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Breites Einvernehmen erzielt

Nawi-Säle im BIZ: Übergangslösung findet Zustimmung der Gymnasien

Das vom Gebäudebewirtschaftungsbetrieb (GBB) der Stadtverwaltung in Abstimmung mit BBS-Schulleiter Jens Leilich (Karl-Hofmann-Schule) entwickelte Interimskonzept für die Naturwissenschaftlichen Räume der beiden Gymnasien im Bildungszentrum hat nun auch die Zustimmung der Schulleitungen der Gymnasien gefunden und soll umgehend in Angriff genommen werden. Nach Planung und Umbau könnten im Frühjahr 2019 zwei zusätzlich Nawi-Säle in Betrieb gehen.

Wie von Oberbürgermeister Michael Kissel im Stadtrat angekündigt, fand am vergangenen Freitag in der Karl-Hofmann-Schule ein Gespräch mit den Schulleitungen des Gauß-Gymnasiums (Gerrit Mennecke), des Rudi-Stephan-Gymnasiums (Dr. Burkard Keilmann und Rolf Hartmann) und Jens Leilich (Karl-Hofmann-Schule) statt. Gemeinsam mit OB Kissel erläuterten Baudezernent Uwe Franz und Architekt Thorsten Mohr (GBB) die im Raumbestand der Karl-Hofmann-Schule mögliche Lösung für die Einrichtung von zwei Naturwissenschaftlichen Sälen, in denen nach entsprechendem Umbau und technischer Ausstattung zusätzlich zu den existierenden Chemie-Sälen im Gymnasialtrakt ein ordnungsgemäßer Unterricht für Chemie, Biologie und Physik stattfinden kann.

GBB-Architekt Thorsten Mohr rechnet für die Realisierung dieser Lösung mit einem Zeitbedarf von rund sechs Monaten, sobald die Gremien der Stadt dem zustimmen und die notwendigen Planungsaufträge erteilt werden können. „Für die Nawi-Räume und die dafür erforderliche technische Infrastruktur und die speziellen Einrichtungen benötigen wir spezielle Fachplaner, die hoffentlich rasch gefunden werden können“, erläutert Thorsten Mohr die naheliegende Aufgabenstellung. Auf jeden Fall wolle der GBB das Projekt umgehend angehen und bis ins Frühjahr 2019 realisieren.

Vorhandene Räume uneingeschränkt nutzbar
Einigkeit bestand auch in der Feststellung, dass die vorhandenen Nawi-Räume aufgrund der in den letzten Jahren in die technische Ausrüstung und in die Sicherheitseinrichtungen getätigten Investitionen weiterhin bzw. bis zur späteren Generalsanierung uneingeschränkt für den naturwissenschaftlichen Unterricht genutzt werden können.

„Wir alle sind froh, dass wir dank der Kooperationsbereitschaft und Unterstützung von Schulleiter Jens Leilich und der Findigkeit unseres GBB eine akzeptable Übergangslösung gefunden haben, mit der wir auch räumlichen Spielraum für die spätere Generalsanierung des gesamten Gebäudetraktes schaffen“, freut sich Oberbürgermeister Michael Kissel über das erzielte Einvernehmen. Die Schaffung der beiden „Ersatzsäle“ werde natürlich nicht ohne finanziellen Aufwand zu machen sein, machte Baudezernent Uwe Franz mit Hinweis auf den noch bevorstehenden Planungsprozess deutlich. Aber der Stadtrat habe in seiner jüngsten Beratung deutlich gemacht, dass man den Gymnasien zur Verbesserung der Unterrichtssituation unbedingt helfen wolle, ergänzt OB Kissel, der den jetzt erforderlichen Aufwand für nachhaltig sinnvoll bezeichnet.

„Denn wenn es an die Generalsanierung des gesamten Gebäudekomplexes geht, reden wir über ganz andere Beträge“, erinnert OB Kissel an diese eigentliche Herausforderung, die seit Langem auf der Agenda stehe. „Wir brauchen dafür zunächst eine umfassende technische und logistische Machbarkeitsstudie, denn eine abschnittweise Generalsanierung mit einer kompletten Entkernung des dreigliedrigen östlichen Gebäudetraktes wird auch eine Erneuerung der gesamten Haustechnik, eine energetische Ertüchtigung und Maßnahmen des Brandschutzes erfordern“, verdeutlicht der Oberbürgermeister die noch zu bewältigende Herausforderung.

Geschrieben in Worms und Ortsteile am 16. April 2018