Do., 23. November 2017
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Mit Musik der Renaissance und Reformation

Vierte Auflage von „wunderhoeren“-Festival mit vielfältigem Programm / Auftakt mit zwei Konzerten an 4. und 26. März

Musik und Literatur früherer Epochen im historischen Ambiente erleben: Genau das bietet „wunderhoeren – Tage alter Musik und Literatur in Worms“. Die vierte Auflage des beliebten Musikfestivals hat diesmal den Schwerpunkt „Renaissance und Reformation“ und bietet vielfältige Konzerthöhepunkte von März bis Oktober. Den Auftakt zum „wunderhoeren“-Festival machen zwei Konzerte im März.

Ingelore Schubert wird am 4. März auf der Stumm-Orgel spielen.

Ingelore Schubert wird am 4. März auf der Stumm-Orgel spielen.

Startschuss mit zwei Konzerten im März
Am Samstag, dem 4. März, spielt das mittelaltermusik-erfahrene Duo „Marais Consort“ um 18 Uhr im Anschluss an die Messe in der katholischen Kirche Pfeddersheim (Jochen-Klepper-Straße 13) sein Programm „Umbrüche“. Freuen darf man sich auf Ingelore Schubert an der historischen Stummorgel und Hans-Georg Kramer, den Leiter des Duos, der mit der italienischen Renaissance-Diskantviole eine spezielle Gamben-Art zum Klingen bringt. Bei dieser Aufführung wird der Zuhörer mitgenommen auf eine musikalische Reise vom Abschied des Mittelalters über die Musik der Lutherzeit bis hin in die „Neuen Klänge“ des 16. Jahrhunderts. Der Eintritt für dieses Konzert in besonderer Atmosphäre ist frei.

„RenaiDanse“ aus Basel mit Premiere
Ein Highlight wird am Sonntag, dem 26. März, um 17 Uhr im Saal des Roten Hauses der Friedrichsgemeinde (Römerstraße 76) präsentiert: Dann feiert die Baseler Tanz-Kompanie „RenaiDanse“ unter der Leitung von Véronique Daniels Premiere mit der Inszenierung „Mit Züchten und mit Ehren“. Zu ausgewählten Texten aus dem Tagebuch des reformierten Arztes Felix Platter (1536 bis 1614) interpretieren die Tänzer auf akribischem Quellenstudium beruhende Tanzrekonstruktionen der Renaissance. Sie werden von einem Bassa-Capella-Ensemble musikalisch begleitet. „Bassa Capella“ bezeichnet in der Regel ein Ensemble, in dem „leise Instrumente“ wie Flöten, Streich- und Zupf- sowie andere sanfte Instrumente zusammenspielen. Karten für dieses Konzert kosten im Vorverkauf 18 Euro und an der Abendkasse 21 Euro. Wann der Karten-Vorverkauf für dieses Konzert startet, erfährt man in Kürze unter www.wunderhoeren.de

„RenaiDanse“ werden am 26. März im Roten Haus eine Premiere zum besten geben.

„RenaiDanse“ werden am 26. März im Roten Haus eine Premiere zum besten geben.

Vielseitige Klang-Höhepunkte
„Ich freue mich, auch in der nunmehr vierten Auflage des nicht nur bei Kennern beliebten Festivals vielseitige Klang-Höhepunkte präsentieren zu können“, erläutert Festivalgründer Volker Gallé: „Diesmal befinden wir uns zeitlich am Ende des Mittelalters und am Übergang zur Neuzeit – schließlich dreht sich alles um Renaissance und Reformation. Damit möchten wir auch die Feierlichkeiten zur Lutherdekade bereichern“.

Freuen darf man sich beim diesjährigen Festival unter anderem auf Luthers Hochzeitsmusiken des preisgekrönte Bläserensembles „Capella de la Torre“, ein Ostermusik-Konzert des englischen „St Albans Chamber Choir“, der eine Partnerschaft mit der Wormser Kantorei unterhält, sowie ein Konzert im Wormser Dom mit Werken von unter anderem Claudio Monteverdi. Im Rahmen der Langen Einkaufsnacht am Samstag, dem 1. Juli, findet ein offenes Singen für alle interessierten Bürger statt, bei dem man in der Dreifaltigkeitskirche die Gelegenheit bekommt, selbst Lutherlieder zu singen.

Jetzt schon vormerken: Museumswoche für Schulklassen
Gemeinsam mit „museum live“, dem museumspädagogischen Angebot der Wormser Museen, bietet „wunderhoeren“ auch in diesem Jahr wieder ein kostenloses Bildungs-Programm für Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe an. Vom 6. bis 10. November können Schulklassen an kostenfreien Konzerten, Seminaren und Workshops teilnehmen, die sich thematisch am Festivalprogramm mit alter Musik und Literatur sowie den Unterrichtsfächern Deutsch und Musik orientieren.

Hinweis
Die Festivalbesucher werden gebeten zu beachten, dass die Konzerte in der Regel an historischen Spielorten stattfinden, die nicht über den Komfort eines modernen Veranstaltungsortes verfügen. Aus diesem Grund ist nicht immer ein barrierefreier Zugang möglich und nicht jede Spielstätte verfügt über Toiletten, Heizmöglichkeiten oder Gastronomie. Weitere Informationen erhält man unter Telefon 06241/2000-450.

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