Mit einer souveränen Leistung siegten die Mannheimer verdient mit 4: 1 (2:0/2:1/0:0) in Ingolstadt
Adler Express rollt weiter
Neuzugang Jon Rheault überzeugte erneut und schoss ein Tor in Ingolstadt. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler siegten in der Deutschen Eishockey Liga am Freitagabend in Ingolstadt nach einem sehr starken Auftritt deutlich mit 4:1 (2:0/2:1/0:0) Toren gegen die Panther. Die Adler zeigten erneut eine klasse Leistung. Es stimmte in allen Mannschaftsteilen, angefangen von Torwart Felix Brückmann über die sattelfeste Abwehr bis hin zum torgefährlichen Sturm. Und auch die Special-Teams in Über- und Unterzahl konnten überzeugen. Mann sollte mit Superlativen vorsichtig sein, doch zeigte sich Mannheim in den letzten beiden Partie als echte Spitzenmannschaft. Einzige Schwäche der Adler waren die vielen und unnötigen Strafzeiten. Dies könnte ihnen gegen stärkere Teams zum Verhängnis werden. Am Sonntag kommt nun der alte Erzrivale, die Eisbären Berlin, nach Mannheim.
Zur Chronologie:
Die Adler spielten ein starkes erstes Drittel in Ingolstadt. Von der ersten Minute an nahmen sie das Heft des Handelns in die Hand und diktierten das Geschehen auf dem Eis. Überragend dabei wieder die 1. Sturmformation mit Jochen Hecht, Jon Rheault und Christoph Ullmann. Die logische Konsequenz das 1:0 für Mannheim durch Jon Rheault auf Zuspiel von Jochen Hecht und Christoph Ullmann. Obwohl Ingolstadt keinesfalls schwach war, kamen sie bei dem Tempo der Adler im ersten Drittel nicht mit. In der 13. Minute klingelte es erneut. Diesmal hatte Jochen Hecht in Überzahl getroffen und es stand es 2:0 für die Badener. Mit dem hochverdienten 2:0 ging es auch in die Pause.
Im zweiten Drittel waren die Adler zunächst weiter dominierend. Ein Warnschuss für die Mannheimer dann allerdings in der 25. Minute als die Panther mit einen Pfostenschuss auf sich aufmerksam machten. In der Folge wurde es brenzlig für Mannheim, denn Ingolstadt konnte für zwei Minuten in Überzahl agieren, da Florian Kettemer auf das Sünderbänkchen musste. Doch gelang den Oberbayern kein Treffer. Aber kaum hatten die Mannheimer diese Phase überstanden, musste erneut ein Adlerer auf die Strafbank. Diesmal war es Martin Buchwieser. Die Panther schafften es jedoch erneut nicht, einen Treffer zu markieren. Leider blieben die Adler bezüglich ihrer Disziplin unbelehrbar. Denn in der 33. Minute musste Simon Gamache für Mannheim in die Kühlbox. Doch während Ingolstadt beste Chancen in Überzahl nicht verwerten konnte, marschierte Mannheims Neuzugang Simon Gamache - nachdem er seine zwei Minuten abgebrunmmt hatte - direkt von der Strafbank kommend in Richtung Ingolstadts Tor und versenkte den Puck in der 36. Minute zum 3:0 für die Badener. Allerdings wanderte nur wenige Sekunden nach dem Torjubel der Mannheimer erneut ein Adler auf die Strafbank, diesmal war es Yanick Lehoux. Wobei er Glück hatte, dass er nach einem gefährlichen Check gegen Hals und Nacken nur zwei Minuten hinaus musste. Die Adler überstanden zwar die Unterzahl, doch markierte Christoph Gawlik in der 40. Minute den 1:3 Anschlusstreffer. Als alle dann schon mit den Gedanken in der Pause war, besonders Ingolstadts Torwart Timo Pilemeier, gelang dem Mannheimer Marcus Kink eine Sekunden vor der Pausensirene mit einem Schlagschuss das überraschende 4:1 für die Badener.
Zu Beginn des dritten Abschnitts machten die Panther zunächst gehörig Druck. Doch hielten die Adler beherzt dagegen. Nach den ersten hektischen Minuten verflachte die Partie jedoch zusehendes. Während Ingolstadt schon zu resignieren begann, verwaltet die Mannheimer das Resultat. Es bleib beim hoch verdienten 4:1 für Mannheim.