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Begeisterung wie bei einem Pop-Star

Ministerpräsidentin Malu Dreyer präsentierte sich beim Neujahrsempfang der Pfeddersheimer und der Wormser SPD mit viel Herz, Charme und politischen Inhalten

Die Ministerpräsidentin im Kreis der Genossen. Von links: Timo Jordan, Jens Guth, Malu Dreyer, Heidi Lammeyer, Michael Kissel und Alfred Haag. Foto: Gernot Kirch

Die Ministerpräsidentin im Kreis der Genossen. Von links: Timo Jordan, Jens Guth, Malu Dreyer, Heidi Lammeyer, Michael Kissel und Alfred Haag. Foto: Gernot Kirch

Von Gernot Kirch Der Neujahrsempfang der Pfeddersheimer und der Wormser SPD glänzt nahezu jedes Jahr mit prominenten Gastrednern und lädt mit einem gelungenen Rahmenprogramm aus Musik und guten Weinen zum Verweilen ein. Doch dieses Jahr wurde dies noch getobt, denn mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer war nicht nur eine kompetente Rednerin und Politikerin eingeladen, sondern auch eine liebenswerte „Landesmutter“, die die Herzen der Zuhörer im Sturm eroberte. Der große Applaus am Ende ihrer Rede zeigte, wie sehr sie die Genossen begeistert und mitgerissen hatte.

Riesiger Menschenandrang
Der Menschenandrang zum Neujahrsempfang der Pfeddersheimer SPD mit Malu Dreyer war am Dienstagabend in der Aula der Paternusschule riesengroß. Immer wieder bildeten sich vor und nach ihrer Rede Menschentrauben um Malu Dreyer.

Die Bürger wollten mit ihr sprechen, ein Autogramm haben oder mit ihr fotografieret werden. Ja, es war ein bisschen wie beim Besuch einer berühmten Rockikone oder eines Eishockey-Stars. Und Malu Dreyer arbeitet die Wünsche der Menschen nicht irgendwie ab, sondern man hatte den Eindruck, sie liebt das direkte Gespräch mit den Bürgern. Und dies spürte man in Pfeddersheim, denn Maul Dreyer kam absolut sympathisch rüber und war stets humorvoll, offen und liebenswürdig.

Stolz auf KiTa-Ausbau
Zunächst ließ Malu Dreyer in ihrer Rede das erste Jahr als Ministerpräsidentin und Nachfolgerin von Kurt Beck kurz Revue passieren. Hierbei sagte sie, auch ein wenig selbstkritisch in Bezug  auf die Partei: „Wir haben gelernt, auf die Leute zu zugehen und zuhören.“ In den Fokus ihrer Politik habe sie die Bildung und die Wirtschaftsförderung gerückt. Besonders stolz sei sie über den Ausbau der Kitas in Rheinland-Pfalz und darüber dass die Bildung, von Kita über Schule bis hin zur Universität gebührenfrei sei.

Fokus auf Wirtschaftspolitik
Als fast genauso wichtig bezeichnete sie die Wirtschaftspolitik. Hier habe es vor ihrem Amtsantritt viele kritische Stimmen gegeben, die gefragt hätten:
Kann die überhaupt Wirtschaft?“ Aber die Wirtschaft sei ihr eine Herzensangelegenheit und sie nehme sich sehr viel Zeit für Gespräche mit Unternehmern, denn nur mit einer starken Ökonomie mit erfolgreichen Firmen ließen sich all die sozialen Dinge verwirklichen, die ein Land lebenswert machen. Was in Rheinland-Pfalz noch zu verbessern ist, sei der Transfer von Wissenschaft und Forschung in die Unternehmen. Hier müsse man noch innovativer werden.

Europa nicht schlecht reden
Neben der Kommunalwahl sprach Malu Dreyer lange und intensiv über die Europawahl, die ebenfalls am 25. Mai stattfindet. „Europa ist ein großes Glück“, sagte sie euphorisch und mahnte dazu, die EU nicht schlecht zu reden. Die Begriffe Europa und Freiheit hingen direkt miteinander zusammen. Junge Menschen wüsste gar nicht mehr, was Grenzen und Kriege auf dem Kontinent seien. Und dies sei gut so, aber dafür müsse man arbeiten. Und dies bedeute, am 25. Mai wählen zu gehen, damit rechtspopulistische Parteien beim Einzug ins Europaparlament keine Chance hätten.

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Ein Kommentar für "Begeisterung wie bei einem Pop-Star"

  1. Knatterton sagt:

    Wo „Pop-Stars“ sind, können Groupies nicht weit sein. Anders kann man sich die fehlende Objektivität, mit der Herr Kirch hier ans Werk geht, nicht erklären. Gehört es nicht zum kleinen journalistischen Einmaleins, den Leser selbst werten zu lassen, ob politische Inhalte „überzeugend“ sind? Der Text liest sich stellenweise wie ein schlechtes SPD-Werbefaltblatt „Maul Dreyer kam absolut sympathisch rüber und war stets humorvoll, offen und liebenswürdig.“ Ich würde mir an solchen Stellen etwas mehr Zurückhaltung wünschen.

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