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  • Do., 17. März 2022, 21:23 Uhr
    IGS OSTHOFEN: Schülerinnen und Schülern einer 7. Klasse zeigten sich solidarisch mit den Opfern des Krieges in der Ukraine

    Der Krieg beschäftigt alle

    „Zu nah an uns ist das, was da passiert. Wir haben ukrainische und russische Schülerinnen und Schüler. Einige davon haben Familie und Freunde in der Ukraine. Aber auch wenn man niemanden, der betroffen ist, kennt, gab es nach den Winterferien keinen, der nicht wusste, was los war“, so die einhellige Meinung an der IGS Osthofen. Nachdem Russland am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert war, wurde allen klar, dass man dieses Thema im Unterricht nicht einfach weglassen kann.

    Die Idee zu der Aktion kam den Schülerinnen und Schülern einer 7. Klasse an der IGS, nachdem sie im Unterricht einen Fernsehbeitrag zum Thema „Fragen zum Krieg in der Ukraine“ gesehen hatten. Hier wurde eine Schule gezeigt, die etwas Ähnliches umgesetzt hatte. Nach dem Beitrag war die Frage der Lehrerin: „Welche Fragen habt ihr zum Thema? Was würdet ihr noch gerne dazu wissen?“ Und so hatte die erste Frage dann gar nichts speziell mit dem Thema Krieg zu tun, sondern lautete: „Können wir auch so etwas machen? Um ein Zeichen zu setzen?“ Die Antwort war klar und schnell schlossen sich die restlichen Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe an.

    „Wir möchten nicht akzeptieren, dass Putin versucht, ein anderes Land zu beherrschen. Wir als siebte Klassenstufe finden es wichtig, der Ukraine unsere Solidarität zu zeigen“, sagt Christian. „Im Moment spenden viele Menschen Geld und Sachen, um auf ihre Art zu helfen, um zu zeigen, dass nicht nur Politiker etwas tun können. Auch wir können helfen“, so Eva und Merle.

    Solidarität mit Betroffenen zeigen
    Nach der Sammlung unterschiedlicher Ideen wurde entschieden, dass die Schülerinnen und Schüler sich am Donnerstagmorgen gemeinsam zu einem Zeichen im Pausenhof aufstellen wollten. Außerdem sollte auch dauerhaft nach außen sichtbar sein, dass die Schülerinnen und Schüler sich solidarisch mit den vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine zeigen.

    Und so bemalten und beschrifteten die Schülerinnen und Schüler gelbe und blaue Blätter mit Friedensbotschaften und Wünschen, die dann kurzum an die Fenster der Schulküche geklebt wurden.

    „Wir wünschen uns, dass Putin uns alle sieht und mit dem Krieg aufhört“, so Luisa. „Wir wünschen uns, dass der Krieg aufhört und Unschuldige nicht mehr sterben müssen“, sagt Benjamin, und Linus fügt hinzu, dass er hoffe, „dass die Menschen bald wieder in ihr Heimatland zurückkehren können.“

    Spendenaktion mit UNICEF
    Zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine und der Kriegsflüchtlinge veranstaltet die Schülervertretung vom 23. März bis zum 25. März eine Spendenaktion zugunsten der Aktion „Von Kindern für Kinder“ der UNICEF. Geldspenden, die in der IGS Osthofen bis zum 25. März eingehen, werden im Rahmen dieser Aktion gerne weitergeleitet.

    Die Schülerinnen und Schüler an der IGS Osthofen zeigten viel Herz für die Betroffenen des Ukraine-Krieges. Foto: Mirco Metzler/Die Knipser


     

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