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Das große Abenteuer kann beginnen

Mehrgenerationenhaus Monsheim: Begegnungsort für alle Menschen soll sozialen Zusammenhalt stärken / Zahlreiche Bildungs- und Beratungsangebot

Ein besonderer Tag mit besonderen Gästen. Pfarrer Pfarrer Volker Hudel hieß als Festrednerin Ministerpräsidentin Malu Dreyer herzlich im Mehrgenerationenhaus im Monsheimer Ortsteil Kriegsheim willkommen. Foto: Steffen Heumann

VON STEFFEN HEUMANN Groß war das Interesse am Donnerstag bei der Eröffnung des Mehrgenerationenhauses (MGH) in Monsheim. Die Einrichtung der evangelischen Kirche in der Verbandsgemeinde, die seit 2015 als Familienzentrum fungiert, wurde 2017 im Bundesprogramm aufgenommen und vom rheinland-pfälzischen Familienministerium als eines von insgesamt 48 Häusern der Familie anerkannt.

„Jetzt kann die Arbeit richtig losgehen”, freute sich Pfarrer Volker Hudel bei seiner Begrüßung auf das „große Abenteuer Mehrgenerationenhaus”. Mit seinem Bildungs- und Beratungsangebot soll die Einrichtung, Lücken schließen, die sich durch die Veränderungen in der Familienstruktur ergeben haben. „Das Haus passt ins Dorf”, erklärte Hudel, denn „der Wandel betrifft auch das Land, wenn auch zeitversetzt”. Bereits seit Monaten sei das MGH mit Leben erfüllt, jetzt sei ersichtlich, welche Veränderungen der Räume durch die Umbaumaßnahmen bewirkt worden sei.

„Ein Haus mit christlichem Profil, das für alle Menschen offen sei”, betonte Pfarrer Hudel und dankte allen Beteiligten für die positive Zusammenarbeit. Ein besonderes Lob richtete er an Sabine Bayer, die als gute Seele dem Haus ihren Stempel aufdrücke. Mit Gottes Schutz, Geleit und Segen übergab Pfarrer Volker Hudel die Einrichtung ihrer Bestimmung.

Türen stehen allen offen

„Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Jeder und jede ist willkommen, denn sie stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter, Herkunft, Nationalität oder Geschlecht“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Ein Mehrgenerationenhaus ist ein Ort der gelebten Demokratie, der Toleranz und vor allem ein Ort für Familien”, hofft die Ministerpräsidentin auf eine lebendige Entwicklung und ein familiäres Klima. Hierzu könne jeder einen Beitrag leisten und sich einbringen.

Richtige Entscheidung getroffen

„Der Zuspruch zeigt, dass hinter dem Mehrgenerationenhaus eine tolle Idee steckt”, so Verbandsbürgermeister Ralph Bothe. Sich von Anfang an um das Projekt beworben zu haben, sei die richtige Entscheidung gewesen. Den ersten Stein habe Pfarrer Hudel ins Rollen gebracht, fügte Bothe an. Er sei mit Herz und Seele auf das MGH fixiert, verwies Ralph Bothe auf die jährliche Unterstützung des Hauses in Höhe von 35.000 Euro, da dort auch der Bereich der Jugendarbeit seitens der VG integriert sei.

Flinke Nadel, Kindertreff Kriegsheim, Seniorentreff, Mütter-Väter-Treff, Infofrühstück Jobcenter und Krabbeltreff. Die Liste der Angebote im Mehrgenerationenhaus in Monsheim ist lang und stieß auf großes Interesse der Besucher in den neuen Räumlichkeiten. Foto: Steffen Heumann

Landrat Ernst Walter Görisch blickte ebenfalls mit Stolz auf die Entwicklung. „Wir brauchen Orte der Begegnung”, blickte Görisch auf das Mehrgenerationenhaus in Alzey, das sein 10-jähriges Bestehen feiere. Er hoffe daher auf weitere Nachahmer hinsichtlich der Realisierung von Einrichtung dieser Art.

„Eine neue Form von Familie und Vergemeinschaftung”, legte Dekan Harald Storch den Fokus der Pionierarbeit, die im Sinne eines Miteinanders geleistet werde. Kleine Facetten von Einheimischen wie Zugewanderten und ein Beitrag zur Integration, so der Dekan. Der Grundstein dafür werde im Mehrgenerationenhaus gelegt, das die Möglichkeit dazu biete, sich im Hier und Jetzt zu orientieren, erinnerte Harald Storch an die Zeit, in der er in einer 4-Generationen-Situation aufgewachsen sei.

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