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10.10 Uhr | 26. April 2022
ERICH-KRESS-GEDÄCHTNISTURNIER: Erinnerung an legendären Box-Trainer war nicht nur bei jüngsten Kämpfen lebendig

Der Boxsport ist zurück in Worms

Beide Kämpfer schenkten sich nichts. Am Ende hatte Mert Keles (rechts) vom BC Worms, mehr zuzusetzen und gewann seinen Kampf einstimmig nach Punkten. Foto: Marcus Diehl

Beide Kämpfer schenkten sich nichts. Am Ende hatte Mert Keles (rechts) vom BC Worms, mehr zuzusetzen und gewann seinen Kampf einstimmig nach Punkten. Foto: Marcus Diehl

Der Name Erich Kress hat in Worms immer noch eine enorme Stahlkraft und der Box-Club Worms hat sich zur Aufgabe gemacht, dass dies auch so bleibt. Die Erinnerung an Erich Kress ist bei vielen noch allgegenwärtig. Am Samstag hatte der BC, nach der coronabedingten Pause, wieder einmal zum Erich-Kress Gedächnisturnier im Black&White eingeladen. Zu Ehren des altbekannten Wormser Boxtrainers wurde gegen den BC Mainz ein Vergleichskampf durchgeführt. 

Beide Teams hatten einige Gastkämpfer dabei. Der Trainer und Macher vom BC Worms, Philipp Lehnert, und gleichzeitig noch Initiator der Veranstaltung, hatte zur Begrüßung mit dem Satz: „Der Boxsport in Worms lebt“ gleich bei den Zuschauern für Begeisterung gesorgt. Weiterhin dankte er allen Gästen für ein zahlreiches Erscheinen, die vielen Unterstützer vom Box-Club und auch einige Ehrengäste, die der Einladung gefolgt waren. 

Neben Rainer Kress, dem Sohn von Erich, waren auch die Olympiateilnehmer und Wormser Box-Ikonen Stefan und Helmut Gertel anwesend, um ihren ehemaligen Trainer die Ehre zu erweisen. Bei einer kleinen Ansprache bedankten sich Rainer Kress und Stefan Gertel für die Einladung und für die Ausrichtung der Veranstaltung beim BC Worms und dass im Sinne von Erich Kress der Boxsport in Worms mit viel Engagement weiterhin durchgeführt wird. 

Begeisternde Kämpfe
Nach der Begrüßung ging es mit dem Boxen los und das Publikum – darunter viele ehemalige Schützlinge von Erich Kress – bekamen begeisternde Kämpfe zu sehen und echte Werbung für das Boxen. Trainer Philipp Lehnert konnte mit seinen Schützlingen durchaus zufrieden sein, auch wenn er in den Ringpausen ab und zu etwas lauter werden musste. 

Fast bei allen Kämpfern waren auch die Nachwirkungen der Coronapause anzumerken. Drei mal zwei Minuten können schon eine lange Distanz sein und die Kondition war ein wichtiger Faktor. Den besten Kampf des Abends zeigte Wishan Sungarov, der seinen Gegner Mirko Grundes nach Punkten einstimmig besiegen konnte. Beide zeigten ihr technisches Können und jeder Treffer wurde vom Fachpublikum frenetisch gefeiert. 

Ebenfalls sorgte Mert Keles in einem spannenden und umkämpften Fight gegen Hussin Gzouli für einen Wormser Sieg. Weniger Glück hatten Joel Schwahn, Metin Abay und Oluwole Ciosek. Alle drei verloren ihre Kämpfe knapp nach Punkten. Sie zeigten starken Widerstand und konnten trotzdem mit ihrer Leistung zufrieden sein. Alles in Allem waren alle nach dem Kampfabend zufrieden: Die Sportler, dass sie endlich wieder boxen durften, die Zuschauer, dass sie endlich wieder Boxsport sehen durften, Trainer Philipp Lehnert über die Leistung seiner Schützlinge und alle anwesenden Personen, dass das Erbe von Erich Kress in Worms weiterhin aufrecht gehalten wird.

 

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Geschrieben in Sport, Sport-Mix

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