Di., 17. Oktober 2017
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Von: 26. Juli 2017 weiterlesen →

WLAN und Sicherheit der Daten an öffentlichen Orten

Internetanschluss ist kaum aus unserem Alltag mehr wegzudenken. Umso wichtiger ist es, sich und seine Daten gegen Cyber-Angriffe aus dem Netz zu schützen. Bei der Wahl des DSL Anbieters kann es hilfreich sein, sich ein Unternehmen auszusuchen, welches bereits länger etabliert ist und eine gute Netzabdeckung aufweist.

Welchen Stellenwert hat das Internet für unseren Alltag?
Das Internet hat für die meisten Menschen inzwischen einen hohen Stellenwert erreicht. Es gibt inzwischen kaum mehr einen Haushalt, der nicht neben Telefonanschluss auch eine Internetverbindung hat. Nicht nur junge Leute wissen die Vorteile des Internets zu schätzen, auch immer mehr Senioren sind online, um nach Informationen zu suchen, online Waren zu bestellen oder einfach nur mit Freunden und Familie zu chatten oder per Video und Skype zu kommunizieren. Auch im Urlaub möchten Touristen nicht mehr auf Internet verzichten und so sind Hotels und Ferienwohnungen an vielen Touristenorten auch mit Internetverbindung ausgestattet.

Wie weit verbreitet sind öffentliche WLAN-Netze mittlerweile in Deutschland?
Die immer häufiger werdende Nutzung vom Internet an öffentlichen Plätzen, macht auch eine Ausstattung öffentlicher Räume mit WLAN-Netzen notwendig. Wer per Tablet, Laptop oder Smartphone ins Internet gehen möchte, der benötigt dafür eine stabile WLAN Verbindung oder eine mobile Datenverbindung. Letztere haben jedoch den Nachteil, dass sie mitunter mit hohen Kosten verbunden sind und der Nutzer schnell sein Datenvolumen verbraucht hat. Leider liegt Deutschland, was die Ausstattung mit öffentlichen WLAN-Einrichtungen angeht, noch immer sehr weit hinten im Ländervergleich. Länder wie Großbritannien oder Südkorea sind jedoch Vorreiter bei der Abdeckung öffentlicher Orte mit WLAN-Netzen.

Wie sicher sind öffentliche WLAN-Netze, welche Gefahren lauern?
Einer der Gründe warum Deutschland sich bisher mit der Einrichtung weiterer Hot-Spots schwer tat, war das Haftungsgesetz. Nach deutschem Recht haftete der Betreiber bzw. der Nutzer des Internetanschlusses für etwaigen Missbrauch von Daten, für Hacker-Angriffe, illegale Downloads über den Anschluss usw.. Daher haben viele Hotels, Cafés usw. bis dato nur wenig Anlass dafür gesehen, öffentliche Zugänge anzubieten. Sie befürchteten haftbar gemacht zu werden, sollte einer der Gäste die rechtlichen Grenzen überschreiten. Seit des im Juni verabschiedeten Gesetztes der Bundesregierung wurden die Betreiber der öffentlichen Netze nun aber von der Verantwortung für illegale Nutzungen freigesprochen.

Wie kann man in offenen Netzen seine Daten schützen?
Datenschutz ist auch bei der Internetnutzung ein wichtiges Thema. Der beste Weg seine Daten zu schützen, ist der, keine besonders sensiblen Daten an öffentlichen Orten einzugeben. So ist beispielsweise Online-Banking oder das Eingeben von Passwörtern für andere sehr persönliche Seiten ein Risiko und macht es Hackern leicht, Daten auszuspionieren und diese zu missbrauchen. Eine andere Möglichkeit sich gegen Datendiebstahl und Hacker zu schützen ist, verschlüsselte Datenverbindungen z.B. über VPN oder ähnliches zu verwenden. Außerdem sollten Sie darauf zu achten, dass Ihr Mobilgerät keine automatischen Verbindungen akzeptiert. Sicher ist es auch, wenn WIFI bzw. WLAN außer Haus deaktiviert bleibt und unterwegs die mobilen Datenverbindungen genutzt werden. Mehr Sicherheit ist ebenfalls gegeben, wenn der WLAN Betreiber Dritte nur per Passwort in das Netz einwählen lassen. In Hotels oder anderen öffentlichen Gebäuden erhalten Kunden und Gäste daher oft an den Rezeptionen einen Zugangs-Code für die WLAN-Nutzung.

Geschrieben in: Verbraucher-Tipps

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