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Aktienkurse unterliegen politischen Entscheidungen

Immer wieder wird die Autonomie der Märkte gepriesen, die Unabhängigkeit des Geldes von der Politik. Doch immer wieder zeigt sich, dass die Aktienkurse sehr wohl von politischen Entscheidungen abhängig sind. Besonders dann, wenn die USA die Finger im Spiel haben.

Nach der Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und Mexiko reagieren die Märkte positiv. Sowohl die amerikanischen als auch die europäischen Werte legten erneut zu. Fast alle Branchen profitierten davon, zuallererst die Autowerte, aber auch IT-Werte aus aller Welt. So gewannen zum Beispiel auch Alibaba-Aktien erneut hinzu. Es ist wie so oft: Entscheidungen aus der Weltpolitik lösen auf dem Parkett deutliche Reaktionen aus.

Die Märkte sind autonom – bis zu einem gewissen Grad
Ja, die Märkte sind irgendwie autonom, allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Solange keine gravierenden Dinge auf der Welt passieren, reagieren Aktien und Börsen fast nur auf Nachrichten aus der Welt der Ökonomie. Aber wehe, wenn es politisch brisant wird. Brexit, Handelsstreit zwischen den USA und China, US-Zölle auf Produkte aus der EU: All das sind Nachrichten, die immer Auswirkungen auf die Börsen der Welt haben. Oder man denke nur an Ereignisse wie Nine Eleven. Damals erholten sich die Börsen zwar rasch von den am Tag der Anschläge erlittenen Einbrüchen. Doch die langfristige Wirkung war fatal.
Deswegen sind auch kurzfristige Gewinne, wie sie seit Wochen und Monaten quer durch alle Branchen erfolgten, mit Vorsicht zu genießen. Oft reicht schon eine Meldung aus der Politik, um Panik auf dem Parkett auszulösen – und sei es nur eine Nachricht darüber, dass der Arbeitsmarkt stagniert. Eins lässt sich mit Sicherheit sagen: Die Märkte reagieren auf politische Ereignisse, und das nicht auf eine rationale Art.

Unklare Einigung, aber euphorische Wirkung
Ein Beispiel für eine irrationale Börsenreaktion ist nämlich genau das Abkommen zwischen Mexiko und den USA. Die Einigung löste Euphorie auf dem Parkett aus, dabei war zu dem Zeitpunkt noch gar nicht klar, was mit Kanada ist. Kanada gehörte vorher mit zum Kreis der Nafta-Staaten (North American Free Trade Agreement) und sollte bei den neuen Verträgen ebenfalls berücksichtigt werden. US-Präsident Trump drohte Kanada mit Strafzöllen, sollte es den Beitritt zum neuen Freihandelsabkommen verweigern.

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Geschrieben in Verbraucher-Tipps

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