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Adler mit 6-Punkte Wochenende

Die Mannheimer Kufencracks siegten am Sonntagnachmittag mit 5:3 Toren in Krefeld und schieben sich in der Tabelle auf Postion drei

 

Adler-Verteidiger Steve Wagner erzielte beim 5:3 Sieg in Krefeld einen Treffer. Foto: Gernot Kirch

Adler-Verteidiger Steve Wagner erzielte beim 5:3 Sieg in Krefeld einen Treffer. Foto: Gernot Kirch

Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler siegten am Sonntagmittag im Spiel der Deutschen Eishockey Liga gegen die Krefeld Pinguine mit 5:3 (2:2/2:0/1:1) Toren. Es war ein tolles, rassiges und schnelles Eishockey-Match zweier offensiv eingestellter Top-Teams der DEL. Es machte einfach Spaß die Partie anzuschauen. So muss Eishockey sein. Die Krefelder begannen stark und dominierten lange den ersten Abschnitt. Doch übernahmen die Mannheimer mit fortschreitender Spielzeit das Geschehen auf dem Eis. Im Mitteldrittel dominierte Mannheim und so stand es 4:2 nach 40 Minuten für die Badener. Im letzten Abschnitt mussten die Pinguine ihrem hohen Kräfteverschleiß zu Beginn des Matches Tribut zollen und die Begegnung plätschterte vor sich hin. Doch waren sie schlagartig wieder wach, als Kevin Clark drei Minute vor Ende den 3:4 Anschlusstreffer markieren konnte. Als Krefeld dann den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers herausnahmen, nutzte dies jedoch Mannheim und Adler-Stürmer Simon Gamache schoss aufs leere Tor. Dieses war zuvor allerdings von einem Krefelder Spieler irregulär verschoben worden, sodass der Puck vorbei ging. Die Schiedsrichter entschieden daher auf technisches Tor für Mannheim und so siegten die Adler verdient mit 5:3 Toren.

Nach dem 3:2 Sieg vom Freitag gegen Wolfsburg konnten die Adler so am Wochenende sechs Punkte einfahren und schoben sich in der Tabelle auf Rang drei.

 

Zur Chronologie:

1.Drittel: 
Vom ersten Bully an nahmen die Krefelder das Heft des Geschehens zunächst eindeutig in die Hand. Sie überrannten die Adler in den ersten Minuten förmlich. Die logische Konsequenz, das 1:0 durch Adam Courchaine in der 3. Minute. Gleich darauf konnten die Pinguine mit 5:4 Feldspieleren agieren, da der Mannheimer Martin Buchwieser auf der Strafbank saß. Und die Pinguine spielten eine starke Überzahl, die sie allerdings nicht in Tore ummünzen konnten. Auch als die Adler wieder komplett waren, dominierten die Pinguinen weiterhin das Match. Als der Mannheimer Jochen Hecht in der 12. Minute auf die Strafbank musste, brannte es wieder lichterloh vor Adler-Torsteher Dennis Endras. Die Cracks im blau-weiß-roten Dress hatten hier großes Glück, dass Krefeld nicht nachlegen konnten.

Nach den ersten starken zwölf Minuten, die eindeutig Krefeld gehörten, konnten sich die Badener langsam aus der Umklammerung lösen.  So hatte in der 14. Minute Jochen Hecht dann ein riesige Chance, doch vergab dieser vor Pinguin-Goalie Duba und traf das leere Tor nicht. Eine Minute später war es dann Ronny Arendt, der auf Zuspiel von Denis Reul den 1:1 Ausgleich markierte.  Und Mannheim setzte nach. In der 18. Minute dann die 2:1 Führung für Mannheim durch Christoph Ullmann. Wer dachte, mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause, wurde eines Besseren belehrt, denn der Krefelder Martin Schymanski schoss in Überzahl den 2:2 Ausgleich. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabinen.

