue Produktion mit technischen Methoden und Mitteln aufgenommen, wie sie zu Charlie Parkers Lebenszeiten eingesetzt wurden. Live im Studio, direkt auf den Tonträger, ohne Overdubs und Schnitte. Die “zeitlose“ Musik Charlie Parkers kommt in Axel Fischbachers Quintett erkennbar als Jazz des Jahres 2016 daher, ohne sich mit modischen Arrangiertricks und oder „Groovejazz Loops“ zu belasten. Allein die tonale und rhythmische Finesse der Bearbeitungen und Soli lassen die Band „strictly contemporary“ klingen. Und es tut was es soll. Es swingt, groovt, lädt zum Mitgrooven ein und ist stets humorvoll und leicht. Das Album ist Ende 2016 erschienen – stilgerecht auf Vinyl und CD.

Axel Fischbacher – guitar
Matthias Bergmann – trumpet/flugelhorn
Denis Gäbel – saxophone
Nico Brandenburg – bass
Tim Dudek – drums
www.fischbacher-quintet.com

9. November ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)
Wormser Theater oberes Foyer
Eintritt (nur Abendkasse): 15 Euro, ermäßigt (Schüler/Studenten) 8 Euro
Jazzpreis der Stadt Worms – Preisverleihung und Preisträgerkonzert

Die offizielle Überreichung der Auszeichnung als Preisträger des Jazzpreises der Stadt Worms 2017 an den Pianisten und Komponisten Volker Engelberth findet am 10. November 2017 um 20 Uhr im oberen Foyer des Wormser Theaters (Rathenaustr. 11) statt. Die Preisverleihung wird vom Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel vorgenommen. Volker Engelberth präsentiert sich anschließend am gleichen Ort bei einem Preisträgerkonzert, das von der Wormser Jazzinitiative BlueNite organisiert wurde, bei freiem Eintritt mit seinem Trio.

Volker Engelberth Trio

Volker Engelberth, Klavier
Arne Huber, Kontrabass
Silvio Morger, Schlagzeug

Klassisch? Warum nicht. Das Trio um den Pianisten Volker Engelberth mit Arne Huber, Bass, und Silvio Morger, Schlagwerk, ist ein klassisch besetztes Klaviertrio. Aber wenn man darunter eine Band versteht, in der der Pianist die Musik macht und Schlagzeuger und Bassist ihn dabei begleiten, dann ist dieses Trio ganz und gar nicht klassisch. Die Verteilung der Arbeit und der Verantwortung ist nicht festgeschrieben. Immer sind die drei fugenlos nahe beieinander, ihre Übereinstimmung in wichtigen Fragen und Entscheidungen scheint belastbar. Nie spielen sie einander nur hinterher. Die Musik entsteht in dreifacher Eigenständigkeit, das Klangbild ist vielfarbig, transparent und auf ganz eigene Weise schön.

Es sind Eigenschaften wie dieser feinfühlige Gruppenkonsens, dieser komplexe, unaufgeregte Klang, die das Attribut klassisch nahelegen. Es ist eine elegant gebaute, sehr frische Trio-Musik, die voller Anspielungen und bewusst wach gehaltener Traditionen steckt und voller Überraschungen im Detail, und sie erlaubt sich allerlei Freiheiten. Plötzliche Tempowechsel, subtile harmonische Vorgänge klingen hier nicht schwierig, sondern fließend, souverän und prägnant. Melodien schimmern durch und wirken erhellend, nie rückwärts gewandt. Schließlich sind dies nicht drei gereifte Herren in ihrer klassischen Phase. Volker Engelberth, Arne Huber und Silvio Morger können schon auf Vieles zurückgreifen und haben noch viel vor. Aber sie wissen nun mal, was sich gehört. Sie machen aus ihrer Beherrschung der Instrumente und des Spielprozesses nichts Beliebiges. Was sie tun, meinen sie ernst.

