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Den zweiten von drei Matchbällen auch gewonnen

TSG Pfeddersheim tat sich beim 3:0 gegen den SC Halberg-Brebach schwer / Mittwoch um 19 Uhr kommt es im Uwe-Becker-Stadion zum Showdown um den Oberliga-Klassenerhalt gegen SV Mehring

Es war die 72. Spielminute, als Dennis Seyfert in aussichtsreicher Position von einem Gästespieler brachial von den Beinen geholt wurde, der Ball verdeckt von Arijan Berisha (rechts) zu Matthias Lang (links im Hintergrund) flog und dieser zum erlösenden 1:0 einschoss.

Es war die 72. Spielminute, als Dennis Seyfert in aussichtsreicher Position von einem Gästespieler brachial von den Beinen geholt wurde, der Ball verdeckt von Arijan Berisha (rechts) zu Matthias Lang (links im Hintergrund) flog und dieser zum erlösenden 1:0 einschoss.

VON KLAUS DIEHL Was haben die Pfeddersheimer besser gemacht als der Regionalligist VfR Wormatia? Die Frage ist einfach zu beantworten, denn während der große Lokal-Rivale aus drei Heimspielen nur ganze fünf Punkte holen konnte, haben die Oberliga-Kicker in Pfeddersheim aus zwei Spielen bereits sechs Punkte geholt. Das hat erst seinen richtigen Wert, wenn Mittwochabend um 19 Uhr gegen den SV Mehring – auch diese gewannen ihre letzten beiden Spiele – ein weiterer Dreier herausspringt. Liegen doch drei Spieltage vor Saisonende die Pfeddersheimer mit einem Punkt weniger hinter ihrem Gast auf dem drittletzten Platz. Da diese Platzierung derzeit und wohl auch wahrscheinlich keine Sicherheit für den Klassenerhalt bietet, müssen die Mannen um TSG-Kapitän Tobias Klotz heute Abend ohne Wenn und Aber einen weiteren Dreier einfahren. Ja man könnte bei einem Sieg nach Punkten zur Spvgg. Wirges und SV Elversberg II aufschließen, sollten diese beim heutigen 32. Spieltag verlieren.

Obwohl es für den bereits feststehenden Absteiger SC Halberg-Brebach um nichts mehr ging, präsentierten sich diese mit einer kompakten Abwehr, gegen die sich durchzu- setzen keine einfache Aufgabe war. Besonders wenn man die wenigen, aber glasklaren Torchancen wie bereits vor der Pause nicht verwerten kann. Besonders als Dennis Seyfert eine Minute vor der Pause noch keine fünf Meter vor dem Tor den Ball nicht über die Linie brachte. Nur 60 Sekunden später schien Marcel Veek per Kopf fündig zu werden, doch konnte ein Gästeverteidiger für seinen geschlagenen Torhüter gerade noch auf der Linie klären. Doch auch die Gastgeber mussten bis dahin zwei brenzlige Situationen überstehen. Nach Wiederanpfiff verstärkten die Schützlinge von TSG-Coach Norbert Hess ihre Bemühungen und die Liste weiterer guter TSG-Torchancen wurde immer länger. Es ist müßig die Namen der damit behafteten TSG-Spieler zu nennen und könnte vielleicht unnötig am Selbstvertrauen der Spieler vor dem heutigen Abend nagen.

Darum sei nur das Positive der letzten 20 Minuten erwähnt. Der schon zuvor in die Angriffsmitte beorderte Co-Trainer Matthias Lang erlöste seine Mitspieler in der 72. Minute, als Dennis Seyfert, das Bild zeigt es, von einem Gästespieler sehr brachial von den Beinen geholt wurde, der Ball zu Arijan Berisha kam und von dort dem in Hintergrund lauernden sonstigen TSG-Abwehrchef vor die Füße flog. Der Rest war einfach. Da hörte man etliche Steine von den Herzen der Gastgeber fallen, ehe mit einem tollen Sololauf über die linke Seite dem zuvor eingewechselten Sebastian Schulz (86.) das hoch verdiente und erlösende 2:0 gelang. War Dennis Seyfert, der wie alle übrigen Spieler viel rackerte und auch für etliche Flächenbrände im Gästestrafraum sorgte, vor der Pause noch der Pechvogel, so vollendete er in der 90. Minute das Toreschießen mit einem sehenswerten Dreh-Heber über den Gästekeeper hinweg zum 3:0. Positiv zu vermerken wäre noch, dass besonders die Körpersprache der meisten TSG-Spieler ein erhebliches Stück positiver war als am letzten Mittwoch beim 3:1-Sieg gegen Wirges. Möge dies heute Abend eine positive Fortsetzung erfahren.

Für die TSG Pfeddersheim spielten: Thorsten Müller (Tor), Sven Oswald, Matthias Lang, Jakob Siebecker, Mario Cuc, Arijan Berisha (90. Dennis Becht), Mathias Tillschneider, Tobias Klotz, Dennis Seyfert, Marcel Veek (88. Ali Aslan) und Alexander Nazarov (75. Sebastian Schulz).

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Geschrieben in Fußball, Sport

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