 

2. Drittel:
Der zweite Abschnitt hatte kaum begonnen, da hämmerte Adler-Verteidiger Jame Sifers in Überzahl den Puck am Krefelder-Gehäuse an das Lattenkreuz. In der 25. Minute dann die 3:2 Führung für Mannheim durch einen Handgelenksschuss von Steve Wagner. In der Folge war Mannheim das dominierende Team. Besonders Simon Gamache erarbeitete sich hier zahlreiche Chancen, doch vergab er jeweils knapp. Glück für Mannheim dann, als der Krefelder Adam Courchaine sich den Puck in Unterzahl schnappte und alleine auf Mannheims Torwart Dennis Endras zufuhr, doch konnte der Adler-Torwart halten. In der Folge war das Match ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Badener. Insgesamt verdient daher, als Mannheim in der 38. Minute zum 4:2 nachlegte. Erneut war es Adler-Stürmer Ronny Arendt, der mit seinem zweiten Tor in der 38. Minute auf 4:2 erhöhen konnte. Dies war auch der Pausenstand.

 

3. Drittel:
Die Partie plätscherte im letzten Abschnitt lange vor sich hin. Während Mannheim das Resultat verwaltete, schienen die Pinguine dem hohen Anfangstempo Tribut zu zollen. Als alle dann schon dachten, die Krefelder seien k.o., verkürzte Kevin Clark in der 57. Minute zum 3:4 Zwischenstand. Nun bekamen die Pinguine die zweite Luft und bestürmten das Adler-Tor, vor dem es nun lichterloh brannte. Zwei Minuten vor Ende nahm dann Krefeld seinen Torwart. Doch ging der Schuss nach hinten los, denn der Mannheimer Simon Gamache schoss in der 60. Minute auf das Krefelder, das jedoch von einem Krefelder irregulär verschoben wurde. Somit gaben die Schiedsrichter technisches Tor und es stand 5:3 für Mannheim. Dies war auch der Endstand.

Ausblick: 
Am nächsten Freitag gastieren die Kölner Haie zum Top-Spiel in Mannheim. Sonntags müssen die Adler dann zum baden-württembersichen Derby im Schwarzwald bei den Schwenningen Wild Wings antreten. Weiterhin verletzt bei Mannheim der Verteidiger Christoph Fischer sowie die beiden Stürmer Kai Hospelt und Jon Rheault. Der Einsatz von Stürmer Ken Magowan ist noch offen.

 

Krefeld : Mannheim 3:5 (2:2/0:2/1:1)

Tore: 1:0 (02:29) Courchaine (Clark/Voakes) – EQ; 1:1 (14.53) Arendt (Reul) – EQ; 1:2 (17:13) Ullmann (Reul) – EQ; 2:2 (18:33) Schymanski (Meyers/St. Pierre) – PP1; 2:3 (24:09) Wagner (El_Sayed/Gamache) – EQ; 2:4 (37:04) Arendt (Mauer/PLachta) – EQ; 3:4 (56:29) Clark (Meyers/Pietta) – EQ; 3.5 (59:17) Gamache – technisches Tor;

Strafen: Mannheim 8 Min  – Krefeld 6 Min

Torschüsse: Mannheim 16 – Krefeld 20

Schiedsrichter: Jablukov / Hascher

Zuschauer: 4.750

 

Aufstellungen:

Mannheim: Endras (Brückmann) – Sifers, Wagner, Reul, Vernace, Bittner, Kettemer, Goc  – Plachta, Ullmann, Hecht, Mauer, Lehoux, Arendt, Buchwieser, Kink, Gamache, Höfflin, El-Sayed,

Wolfsburg: Duba (Lang) – Sonnenberg, Meyers, St. Pierrre, Fischer, Hanusch, Mebus, – Courchaine, Pietta, Clark, Blank, Voakes, Verwey, Orendorz, Kretschmann, Schymanski, Klöpper

 

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Geschrieben in Eishockey, Sport

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