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12.59 Uhr | 11. Oktober 2021

Achtsamkeit, Respekt und Selbstkontrolle

BLACK BELT KAMPFKUNSTAKADEMIE: Budo-Seminar findet großen Anklang

Die Schüler konnten es kaum erwarten, sich mit gleichgesinnten Kampfkünstlern auf der Matte zu treffen. Foto: Andrè Ulrich

Die Schüler konnten es kaum erwarten, sich mit gleichgesinnten Kampfkünstlern auf der Matte zu treffen. Foto: Andrè Ulrich

Die Schüler der Black Belt Kampfkunstakademie konnten es kaum erwarten, sich wieder mit vielen gleichgesinnten Kampfkünstlern aus den verschiedensten Bereichen (Jiu Jitsu, Atemi-Selfdefence, Taekwondo, Kick Boxen, Bo/Katana Combat und Iaido – die Kunst des Schwertziehens,) auf der Matte zu treffen und zusammen zu trainieren.
Nicht nur das „über den Tellerrand zu schauen“ stand im Fokus, sondern die Absicht die Budo-Werte (Achtsamkeit, Selbstdisziplin, Respekt, Empathie, Selbstkontrolle) weiter zu entwickeln.

Jedes Jahr stehen die Selbstbehauptungskurse für die Vorschulkinder im Mittelpunkt. Hierzu werden die Eltern und direkten Bezugspersonen immer mit eingeladen, um gegebenenfalls Handlungsmodelle übernehmen zu können, die den Aufbau der Selbstwirksamkeit weiter stützen können. Eine weitere Besonderheit stellen die theoretischen Einheiten dar, die ganz speziell für die Eltern und erwachsene Schüler angeboten werden, wie zum Beispiel das Thema „Resilienz und Selbstwertgefühl“. Einige der budosport-pädagogischen Lernziele: sich Ziele setzen, planvoll handeln, Impulse zu kontrollieren – emotionale Selbstkontrolle, die Aufmerksamkeit steuern, motorische Umsetzung, Selbstmotivation, Selbstdisziplin und das Einkalkulieren von Hindernissen auf dem Weg dahin, wurden den Teilnehmern nochmal vor Augen geführt, wie auch Möglichkeiten aufgezeigt, diese neben dem budosport-pädagogischen Unterricht auf der Matte im elterlichen Umfeld zu nutzen.

Praxisnahe Erfahrungen

Eine der Gastreferentinnen kam aus Straubing, Michaela Dietl (Sozialpädagogin). Neben ihrer Taekwondo Einheit auf der Matte fand ihr Vortrag zum Thema „Gewalt im Kindesalter und Jugendalter“ großen Anklang. Ihre praxisnahen Erfahrungen machten den Vortrag lebendig und zeigten auf, wie wichtig die Beziehungsebene und konsequentes wertschätzendes Verhalten sein kann. Mit Ralf Laqua und Maik Halmer standen das erste Mal Iaido Schwert-Meister auf der Matte. Iaido sind komplexe Bewegungsabläufe gegen einen oder mehrere Gegner. Die Übungen werden mit großer Achtsamkeit und hoher Konzentration durchgeführt. Der Geist kommt zur Ruhe, der Übende findet zu sich selbst.

Das Referententeam bestand aus:
Uwe Mandler, Budo Taekwondo und Kick boxen, Budosport-Pädagoge
André Ulrich, Boxen, Sozialpädagoge und Budosport-Pädagoge
Pamela Reis, Bo und Katana Combat, Lehrerin
Marcel Beck, Bo und Katana Combat
Romano Krause, Atemi-Selfdefence und Jiu Jitsu
Florian Neugebauer, Atemi-Selfdefence
Michaela Dietl, Taekwondo, Sozialpädagogin und Budosport-Pädagogin
Claudia Drollman, Kwon Jae-hwa Taekwondo, Budosport-Pädagogin

Die Leiter der Black Belt Kampfkunstakademie Dana Ulrich und Uwe Mandler zogen eine sehr positive Bilanz der Veranstaltung. Niemand ließ sich davon abhalten, einen tagesaktuellen Corona-Test mit zu bringen, obwohl ein Großteil der Teilnehmer schon durchgeimpft war.

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Geschrieben in Sport, Sport-Mix

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