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14.29 Uhr | 18. September 2022
Ausswärtsspiel: Wormatia verliert mit 0:3

Auch in Trier keine Punkte

Schon nach dem Platzverweis für Ramzi Ferjani hat die Mannschaft die Niederlage anerkannt.

Schon nach dem Platzverweis für Ramzi Ferjani hat die Mannschaft die Niederlage anerkannt.

Wenn ein Trainer von einer verdienten Niederlage spricht, auch in dieser Höhe, kann er mit seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden sein. So ist es bei Trainer Maximilian Mehring vom Auswärtsspiel bei Eintracht Trier. Dabei hat jetzt die Eintracht nicht übermächtig gewirkt oder den VFR an die Wand gespielt.

Nein, sie lauerten auf die Fehler, die sie dann gnadenlos bestrafen. Die Partie war in der Anfangsphase sehr unruhig von beiden Seiten. Die Wormatia wurde energisch von der Eintracht im Spielaufbau gestört, die mehr aufs zerstören aus waren als selber etwas für den Spielaufbau zu tun.

Trainer Mehring: „ In vielen Ballbesitz Phasen die wir hatten, machen wir mit dem Risikoreichen Spiel, viele einfache Fehler und laden den Gegner zu den Konter ein. So ist auch das 1:0 entstanden. Die Entstehung zum Freistoß waren wir selber Schuld.“

Sven König nahm die Einladung an und verwandelte den Freistoß direkt. Eine richtige Torgelegenheit hatte die Wormatia in der 1. Hälfte eigentlich nur Eine. Aber was für eine, der Ausgleich hätte fallen müssen. Ein Schuss Damaceno konnte Torhüter Wieszolek nur nach vorne abprallen lassen.

Lennart Grimmer stand acht Meter vor dem leeren Tor. Traf aber nicht ins Netz, sondern den Trierer Heinz. Der sich in den Schuss geworfen hatte, dabei fast KO ging und nach dieser Rettungstat von seinen Fans gefeiert wurde. Statt einem Remis geht der VFR mit einem Rückstand in die Pause. Trainer Mehring: „ Für mich war es ein Spiel auf Augenhöhe. Nur die Körpersprache hat mir überhaupt nicht gefallen in der ersten Halbzeit. Wurde dann etwas besser, aber nicht ausreichend genug.“ Er reagierte mit einem dreifach Wechsel. In der 53. Minute kamen Kasper, Köhler und Lorenzen für Gözütok, Torres und Fischer.

Weit übers Tor

Die Wormatia war jetzt klar Spielbestimmend. Zuerst scheiterte Köhler an Wieszolek und kurz darauf lenkte der Trierer Torhüter ein Schuss von Grimmer gerade noch so an die Latte. In der 65. Minute hatten die Wormatia Anhänger den Jubelschrei schon auf den Lippen. Wieszolek konnte einen Schuss von Grimmer nicht festhalten. Daniel Kasper war zur Stelle und hämmerte den Ball weit, weit übers Tor.

Was für eine Gelegenheit. Genau in diese beste Phase der Wormatia erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Ein langer Ball kommt zu König. Bei der Ballannahme wurde er von Ramzi Ferjani nur begleitet. Mit viel Tempo zieht König in die Mitte ein und trifft trocken ins kurze Eck. Mit der Gelb-Roten Karte für Ferjani war das Spiel dann gelaufen für die Wormatia. Sehr zum Ärger von Trainer Mehring: „ Nach dem Platzverweis haben wir uns ergeben. Was ich in dieser Form nicht akzeptieren kann und werde. Nicht in so einem Derby. Dies werden wir mit der Mannschaft besprechen. In der nächsten Woche werden wir an der Basic arbeiten, um was es im Fußball geht.“

In der Nachspielzeit erhöhte die Eintracht durch Maurice Wrusch noch auf 3:0. Am nächsten Spieltag geht es zum Aufsteiger aus Fulda-Lehnerz. Ein Team was momentan in der oberen Tabellenhälfte steht. Vielleicht ein gutes Omen für die Wormatia. Gegen solche Gegner wurden bisher die Punkte geholt.

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Geschrieben in Sport

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