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„Deutsches Zentrum“ als Mittelpunkt der Vereinsarbeit

Auswärtiges Amt fördert Projekt des Eicher Vereins "SOS `86 – Kinder von Tschernobyl e.V."

In den bisher drei Dialogveranstaltungen konnten durchschnittlich 40 Studenten und Professoren begrüßt werden.

In den bisher drei Dialogveranstaltungen konnten durchschnittlich 40 Studenten und Professoren begrüßt werden.

Der Bundesregierung ist sehr daran gelegen, dass Organisationen der Zivilgesellschaft und die in ihnen engagierten Bürger wichtige Partner des Staates werden und diesen beim Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft sowie Russland unterstützen.

Um dieses zu erreichen, hat das Auswärtige Amt ein Förderprogramm ausgeschrieben. Das vom Vorsitzenden des Vereins SOS `86 – Kinder von Tschernobyl e.V. entwickelte und zur Entscheidung eingereichte zweigeteilte Projekt „Gründung eines „Deutschen Zentrums“ in Kiew und „Dialogveranstaltungsreihe mit Studenten der Taras Shevchenko Universität“ wurde geprüft und für förderungswürdig befunden.

Das „Deutsche Zentrum“ in Kiew soll Mittelpunkt der fast 25-jährigen Arbeit des Vereines in Kiew sein. Es wird dort kostenloser, qualifizierter Deutschunterricht für Jugendliche angeboten, weiterhin werden Kinderfeste und Gesprächsrunden mit ukrainischen Bürgern veranstaltet, sowie Ukrainern die Möglichkeit geboten, Kontakte zu deutschen Familien aufzubauen bzw. zu vertiefen. Heute kann man feststellen, dass dieser Projektteil sehr erfolgreich war und bis jetzt Kontakte zu über 300 Ukrainern aufgebaut werden konnten.

Als Referenten fungieren Harald Christ (links), Vorstandsvorsitzender der ERGO Beratung und Vertrieb AG sowie Rolf Konersmann, Vorsitzender des Vereines SOS `86 – Kinder von Tschernobyl e.V.

Als Referenten fungieren Harald Christ (links), Vorstandsvorsitzender der ERGO Beratung und Vertrieb AG sowie Rolf Konersmann, Vorsitzender des Vereines SOS `86 – Kinder von Tschernobyl e.V.

In den bisher drei Dialogveranstaltungen konnten durchschnittlich 40 Studenten und Professoren in den Räumen der Taras Shevchenko Universität, der größten Universität der Ukraine, begrüßt werden. Als Referenten fungieren Harald Christ, Vorstandsvorsitzender der ERGO Beratung und Vertrieb AG sowie Rolf Konersmann, Vorsitzender des Vereines SOS `86 – Kinder von Tschernobyl e.V. Als Wunschthemen der ukrainischen Studenten wurde insbesondere über Bildungspolitik und Chancen auf dem Arbeitsmarkt rege diskutiert. Die Veranstaltungen werden in deutscher Sprache durchgeführt. Weiterhin vorgesehene Themen befassen sich mit Demokratie und Wirtschaft, die Europäische Union sowie Kapital und Finanzmärkte.

Nachdem die Veranstaltungsreihe 2016 große positive Resonanz in der Ukraine gezeigt hat, hat sich der Vorstand des Vereines SOS `86 – Kinder von Tschernobyl e.V. entschieden, das Projekt  im kommenden Jahr fortzuführen und für 2017 erneut eine Förderung vom Auswärtige Amt zu beantragen.

Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen und Mitglied des Deutschen Bundestages bedankte sich im November in einem persönlichen Schreiben bei Harald Christ, dass der Verein SOS `86 – Kinder von Tschernobyl e.V. und er sich so stark für den deutsch-ukrainischen Dialog engagieren und dass das Auswärtige Amt dieses schöne Projekt unterstützen kann. Weiterhin bat er, persönlich über die Ergebnisse und Erfahrungen dieses Projektes auf dem Laufenden gehalten zu werden.

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Geschrieben in Aus dem Nibelungenland, VG Eich am 17. November 2016

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