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Baubeginn für schnelles Internet in Pfeddersheim

Vorhandene Verteiler werden mit modernster Technik aufgerüstet / Rund 4.000 Haushalte werden versorgt

Von links: Oberbürgermeister Michael Kissel, Ortsvorsteher Alfred Haag, Gerd Schäfer, Regiomanager der Deutschen Telekom, sowie der städtische Internetbeauftragte Daniel Körbel geben mit dem Spatenstich den Startschuss für den Ausbau des schnellen Internets im Stadtteil Pfeddersheim.

Von links: Oberbürgermeister Michael Kissel, Ortsvorsteher Alfred Haag, Gerd Schäfer, Regiomanager der Deutschen Telekom, sowie der städtische Internetbeauftragte Daniel Körbel geben mit dem Spatenstich den Startschuss für den Ausbau des schnellen Internets im Stadtteil Pfeddersheim.

Die Telekom hat mit dem weiteren Ausbau von schnellen Internetanschlüssen im Vorwahlbereich 06247 in Worms-Pfeddersheim begonnen. Los ging es jetzt mit den Tiefbauarbeiten zur zirka 1,2 Kilometer langen Glasfasertrasse, darüber hinaus werden 14 Verteiler von der Telekom mit modernster Technik aufgerüstet. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Das hohe Tempo hat allerdings seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser kostet die Telekom rund 70.000 Euro pro Kilometer. Von dem Glasfaser-Ausbau profitieren rund 4.000 Haushalte ab Ende 2018.
„Worms belegt einen Spitzenplatz bei der Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen in Rheinland-Pfalz. Wir stehen in engem und gutem Kontakt zu den Telekommunikationsanbietern und können so kontinuierlich den Netzausbau weiter vorantreiben. Neben vielfältigen privaten Nutzungsmöglichkeiten ist die Glasfaserinfrastruktur auch Voraussetzung für die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche. Mit dem heutigen Baustart bringen wir weitere Geschwindigkeit auf die Pfeddersheimer Datenautobahn“, freut sich Oberbürgermeister Michael Kissel.
„Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben“, sagt Gerd Schäfer, Regiomanager der Deutschen Telekom. „Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten.“

So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Super-Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile am 11. Juli 2018

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