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Adler siegen und springen auf Rang 6

Die Mannheimer Kufencracks gewannen am Freitagabend in einer Top-Partie verdient mit 2:0 Toren gegen den Dauerrivalen aus Köln

Die Partie zwischen den Erzrivalen aus Mannheim (rote Trikots) und Köln war auch am Freitag hart umkämpfte. Foto: Gernot Kirch

Die Partie zwischen den Erzrivalen aus Mannheim (rote Trikots) und Köln war auch am Freitag hart umkämpft. Foto: Gernot Kirch

Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler siegten am Freitagabend mit 2:0 (1:0/0:0/1:0) Toren in einer hochklassigen und spannenden Partie gegen den Erzrivalen aus Köln. In der Tabelle machten die Adler damit einen gewaltigen Sprung von Rang neun auf Platz sechs, der zur direkten Qualifikation für die Play-Offs berechtigt. Die Badener haben damit aus den letzten zwölf Partien neun Siege geholt.

Am Sonntag findet der letzte Spieltag der Punktrunde mit seinen 52 Partien statt. Die Adler müssen in Augsburg antreten. Sollte Mannheim diese Partie in der regulären Spielzeit gewinnen, also drei Punkte ergattern, sind sie in jedem Fall Sechster, vielleicht können sie gar noch ein Stück höher rutschen.

Der 2:0 Sieg der Adler gegen die Haie am Freitag war verdient. Über 60 Minuten war Mannheim spielerisch besser und nutzte zudem seine Chancen. Köln überzeugte zwar ab dem zweiten Drittel kämpferisch, doch fehlte die Effizienz und Durchschlagskraft. Es ist zwar eine alte Binsenweisheit, sie trifft aber dennoch zu, wer kein Tor schießt, kann auch nicht siegen!

Zu erwähnen noch, bevor die Partie begann, wurden die Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele geehrt. Alle Cracks, auch jene der Kölner Haie, erhielten einen tosenden Applaus für ihre unglaubliche Leistung. Man spürte geradezu, was dieses Medaille für den gesamten Pucksport in Deutschland bedeutet.

Chronologie

1. Drittel

Die Adler zunächst das dominierende Team. Köln kam kaum aus dem eigenen Drittel heraus. Ab der 6. Minute die Mannheimer jedoch in Unterzahl, da Luke Adam auf die Strafbank musste. Die Haie agierten hier aber extrem schwach, sodass es beim 0:0 blieb. Nachdem in den ersten Minuten noch das Feuer und die Leidenschaft fehlten, waren nun Emotionen in der Partie. Auch Köln jetzt mit guten Chancen. Ab der 12. Minute dann die Blau-Weiß-Roten mit einem Mann mehr auf dem Eis. Die Adler spielten dies stark, aber ohne Fortune im Abschluss. Dann jedoch hämmerte Devin Setoguchi in der 14. Minute den Puck zum 1:0 in das Kölner Gehäuse. In der 15. Minute eine kleine Raufeinlage, in deren Folge die Haie – warum auch immer – mit einem Mann mehr agieren durften. Kaum waren die Blau-Weiß-Roten wieder komplett, musste erneut ein Adler hinaus, diesmal, Brent Raedeke. Aber erneut gelang den Haien kein Treffer. Fazit: Ein Drittel, das emotionslos begann und sich nach rund 10 Minuten zur Top-Partie mit Leidenschaft entwickelte

2. Drittel

Im zweiten Abschnitt die Haie wacher, laufbereiter und mit mehr Zug zum Tor. Die Domstädter nun ein gleichwertiger Gegner. Da Mannheim dagegenhielt entwickelte sich ein tolles Eishockey-Match. Das einzige, was fehlte, waren die Tore. Beide Mannschaften zwar mit mehren Großchancen, doch sowohl Dennis Endras im Adler-Gehäuse wie auch sein Gegenüber Gustaf Wesslau erwiesen sich als Meister ihres Fachs. Zudem legten beide Mannschaften großen wert auf die Defensive. Für die Haie wäre allerdings mehr drin gewesen, doch brachten sie sich mit vielen Strafzeiten selbst häufig aus dem Tritt. Fazit: Ein starkes Drittel beider Teams, einzig das Salz in der Suppe fehlte, die Tore.

3. Drittel

Bei der knappen 1:0 Führung für Mannheim war die Spannung in der mit 13.600 Zuschauern ausverkauften SAP-Arena greifbar. Da beide Teams weiterhin aus einer starken Abwehr heraus agierten, war absehbar, dass nicht mehr viele Treffer fallen würden. Dann waren noch elf Minuten zu absolvieren und das Match stand auf des Messers Schneide, wobei Mannheim, wie die gesamte Partie über, ein leichtes Übergewicht hatte. In der 50. Minute war es dann soweit und Adler-Torjäger Chad Kolarik traf zur 2:0 Führung. Die Kölner setzten zum Schluss noch einmal alles auf eine Karte und nahmen ihren Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus, doch es half nichts mehr, es bleib beim 2:0 Sieg für Mannheim. Fazit: Die Adler auch im letzten Abschnitt eine Nuance besser. Mit dem 2:0 machten sie den Sack zu.

Aufstellung:

Mannheim: Endras (Pickard)- Stuart, Larkin, Mullen, Colaiacovo, Akdag, Carle, Goc – Plachta, Desjardins, Wolf, M. Goc, Adam, Kolarik, Festerling, Hungerecker, Setoguchi, Sparre, Raedeke, Kink

Köln: Wesslau (Dschunussow) – Sulzer, Ehrhoff, Müller, Eriksson, Potter, Zeressen, Tiffels – Wruck, Thomas, Gogulla, Shugg, Bolduc, Hanowski, Jones R., Hospelt, Krämmer, Jones B., Mulock, Uvira

Zuschauer: 13.600 (ausverkauft)

Strafen: Mannheim 12 Min – Köln 14 Min

Torschüsse: Mannheim 43 – Köln 17

Tore: 1: (13:21) Setoguchi (Desjardins/Festerling) – PP1; 2:0 (49:54) Kolarik (M. Goc/ Adam) – EQ;

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Geschrieben in Eishockey, Sport am 3. März 2018

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