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Art und Weise der Stellenausschreibungen verbesserungswürdig

DIE LINKE kritisiert das Einstellungsverfahren für die Mitarbeiter*Innen bei dem kommunalen Kontroll- und Vollzugsdienst

Am 9. Januar stellte die Stadtratsfraktion der Partei DIE LINKE eine Anfrage an die Stadtverwaltung Worms, wie Mitarbeiter*Inn kommunalen Kontroll- und Vollzugsdienst gesucht werden und bat um eine Zusendung einer Stellenausschreibung. Die Antwort entsprach den Befürchtungen des Fraktionssprechers Franz Lieffertz. Die Ausschreibung ist so gefasst, dass automatisch der Bewerberkreis stark eingrenzt wird, denn dieser Dienst ist laut Stadtverwaltung für Einschreitung bei Ruhestörungen, die Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs und für die Sicherstellung von Schrottfahrzeugen zuständig.

Dafür ist nach Einschätzung der LINKEN keine abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r notwendig. Die Ausbildung als Kontroll- und Vollzugsbeamter würde reichen. Laut Stadtverwaltung könnte die Ausbildung während der Arbeitszeit vonstatten gehen. Somit würden kurzfristig die fehlenden Stellen besetzt werden.

Die Aussage in der Beantwortung der Anfrage, dass Mitarbeiter*Innen später bei Arbeitsunfähigkeit in den Innendienst versetzt werden können und deshalb die höhere Qualifikation notwendig wäre, ist doch sehr fragwürdig. Diese verwaltungstechnischen Feinheiten dürfte wohl niemand in Worms interessieren. Tatsache ist, dass der ruhende und fließende Verkehr, das Rasen von Fahrradfahrern in der Innenstadt und die immer heftiger werdenden nächtlichen Ruhestörungen ein Ärgernis für viele Wormser Bürger geworden ist. Der Fraktionssprecher Franz Lieffertz und der Sprecher der LINKEN Worms Georg Gräff fordern, dass Stellenausschreibungen für Mitarbeiter*Innen für den kommunalen Kontroll- und Vollzugsdienst nur für diesen Personenkreis ausgeschrieben werden.

In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter und der Arbeitsagentur könnten sich die chaotische Zustände in Worms durch neue Mitarbeiter*Innen dramatisch und schnell verbessern. Auch die Art und Weise der Stellenausschreibungen scheint doch arg verbesserungswürdig. Wormser Zeitungen werden in diesen Prozess nicht mit einbezogen. Anzeigen und Pressemitteilungen würden die Zahl der Bewerber stark erhöhen.

Nicht nachvollziehen können die beiden Vertreter der LINKEN, dass im neuen Haushalt für 2019 der Stadt Worms die Personalkosten für den kommunalen Kontroll- und Vollzugsdienst gesenkt wurden. Auf Nachfrage von Franz Lieffertz im Haupt- und Finanzausschuss konnten oder wollten die Vertreter der Stadtverwaltung keine Antwort auf diese Frage geben.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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