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Mo., 17. Juni 2013, 17:06 Uhr
Siebte Wormser Kulturnacht mit Teilnehmer- und Besucherrekord am Samstagabend
Wormser Kulturnacht: Bunt, lebendig und vielfältig
"Das Supertalent"-Gewinner Jean-Michel Aweh sang und spielte am Klavier zum Abschluss der Kulturnacht im WORMSER Mozartsaal Musik, die er auch Freunden und Verwandten wie seinem Opa oder seiner Mutter widmete. Foto: Lili Judith Oberle
VON LILI JUDITH OBERLE Dass Kultur den Wormsern wichtig ist, bemerkte man am Samstagabend bei der siebten Kulturnacht. Rund 2.500 Besucher nutzten die laue Sommernacht, um die lokale Kunst- und Kulturszene einmal auf eine ganz andere Art und Weise kennenzulernen. An diesem Abend präsentierten etwa 80 Institutionen, Vereine und Gruppen mit geschätzten 474 Akteuren an 33 Orten ein buntes, lebendiges und vielfältiges Kulturprogramm. „Damit haben wir nicht nur einen Teilnehmer-, sondern auch einen Besucherrekord“, erläutert Xenia Schandin, die das Projekt zusammen mit Markus Reis betreut.
„Beeindruckend ist, mit welchem Engagement die einzelnen Akteure jedes Jahr neue Konzepte entwickeln und selbst bewährte Programmpunkte immer wieder neu präsentieren. Hier zeigt sich das große Potential der Wormser Kultur", erläuterte Kulturkoordinator Volker Gallé. Eröffnet wurde die Kulturnacht um 19 Uhr im sehr gut besuchten Dominikanerkloster St. Paulus durch Oberbürgermeister Michael Kissel. Im Anschluss folgte ein Programm von Klassik, über Jazz und Pop bis hin zu Rock sowie diversen Kunstaktionen und Filmvorführungen. An 33 Orten von A, wie Albert-Schulte-Park bis W, wie Weckerlingplatz wurden Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Installationen und Illuminationen, Tanzkurse zum Mitmachen und Stadtführungen zum Staunen und Entdecken geboten.
Egal wie man es drehte und wendete, eines war allen Besuchern recht schnell klar: Man konnte am Samstagabend nicht alle Programmpunkte erleben. Das sei auch gar nicht der Sinn der Kulturnacht, so Volker Gallé. „Durch die große Fülle und Vielfalt des Angebots gibt es für jeden Passendes zum auswählen.“ Entspannt flanierten die Besucher durch die Stadt, ließen sich teilweise einfach von Ort zu treiben und entdeckten so auch scheinbar bekannte Ecken der Stadt neu. Andere starteten gut organisiert und mit einem Zeitplan bewaffnet zu ihrem ganz persönlichen Lieblingsprogramm. "Auffällig war, dass es erstmals gelang, auch Jüngere für das Programm der Kulturnacht zu begeistern", freuten sich die Veranstalter.