Das klassisch besetzte Klaviertrio ist im westeuropäischen Gegenwartsjazz nicht gerade eine Ausnahmebesetzung. Die gelegentlich so genannte Latte liegt also hoch. Daran hat auch Volker Engelberths Trio seinen Anteil. Kein Wunder, dass es dafür schon etliche Preise und Stipendien gab. Im Trio fließen Erfahrungen und Fähigkeiten zusammen und konzentrieren sich. Es gibt im Jazz keine andere Formation, die dem Einzelnen mehr Raum lässt und ihn zugleich stärker ins kollektive Geschehen einbindet. Keine, die mehr fordert und mehr gibt. Weitere Infos: www.volkerengelberth.com + www.bluenite.de

Break Even Point – Reloaded (Funk Jazz)

1992 war das Gründungsjahr von „Break Even Point“, in dem drei Wormser Musiker ihre unterschiedlichen Vorstellungen und Hörgewohnheiten auf einen gemeinsamen musikalischen Nenner brachten. Stefan Balogh (Bass), Kurt Ludwig (Hammond, Fender Rhodes) und Volker Wengert (Drums) waren schon in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts engagiert in Wormser Fusion-Bands wie „Tryon“ und „Beelzebub“ sowie Jazzprojekten wie „Hot Club de Worms“. Die Vorliebe für rockigen, groovenden Jazz bildete die Grundlage für eine Bandgeschichte, die es nahezu auf 15 Jahre Kontinuität in Worms brachte. Charakteristisch für „Break Even Point“ war die enorme Spielfreude, die sich durch das Zusammenwirken einer gestandenen Rhythmusgruppe mit jungen kreativen und talentierten Musikern ergab, denen trotz klarer Arrangements genügend Freiraum für solistische Aktivitäten zur Verfügung stand.

Obwohl als Quintett gegründet – mit dem Gitarristen Peter Häberle und Frank Schuhmacher am Saxophon – gab es immer wieder spontane Erweiterungen der Gruppe durch befreundete Musiker, die für eine regelmäßige Änderung des Gruppenkonzeptes und der Ausdrucksmöglichkeiten sorgten. Zu Beginn des Jahres 1997 kristallisierte sich eine über Jahre hinweg feste Besetzung heraus: Neben Ludwig, Balogh und Wengert wurde „Break Even Point“ ergänzt durch den damals erst 20 Jahre alten, aber hoch talentierten und versierten Saxophonisten Sebastian Mettenheimer sowie den Posaunisten und Frontmann Matthias Merkelbach, damals 26 Jahre, der sein musikalisches Handwerk bei Paul Schütt erlernte und in Bands wie „Switch Four“, den „United Vibes“ aus Heidelberg und dem „College Jazz Ensemble Mannheim“ spielte. 2002 ergänzte der Gitarrist Markus Petry die Formation.

Neben Klassikern von Herbie Hancock oder Klaus Doldingers Passport komplettierten nun Eigenkompositionen das Repertoire der Band, wobei die ganze Stilbreite von gefühlvollen Blue Note-Stücken über Funky-Blues bis hin zu erdigem Soul zur Geltung kam. „Break Even Point“ war im November 1998 eine der drei Bands, die im Rahmen der von den Musikern selbstorganisierten „BlueNite im Schmitz“ einen unerwartet großen Publikumserfolg verbuchte, was zur Gründung der Wormser Jazzinitiative BlueNite e.V. führte, die unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Volker Wengert in über achtzehn Jahren zu einem wichtigen und erfolgreichen Teil der Wormser Kulturszene geworden ist. Im April 1999 erschien die erste CD „Kurzweilig“. Auf dem Silberling ist als Gast der Freiburger Gitarrist Heino Schäfer zu hören, der in den 80er Jahren Mitglied der Wormser Formationen „Beelzebub“ und „Atrium“ war. Bis zu der Auflösung von „Break Even Point“ im April 2007 spielte die Gruppe bei zahlreichen Festivals (z.B. Jazz & Joy Worms, Deidesheimer Jazzette) und in verschiedenen Clubs der Region.

