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Baden im Rhein birgt Gefahren

Nach tragischem Unfall: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mannheim informiert: Häufige Verstöße gegen das Badeverbot / Kinder und Nichtschwimmer besonders gefährdet

Neben Rettungshubschrauber Christopher 5 sowie Tauchern, den Feuerwehren aus Worms, Eich, Hamm, Rheindürkheim und Lampertheim war auch die Wasserschutzpolizei bei der Suche nach den vermissten Mädchen im Einsatz. Foto: Jannik Reinecke/Die Knipser

Nach dem tragischen Badeunfall im Rhein, bei dem am Wochenende zwei 9 und 13 Jahre alte Mädchen, die in Worms-Rheindürkheim beim Spielen am Ufer ins Wasser gefallen waren und in einen Strudel geraten sind, nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden konnten, warnt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mannheim (WSA) erneut vor den Gefahren, die das Baden im Rhein auch für geübte Schwimmer birgt

„Bei den schon lange anhaltenden hochsommerlichen Temperaturen ist das Baden im Rhein bei Jung und Alt wieder sehr beliebt. Allerdings ist Baden nicht überall zulässig und birgt große Gefahren. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mannheim macht darauf aufmerksam, dass das Schwimmen und Baden besonders im Bereich von 100 Meter oberhalb bis 100 Meter unterhalb von Schifffahrtsanlagen, Hafeneinfahrten und Brücken lebensgefährlich und deshalb nicht erlaubt ist. Auch im Bereich von Buhnen herrschen große Strömungsunterschiede und es besteht die Gefahr, in das Fahrwasser zu treiben”, so das WSA.

Leider ist mit steigenden Temperaturen zu beobachten, dass gegen bestehende Badeverbote verstoßen wird und auch ungeübte Schwimmer im Rhein schwimmen. Binnenschiffe und auch Kleinfahrzeuge verursachen am Ufer kurzfristig Wellen und Strömungen. Dadurch wird den Badenden im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser unter den Füßen weggezogen oder die Welle kann sie umwerfen. Messungen haben ergeben, dass dieser kurzfristige Wasserspiegelunterschied bis zu einem Meter betragen kann. Auch die unterschiedliche Wassertiefe in Flüssen erzeugt starke Strömungen, die oftmals nicht zu erkennen sind und auch für geübte Schwimmer eine Gefahr darstellen. Menschen, die am Rhein Erholung suchen und sich im Wasser abkühlen möchten, sollten sich nur in unmittelbarer Nähe des Ufers aufhalten und gut schwimmen können. Eltern wird dringend geraten, ihre Kinder vor den Gefahren zu warnen und sie immer zu beaufsichtigen, empfiehlt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt.

INFO: Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mannheim ist Teil der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV), die u. a. die Bundeswasserstraßen unterhält und betreibt. Es hat rund 160 Beschäftigte, die sich auf den Hauptsitz in Mannheim sowie die Außenbezirke in Karlsruhe, Speyer und Worms mit der Außenstelle Oppenheim verteilen. Das WSA Mannheim betreut die Bundeswasserstraße Rhein von Rhein-km 352,070 bei Au am Rhein (nahe Karlsruhe) bis Rhein-km 493,5 (Mainz) einschließlich zweier Altrheinarme in Hessen sowie die Mündungsstrecke.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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