Mi., 18. Oktober 2017
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Wellental beim Oberligisten geht weiter!

Für die TSG Pfeddersheim setzte es beim Hertha Wiesbach es eine 0:4-Niederlage / Am Freitag droht um 19 Uhr im Heimspiel gegen den Tabellenführer FC Homburg die nächste Pleite

Keinen Ball verloren geben, muss die TSG-Devise auch am Freitagabend gegen den FC Homburg lauten. Foto: Felix Diehl

VON KLAUS DIEHL Das Beständigste beim Oberligisten TSG Pfeddersheim ist die Unbeständigkeit. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch den bisherigen Saisonverlauf. Nicht nur, dass den Schützlingen von Trainer Norbert Hess noch kein Erfolgserlebnis in einem zweiten Spiel in Folge nach vorher achtbarer Leistung gelungen ist. Kann der Trainer die Mannschaft nicht immer erreichen oder können die Spieler die Erwartung nicht erfüllen? Die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ist in diesem Jahr so stark besetzt, dass es keine leichten Gegner gibt. Jeder Punkt ist kostbar!

Bereits nach fünf Minuten waren in Wiesbach mit dem 0:1 alle Vorgaben und taktischen Maßnahmen über den Haufen geworfen. Die Mannschaft konnte sich offensichtlich nicht mehr dazu aufraffen, sich gegen die Niederlage zu stemmen. Da gingen viel zu früh schon Köpfe runter und nichts war mehr vom guten Eindruck – trotz der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen Eintracht Trier zu sehen. Nachdem sie beim 0:1 (5.) durch Björn Recktenwald mehr oder weniger nur „Geleitschutz“ gaben, konnten sich die TSG-Spieler zwar etwas fangen, doch spätestens am 16er der Gastgeber war es mit den TSG-Bemühungen vorbei. Mangelhaft auch das Spiel gegen den Ball, das ihnen der Trainer ganz anders mit auf den Weg gegeben hatte. Wie auch dem 0:2 durch Maurice Urnau kurz vor der Pause erneut eine Fehlerkette voraus ging. So auch das 0:3 Sekunden nach Wiederanpfiff durch Nico Veeck als der Torschütze einen folgenschweren Abspielfehler von TSG-Kapitän Tobias Klotz dankbar annahm.

Damit war der Drops gelutscht. So traf Mathias Tillschneider mit Pech nur das Aluminium des Wiesbacher Tores und im Gegenzug wurde dies durch das 0:4 von Recktenwald zusätzlich bestraft. Am Freitagabend um 19 Uhr kommt der Tabellenführer FC Homburg in das Uwe-Becker-Stadion. Nachdem die guten Anzeichen aus dem Trierer Spiel – auch mit einer entsprechend funktionierenden Defensive – in Wiesbach nicht zum Tragen kamen – muss man befürchten, dass die Hess-Truppe gegen die bislang optimal aufspielenden Profis des Ex-Regionalligisten mit einem Etat von gut zwei Millionen Euro, vor einer nicht nur nahezu unlösbaren Aufgabe stehen, sondern wohl eine deutliche Niederlage bevor steht. Es sei denn alle eingesetzten Spieler fühlen sich an der Ehre gepackt, sich vom FC Homburg nicht aus dem eigenen Stadion schießen zu lassen. Mehr als verlieren kann man nicht, aber es kommt auch auf das „Wie” an. Keine Hürde im Fußball ist so hoch, als dass man sie nicht überspringen kann. Das gilt für die TSG Pfeddersheim am Freitagabend um 19 Uhr im Heimspiel auch gegen den Tabellenführer.

Geschrieben in: Fußball, Sport