Nach zehn Jahren findet man nun wieder zusammen, musikalisch gereift und hoch motiviert, um einige Konzerte zu spielen. Natürlich sind die alten Stücke mit im Gepäck, werden aber zeitgemäß mit viel Vehemenz, musikalischem Feuer und einer ordentlichen Portion Spaß interpretiert – also mit allem, was schon früher bezeichnend für Break Even Point war. Ein Stück Wormser Musikgeschichte wird neu geschrieben, nach wie vor gilt, was schon zu Beginn der 90er Jahre die Musik der Band treffend beschrieb: Die Spontaneität des Jazz, der Groove als Motor, die erdige Kraft des Rock  und über allem schwebt der Blues  so charakterisiert sich die Musik von „Break Even Point“.

11. November ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)
Lincoln Theater, Obermarkt 11
Eintritt (nur Abendkasse): 15 Euro, ermäßigt (Schüler/Studenten) 8 Euro

Kinder entdecken den Jazz
Sängerin Carmen Selzer mit ihrem Kinder-Workshop bei den BlueNite Jazztagen

Kinder schon früh an die verschiedensten Musikstilrichtungen und mit „guter“ Musik in Berührung zu bringen, dies hat sich die Wormser Jazzsängerin und Musikpädagogin Carmen Selzer gemeinsam mit der Jazzinitiative BlueNite e.V. zur Aufgabe gemacht. Die Veranstaltung ist ein interaktives Jazzkonzert für Kinder von 6-10 Jahren, bei dem diese aktiv mit eingebunden werden und im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit Carmen Selzer, ihrer Kollegin Susanne Rotter und einer Jazzband, die sich aus Wormser Musikern zusammensetzt, gehen die kleinen Musikdetektive auf eine einstündige musikalische Reise und entdecken auf spielerische Weise im Laufe des Konzerts die vielen verschiedenen Klangfarben des Jazz. Durch das Mitgestalten und –musizieren mit Hilfe von elementaren Musikinstrumenten (z.B. Rasseln) und Verwendung eingängiger Kinderlieder wird allen Kindern ermöglicht, ganz egal welche Vorerfahrungen sie mitbringen, in das gemeinsame Spielen mit einzusteigen.

Die Wormser Jazzinitiative BlueNite e.V. hat es sich als gemeinnütziger Verein zur Aufgabe gemacht, regional und speziell für Worms auch das „Publikum der Zukunft“ für den Jazz zu begeistern und die Freude am Entdecken dieser Musikstilrichtung zu bewahren. Der Jazz soll, nach Meinung des Vereins, nicht nur als Musik für Erwachsene oder Liebhaber des Genres gesehen werden, sondern jedermann, somit auch jedem Kind, zugänglich sein. Somit stellt das Projekt einen wichtigen Baustein in der Arbeit der Jazzinitiative dar, mit dem satzungsgemäß diese Musikkultur gefördert wird. Im Rahmen der diesjährigen BlueNite Jazztage lädt BlueNite e.V. am Sontag, den 12. November um jeweils 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr zu einem dieser Workshops im Lincoln Theater, Obermarkt 11 ein. Der Unkostenbeitrag pro Kind beträgt acht Euro, die begleitenden Erwachsenen haben freien Eintritt und dürfen als Zuschauer teilnehmen. Da die Teilnehmerzahl allerdings begrenzt ist, werden interessierte Familien gebeten, sich unter 0177-7851995 oder Jazz-Kinder@gmx.de ab sofort anzumelden.

Weitere Infos finden Sie auch unter:
www.bluenite.de
www.carmen-selzer.de
www.facebook.com/BlueNiteEv .

