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11.36 Uhr | 13. Mai 2022
Dorferneuerung: Freimersheim und Framersheim erhalten Landesförderung

569.000 Euro für zwei Gemeinden im Landkreis

Die Ortsgemeinden Freimersheim und Framersheim (beide Landkreis Alzey-Worms) erhalten Mittel in Höhe von insgesamt 569.000 Euro aus dem rheinland-pfälzischen Dorferneuerungsprogramm. Das hat Innenminister Roger Lewentz mitgeteilt. In Freimersheim wird der Umbau der alten Schule zum neuen Rathaus und Gemeindetreff mit 464.000 Euro gefördert. Framersheim erhält 105.000 Euro für die Gestaltung eines Mehrgenerationengeländes.

„Freimersheim erhält eine Förderung in Höhe von 464.000 Euro. Die bewilligten Mittel sollen dem Umbau des denkmalgeschützten Schulgebäudes zum neuen Rathaus und Gemeindetreff zugutekommen. Geplant ist, das Büro des Bürgermeisters und weiterer Gemeindemitarbeiter sowie den Ratssaal im alten Schulhaus einzurichten. Die Gemeinde möchte damit auch die Erreichbarkeit für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger verbessern, für die das Bürgerbüro am Ortsrand zu weit entfernt ist“, sagte Innenminister Lewentz.

Im Zuge des Umbaus soll zudem die Barrierefreiheit hergestellt und die Gebäudetechnik erneuert werden. Im Obergeschoss sollen Räumlichkeiten entstehen, die von Vereinen und für Feiern genutzt werden können. In der ehemaligen Feuerwehrgarage sollen zukünftig die Maschinen und Fahrzeuge des Bauhofes gelagert werden.

Die Gemeinde Framersheim erhält zudem eine Förderung in Höhe von 105.000 Euro. „Die Ortsgemeinde Framersheim möchte die Förderung dazu einsetzen, Bewegungsangebote für Jung und Alt an öffentlichen Flächen zu schaffen, um alle Generationen im Ort miteinander zu verbinden. Mit den zusätzlichen Freizeitmöglichkeiten gewinnt die Gemeinde weiter an Attraktivität und schafft ein tolles Angebot im Naherholungsbereich für die gesamte Einwohnerschaft“, so der Minister.

Das neue Mehrgenerationengelände soll entlang der Selz entstehen. Die Gemeinde plant, insbesondere Spielelemente für alle Altersklassen, aber auch Erholungs- und Ruheelemente einzurichten.

„Die Dorferneuerung trägt den Herausforderungen des demografischen Wandels in besonderem Maße Rechnung. Jeder Förder-Euro löst bis zu sechs Euro an Folgeinvestitionen aus. Die Investitionen kommen Familien zugute, schaffen wohnstättennahe Arbeitsplätze und sichern die Zukunftsfähigkeit der Dörfer“, hob der Minister hervor.

Schwerpunkte der Dorferneuerung sind vor allem Projekte in den Ortskernen, die Impulse geben, um die Ortsmitte neu zu beleben oder als Mittelpunkt des dörflichen Lebens zu erhalten. Dazu gehören die Sanierung und neue Nutzung der Bausubstanz genauso wie die Sicherung der Grundversorgung.

„Der rheinland-pfälzischen Dorferneuerung stehen im Förderjahr 2022 insgesamt rund 22 Millionen Euro für die Förderung kommunaler und privater Projekte in den Ortskernen zur Verfügung“, sagte Minister Lewentz.

 

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Geschrieben in Aus dem Nibelungenland

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