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CDU ehrt Mitglieder für 50 und 60 Jahre Treue zur Partei

Professor Hansjürgen Doss blickt als Zeitzeuge und ehemaliger Bundestagsabgeordneter auf Deutsche Einheit / OB-Kandidat Adolf Kessel erhält volle Unterstützung für „heiße Wahlkampf-Phase“

Karl-Heinz Hoffmann (2. von links) wird vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hansjürgen Doss, dem Landtagsabgeordneten Adolf Kessel und der Vorsitzenden der Wormser CDU West, Barbara Wirth, (von links) geehrt. Foto: Christof Kühn

Karl-Heinz Hoffmann (2. von links) wird vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hansjürgen Doss, dem Landtagsabgeordneten Adolf Kessel und der Vorsitzenden der Wormser CDU West, Barbara Wirth, (von links) geehrt. Foto: Christof Kühn

Zu einer Feierstunde anlässlich des 28. Jahrestages der Deutschen Einheit hat der CDU Ortsverband gemeinsam mit der Kreisverband in die Festhalle nach Abenheim eingeladen. Für mehr als 60 Jahre Mitgliedschaft in der CDU wurde Karl-Heinz Hoffmann ausgezeichnet. Dieser war viele Jahre für die CDU im Stadtrat und war maßgeblich an der Herausgabe des Blickpunktes im CDU Kreisverband beteiligt. Im Rahmen der Feierstunde konnten auch die Eheleute Elisabeth und Hans-Werner Kloster für ihre 50-jährige Mitgliedschaft in der CDU geehrt werden. Hans-Werner Kloster war 30 Jahre von 1974 bis 2004 Mitglied der Stadtratsfraktion, davon 13 Jahre als Fraktionsvorsitzender. Von Beginn an bis ins Jahr 2016 war er Mitglied im Gesellschafterausschuss der Nibelungenfestspiele GmbH. Nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik übernahm Hans-Werner Kloster weitere Aufgaben im gesellschaftlichen Bereich, wie die Leitung des Kirchenchores in Abenheim.

Unmittelbar an Geschehnisse beteiligt
Die Festansprache zum Tag der Deutschen Einheit hielt Professor Hansjürgen Doss. Dieser gehörte von 1981 bis 2002 dem Deutschen Bundestag an und war als Abgeordneter der CDU unmittelbar an den Geschehnissen beim Mauerfall am 9. November 1989 und der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 beteiligt. Hansjürgen Doss weckte Erinnerungen an die erste gemeinsame Sitzung mit den Abgeordneten der neuen Bundesländer am 4. Oktober 1990 und die darauf folgende Zeit des Zusammenwachsens.

Auch aus der heutigen Sicht hält Doss die Entscheidung Berlin zur Bundeshauptstadt zu machen für richtig. Die Anekdoten über seine Begegnungen mit dem Altkanzler Helmut Kohl sorgten für so manches Schmunzeln. Als Landes- und Bundesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU und Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand gehörte Doss dem Vorstand der Unionsfraktion an. Nach seinem Ausscheiden aus der Bundespolitik widmete sich Doss den Beziehungen zur Ukraine. Seit 2008 ist er Honorarkonsul der Ukraine für Rheinland-Pfalz in Mainz. An der Verschwisterung der Hochschulen Worms und Kiew war Doss maßgeblich beteiligt. Insbesondere der Hilfe für todkranke Kinder hat sich Doss verschrieben.

100.000 Euro gesammelt
Für die Operation und den Aufenthalt eines bei einem Unfall in der Ukraine schwer verletzten Mädchens hat Doss 100.000 Euro an Spenden gesammelt. Mit seiner Hilfe konnten ein weiteres schwerverletztes Mädchen und zwei krebskranke Jungen in Mainz behandelt und gerettet werden. Nach dem Umgang mit der AfD befragt, riet der erfahrene Politiker Doss seiner Partei, die Themen der AfD positiv zu besetzen. Damit könnten die Wähler der AfD, mit Ausnahme des rechtsextremen Anteils, zurückgewonnen werden.

Von Erfahrungen berichtet
OB-Kandidat Adolf Kessel berichtete von seinen Erfahrungen aus den zahlreichen „Hört zu“-Veranstaltungen. Jetzt gehe es darum, die richtigen Antworten zu geben. Die gesamte Verwaltung sei auf den Amtsinhaber ausgerichtet und alles müsse über seinen Schreibtisch und durch den sprichwörtlichen Flaschenhals. Hier brauche es dringend frischen Wind. Aufgabe des Oberbürgermeisters sei es, die Verwaltung zu führen, ohne sie zu dominieren, so Kessel. Die vielen klugen Köpfe im Rathaus dürften bei ihrer Arbeit nicht behindert werden. Auch sollten die gesellschaftlichen Kräfte mehr eingebunden sein und an den wichtigen Entscheidungen beteiligt werden. Für die jetzt beginnende „heiße Phase“ des Wahlkampfes erhielt Kessel die Zusage der vollen Unterstützung durch seine Partei.

Elisabeth und Hans-Werner Kloster (4. und 3. von links) werden vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hansjürgen Doss, dem Landtagsabgeordneten Adolf Kessel und vom Vorsitzenden der CDU Abenheim, Mirko Weigand (von links) geehrt. Foto: Christof Kühn

Elisabeth und Hans-Werner Kloster (4. und 3. von links) werden vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hansjürgen Doss, dem Landtagsabgeordneten Adolf Kessel und vom Vorsitzenden der CDU Abenheim, Mirko Weigand (von links) geehrt. Foto: Christof Kühn

 

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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