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12.04 Uhr | 3. Dezember 2019

Der SV 64 ist und bleibt unbesiegbar

HSG WORMS: Drachen bleibt in Zweibrücken mit 33:24 das Nachsehen in einer einseitigen Partie

Auch die Wormser Drachen waren beim Auswärtsspiel in der Rosenstadt gegen den noch verlustpunktfreien Ligaprimus chancenlos. Trotz großem Kampf musste die HSG Worms die nächste Auswärtsniederlage in der Handball-Oberliga hinnehmen, 24:33 (9:17) lautete der Endstand in dem einseitigen Spiel mit einem verdienten Sieger aus Zweibrücken. „Wir haben uns so gut es ging gewehrt und haben den Abstand letztlich nicht zweistellig werden lassen“, bilanzierte HSG-Trainer Marco Tremmel nüchtern und musste sich eingestehen: „Zweibrücken hat gezeigt, dass sie ein Spitzenteam mit mächtig Selbstvertrauen sind.“

Ohne die jeweiligen Top-Torjäger

Auf beiden Seiten fehlten die Top-Torjäger. Während bei der HSG Worms Spielmacher Konstantin Herbert passen musste, fehlte auf Seiten der Hausherren der beste Werfer Tim Schnaller. Das Fehlen des Zweibrücker Torjägers machte sich jedoch vom Anpfiff weg überhaupt nicht bemerkbar. Denn die auf jeder Position doppelt herausragend besetzten 64er hatten da zum Beispiel mit Marc-Robin Eisel eine spielstarke und torgefährliche Alternative im Rückraum parat. Und diese bereitete den Wormser Drachen vom Anpfiff weg mächtig Probleme. Die Gäste agierten sehr nervös zu Spielbeginn und leisteten sich einige Fehler, die die Gastgeber postwendend mit Toren bestraften. Nach einer Viertelstunde stand es bereits 4:8 aus Sicht der HSG. „Gegen so eine Mannschaft wird jeder Fehler bestraft“, konstatierte Marco Tremmel, dessen Mannschaft im ersten Durchgang defensiv kaum Zugriff auf den Gegner bekam. Folgerichtig ging es mit einem deutlichen 9:17-Rückstand in die Halbzeitpause. In der Halbzeit gab es dementsprechend viel aufzuarbeiten für Marco Tremmel, der neben Konstantin Herbert auch auf Steffen Dietz und Moritz Brestrich verzichten musste.

Besser verteidigt

Nach dem Seitenwechsel verschoben sie Kräfteverhältnisse dann ein wenig. Zum einen agierten die Wormser sicherer mit dem Ball in der Hand und verteidigten auch besser. Zum anderen wechselte SV-Trainer Stefan Bullacher aber auch auf einigen Positionen durch, um die Kräfte für das bevorstehende Top-Spiel bei den Sportfreunden Budenheim einzuteilen. Die HSG nutzte die Umstände und ließ es in der Folge nicht mehr zu, dass der Rückstand größer wurde. Und ganz nebenbei brachte Marco Tremmel mit Simon Metzen im Tor und Theo Schönmehl zwei echte Eigengewächse, die wertvolle Erfahrungen vor großer Kulisse gegen einen hochklassigen Gegner feiern durften. Und Simon Metzen überzeugte in seinen paar Minuten mit gleich mehreren Paraden, darunter ein gehaltener Strafwurf gegen Routinier Benjamin Zellmer. „Simon hat gut gehalten, auch Robin von Lauppert hat eine gute zweite Halbzeit gespielt“, hob Marco Tremmel die positiven Dinge hervor und kam nach Abpfiff zu dem Schluss: „Wir haben uns und er zweiten Halbzeit gut gewehrt. Jetzt liegt der volle Fokus auf den beiden Heimspielen zum Jahresabschluss, das sind Gegner unserer Kragenweite. Daheim haben wir gegen Mülheim zuletzt gezeigt, zu welcher Leistung wir in der Lage sind. Die gilt es jetzt abzurufen.“

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Geschrieben in Handball, Sport

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