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17.33 Uhr | 11. Mai 2022
KRANKENHAUSINVESTITIONSPROGRAMM: Erweiterung der Intensivstation und Erweiterung in Modernisierung der Endoskopie

5 Millionen Euro für das Klinikum Worms

Gesundheitsstaatssekretär Dr. Denis Alt besuchte auf Einladung von MdL Jens Guth das Klinikum. Foto: Ministerium

Gesundheitsstaatssekretär Dr. Denis Alt besuchte auf Einladung von MdL Jens Guth das Klinikum. Foto: Ministerium

Das Klinikum in Worms erhält 2022 nach Angaben der beiden SPD-Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp und Jens Guth fünf Millionen Euro aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm des Landes. Vorgesehen ist die Summe für die Erweiterung der Intensivstation (3 Mio.) und die Erweiterung in Modernisierung der Endoskopie (2 Mio.). „Die Förderung des Wormser Klinikums ist ein wichtiger Schritt für die Menschen in der Region“, freut sich Anklam-Trapp für das gesamte Einzugsgebiet des Klinikums. Aus Gesprächen bringt der Wormser Abgeordnete Jens Guth zudem weitere gute Nachrichten mit: „Zusätzliche Fördermittel sind bereits für das nächste Jahr in Aussicht gestellt.“ So warb er unter anderem jüngst beim Besuch des Staatssekretärs des Gesundheitsministeriums, Dr. Denis Alt, in der Radiologie für Fördermittel.

Schwerpunkte

Die Investition im Klinikum reiht sich in eine von 30 Einzelmaßnahmen an 27 Standorten landesweit ein. Der Schwerpunkt der Fördermittel des Landes teilt sich auf fünf Bereiche auf: Erweiterung und Modernisierung der Pflegebereiche einschließlich Intensivstationen, Ausbau und Erweiterung des stationären und teilstationären psychiatrischen Angebots, Förderung von Funktionsbereichen wie Radiologien, Endoskopien und Geburtshilfen, Erweiterung und Modernisierung von OP-Abteilungen und als neuer Schwerpunkt die Förderung von Ausbildungsstätten. Über diese Mittel hinaus stehen für die Krankenhäuser im Land 200 Millionen Euro aus dem Krankenhauszukunftsfonds sowie für die Zeit von 2016 bis 2024 mehr als 230 Millionen Euro aus dem Krankenhausstrukturfonds bereit. Ersterer wurde vom Land mit 60 Millionen Euro unterstützt, zweiterer mit 103 Millionen Euro.

„Die Krankenhäuser im Land und ihre Beschäftigten haben während der schweren Phasen der Corona-Pandemie Herausragendes geleistet, um den Menschen in einer sehr schwierigen Lage bestmöglich zur Seite zu stehen. Zeitweise wurde hier auch Unterstützung für Nachbarländer geleistet“, erinnert Kathrin Anklam-Trapp als pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. „Das alles zeigt zum einen, wie wichtig, zum anderen, wie leistungsfähig diese medizinische Infrastruktur ist.“ Die SPD-Fraktion sei dafür sehr dankbar. „Darum setzen wir uns auch weiterhin mit aller Kraft dafür ein“, so Jens Guth abschließend, „den nötigen Rahmen für diese außergewöhnlichen Leistungen zu schaffen. Dazu gehört auch, die bedarfsgerechte, flächendeckende Krankenhausversorgung im Land zu erhalten“.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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