WINDKRAFT
Big Band der Lucie-Kölsch-Musikschule der Stadt Worms

Im Oktober 2012 startete das gemeinsame Big Band – Projekt der Musikschule Worms mit der Blaskapelle Abenheim, dessen musikalische Leitung Gary Fuhrmann zugetragen wurde. Inzwischen konnte sich die Formation zu einem festen musikalischen Bestandteil von Worms etablieren. Neben kleineren Gastauftritten beim Rheinradeln, im Herrnsheimer Schloss und dem Jahreskonzert der Blaskapelle Abenheim hat sich das Jazz-Orchester mit einem ersten eigenen Konzert im Lincoln-Theater sowie bei 4 Aufführungen im Stück „Der Große Gatsby“ von der Theatergruppe „Szene9“ der Wormser Öffentlichkeit präsentiert. Anfang Mai 2015 beteiligte sich die „Wormser Windkraft“ gemeinsam mit anderen Musikschulen aus der Metropolregion an einem Workshop mit den „ganz Großen“, der SWR-Bigband, der in Schwetzingen durchgeführt wurde. Wenige Wochen später erfreute sich die Band eines großen Zuspruchs bei einem gemeinsamen Konzert mit dem WIZO Youth Orchestra aus der israelischen Partnerstadt Tiberias auf dem Wormser „Jazz & Joy“ Festival. Das Repertoire der Big Band besticht durch eingängige Stücke in einer Vielfalt an Stilistiken. Abwechslungsreiche Rhythmen, der mal kraftvolle, mal sanfte Klang der Bläser und viele Soli verschiedener Instrumentalisten sorgen für einen kurzweiligen Spiel- und Hörgenuss, bei dem es an Spannung, Energie und guter Laune nicht fehlt.

12. November ab 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
Lincoln Theater, Obermarkt 11
Eintritt (nur Abendkasse): 10 Euro, ermäßigt (Schüler/Studenten) 5 Euro

Johannes Ambrosius Trio (Modern Jazz)

Das Abschlusskonzert der diesjährigen BlueNite Jazztage findet in Kooperation mit der Volksbühne Worms im Theater in der Würdtweinstraße 11 statt. Ganz in der Tradition des klassischen Jazz-Klaviertrios und inspiriert durch die musikalischen Erfahrungen und Einflüsse der einzelnen Musiker spielt das Johannes Ambrosius Trio eine spannende Melange aus Elementen von Jazz und zeitgenössischer Musik, die viel Raum bietet für die persönliche Entfaltung der einzelnen Instrumentalisten. Der ausgebildete Pianist Johannes Ambrosius hat neben seiner Lehrtätigkeit in vielen unterschiedlichen Bandprojekten mitgewirkt sowie zahlreiche Solo-Auftritte mit eigenen Stücken absolviert. Während eines mehrjährigen Aufenthalts in Frankreich arbeitete er u.a. mit der Sängerin Guylène Charmetant zusammen, 2016 war er als Mitglied der „Private Selection“ beim Wormser Jazz & Joy Festival zu hören. Seine Kompositionen prägen das Repertoire des Trios. Mit dem Kontrabassisten Stefan Balogh und dem Schlagzeuger Volker Wengert hat er zwei Mitstreiter gefunden, die mit ihrer musikalischen Persönlichkeit dazu beitragen, dass die Stücke im Trio ihre ganz eigene Ausdrucksform finden. Gleichzeitig zollt das Trio den großen Meistern des Jazz Tribut durch die Interpretation einzelner Genreklassiker. Lyrisch balladeske Stücke sowie gelegentliche Anleihen bei der Klassik sind ebenso vertreten wie Uptempo Nummern. Der Aspekt der Melodie hat in der Musik des Trios einen hohen Stellenwert, sowohl bei der Auswahl der Stücke als auch in den Improvisationen. Ohne überflüssige Schnörkel und Pirouetten lässt das improvisatorische Zusammenspiel der Drei viel Raum für gemeinsame dynamische Entwicklungen, die das Trio immer wieder aufs Neue auslotet und die zu immer neuen Höhenflügen führen.

18. November ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)
Kleines Theater der Volksbühne Worms, Würdtweinstr. 11
Eintritt (nur Abendkasse): 15 Euro, ermäßigt (Schüler/Studenten) 8 Euro

Datum/Zeit
Datum - 09.11.2017 - 18.11.2017
01:00

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