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21.02 Uhr | 24. November 2021

Chancen konsequenter nutzen!

Wormser Drachen: Vorschau zum Spiel gegen Saulheim am Samstag um 19 Uhr / Änderungen der Corona-Bestimmungen bei Heimspielen

Solche klare Torgelegenheiten wie von Marvin Seyfried, müssen heute am Samstag in Saulheim besser genutzt werden, soll etwas Zählbares herausspringen. Von diesen ausgelassenen Möglichkeiten hatte die HSG Worms bei der ersten Heimniederlage in dieser Saison einfach viel zu viel. Foto: Felix Diehl

Solche klare Torgelegenheiten wie von Marvin Seyfried, müssen heute am Samstag in Saulheim besser genutzt werden, soll etwas Zählbares herausspringen. Von diesen ausgelassenen Möglichkeiten hatte die HSG Worms bei der ersten Heimniederlage in dieser Saison einfach viel zu viel. Foto: Felix Diehl

Rheinhessenderby Teil zwei: Für die Handballer der HSG Worms steht am Wochenende das nächste Nachbarschaftsduell in der Oberliga auf dem Programm. Am Samstagabend, dem 27. November, um 19 Uhr, reisen die Wormser Drachen zum Spitzenteam SG Saulheim, das nach anfänglichem Problemen wieder zu alter Stärke zurück gefunden hat. HSG-Trainer Marco Tremmel sagt mit Blick auf das Derby in Saulheim: „Wir treffen auf einen formstarken Gegner, der auf jeder Position überragend gut besetzt ist und bei dem wir uns in fremder Halle meist sehr schwer getan haben. Die Mannschaft von Patrick Horlacher ist klarer Favorit. Wir versuchen nach Kräften dagegen zu halten.“

Das Duell der beiden Oberligisten ist für Marco Tremmel nicht nur aufgrund der Nähe beider Vereine etwas ganz besonders. Sondern für ihn ist es auch das erste Trainerduell mit seinem langjährigen Trainerkollegen Patrick „Dalle“ Horlacher. Das Mundenheimer Urgestein, zu dem Marco Tremmel immer noch einen guten Draht hat, übernahm kurz vor Saisonbeginn nach dem Wechsel des Saulheimer Trainers Kai Christmann zum Drittligisten Dansenberg. „Dalle ist ein erfahrenerer Fachmann, der trotz schwieriger Voraussetzungen durch die Wechselgeschichte schnell einen Draht zu Mannschaft gefunden hat und diese sein Spiel auf die Platte bringt.“ Dass Saulheim nach ein paar wenigen Ausrutschern zum Saisonstart mittlerweile seine Qualität auf die Platte bringt, liegt in den Augen des Trainers an den Stärken des Kaders. „Jede Position ist für Oberlligaverhältnisse sehr stark besetzt, noch dazu sind alle SGler unglaublich oberligaerfahren – mindestens. Viele waren auch schon in der dritten Liga Leistungsträger. Oder wie Rückraumspieler Patrick Weber sogar in der Bundesliga unterwegs.“

Trauben hängen hoch
Obwohl die Trauben in Saulheim für die Wormser Drachen hoch hängen, haben Trainer und Mannschaft einen klaren Matchplan für die Partie entwickelt. Der absolute Fokus lag in der Trainingswoche auf der Stabilisierung der Abwehr und der Verwertung von Torchancen. „Diese beiden Mankos haben uns gegen Vallendar leider das Genick gebrochen. Wir müssen die sich bietenden Chancen vorne konsequenter nutzen“, so der klare Appell von Marco Tremmel, verbunden der Forderung nach mehr Cleverness in der Offensive: „Wir können richtig gut verteidigen und den Gegner zu Fehlern zwingen. Bei Ballgewinn müssen wir aber gerade in Saulheim ein gutes Gespür dafür haben, wann wir im Umschalten ins Risiko gehen und wann wir uns auf unsere Spielkonzepte verlassen. Beides muss klappen, um dort mithalten zu können.“ Wer den Matchplan zu Beginn umsetzen wird und in welcher Abwehrformation die Wormser Drachen auftreten, da will sich der Trainer nicht in die Karten schauen lassen. „Wir haben Konkurrenzkampf im Kader und trotzdem einen hervorragenden Zusammenhalt.“

Personell sieht es für das Derby ganz gut aus, mit Ausnahme der Langzeitverletzten Janis Hafer und Niklas Schwarz stehen Marco Tremmel alle Feldspieler zur Verfügung. Im Tor zeichnet sich dagegen ein längerer Ausfall von Simon Gabrys ab. Deshalb wird am Wochenende HSG-Nachwuchstalent Maxi Wald, der in Nieder-Olm parallel Jugendbundesliga spielt, als zweiter Mann das Duo mit Stammtorhüter Sebastian Volk bilden. Unterstützung erhofft sich Marco Tremmel von den Wormser Fans. „Die Reise nach Saulheim ist kurz und wir hoffen auf viele, die unter der aktuellen 2G-Regelung mitfahren und das Team anfeuern.“

Apropos 2G: Seit Inkrafttreten der neuen Corona Bestimmungen gilt natürlich auch in Worms die 2G-Regelung für Heimspiele. Das bedeutet für Nicht-Immunisierte Personen darf die HSG leider keinen Einlass mehr zu Heimspielen gewähren. Die Wormser Drachen hatten bis zum Schluss auf die alte 2G+ Regel gesetzt, um allen Handballfans das Live-Erlebnis Nikolaus-Doerr-Halle zu ermöglichen. „Jetzt hat uns die Politik hier eine klare Vorgabe erteilt, an die wir uns natürlich halten. Denn wir sind verpflichtet 2G umzusetzen“, so HSG-Pressesprecher Florian Stenner.

 

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Geschrieben in Handball, Sport, Sport-Mix

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