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17.09 Uhr | 16. April 2021

Corona stellt auch das Reisen auf den Kopf

HOCHSCHULE WORMS: Master-Studentin Yvonne Langenbucher nimmt Urlaubstrends unter die Lupe und startet 
Onlineumfrage unter den NK-Lesern

Mit der Auswirkung der Corona-Pandemie auf das zukünftige Reiseverhalten beschäftigt sich Yvonne Langenbucher, Master-Studentin an der Hochschule Worms. Mit Unterstützung der NK-Leser durch eine Teilnahme an ihrer Online-Umfrage, hofft die Studierende auf repräsentative Ergebnisse. Foto: Robert Lehr

VON STEFFEN HEUMANN | Ganz auf Fernreisen verzichten, mehr Camping- oder Wohnmobilreisen planen und den Hygienestandards in den Tourismuszielen mehr Bedeutung schenken? Oder alles wie gehabt? Wie gestalten NK-Leser in der Zukunft ihren Urlaub? „Es lässt sich kaum leugnen, dass die Corona-Pandemie das Reisen völlig auf den Kopf gestellt hat. Infolgedessen wird sich sehr wahrscheinlich auch das ein oder andere zukünftig an unserem Verhalten nach Corona ändern“, prognostiziert Yvonne Langenbucher.
Die 24-Jährige studiert International Tourism Management an der Hochschule Worms und verfasst eine Masterthesis über das Thema „Einfluss der Coronakrise auf das zukünftige Reiseverhalten“. Hintergrund der Abschlussarbeit ist es, eine „Brücke“ zwischen den Theorien der allgemeinen Verhaltenswissenschaften und der Konsumentenverhaltensforschung zu schlagen und hieraus Trends für das Reiseverhalten nach der Coronakrise zu identifizieren. Dabei stellte Yvonne Langenbucher fest, dass die zentrale Frage nicht zwingend ist, ob wieder gereist wird, sondern wie. Unter Berücksichtigung der aktuellen Debatten in der Branche kam die Studierende zu dem Schluss, dass künftig folgende zwei Bereiche an Bedeutung gewinnen werden: 1. Ein erhöhtes Flexibilitätsbedürfnis und somit eine steigende Nachfrage nach flexibleren Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen und 2. Ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis und somit eine erhöhte Nachfrage nach sicherheitsfördernden Angeboten/Maßnahmen.

Gutscheinverlosung unter allen Teilnehmern
Diese zwei Hypothesen möchte Yvonne Langenbucher mittels eines Onlinefragebogens belegen und gleichzeitig erste Ansätze für die Leistungsträger ermitteln, welche Angebote und Leistungen zukünftig vermehrt nachgefragt werden und hofft auf Unterstützung aus Reihen der NK-Leser. Die Bearbeitungszeit für den Fragebogen beträgt lediglich 15 Minuten. Die Umfrage soll bis Ende April abgeschlossen sein. Unter allen Teilnehmern wird ein Einkaufsgutschein in Höhe von 50 Euro verlost. „Mein Ziel ist es, ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten“, erklärt die Master-Studentin. Hierfür wird eine hohe Rücklaufquote von möglichst vielen demografisch unterschiedlichen Menschen benötigt. Nach der Auswertung der Fragebögen werden die NK-Leser selbstverständlich über das Resultat der Befragung informiert. „Dabei ist es für den Erfolg dieser Studie wichtig, dass alle Fragen wahrheitsgemäß beantwortet und keine Fragen ausgelassen werden, so die Studierende.

Jetzt hofft Yvonne Langenbucher auf eine rege Teilnahme, um Einblicke in die zukünftigen Wünsche und Anforderungen an Reisen zu gewinnen. Die Daten werden selbstverständlich anonym erfasst und vertraulich behandelt. Sie dienen lediglich der wissenschaftlichen Forschung und werden anschließend gelöscht. Und schon kann es losgehen unter https://limesurvey.hs-worms.de/limesurvey/index.php/571185?lang=de

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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