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Die grüne Insel Korfu im nördlichen Teil erwandert

Wandergruppe der DAV-Sektion Worms mit unvergesslichen Eindrücken

Herrliche Ausblicke erlebte die Wandergruppe der DAV-Sektion Worms auf der grünen Insel Korfu.

Herrliche Ausblicke erlebte die Wandergruppe der DAV-Sektion Worms auf der grünen Insel Korfu.

26 Wanderfreunde des DAV der Sektion Worms kehrten von ihrer diesjährigen Wanderreise aus Korfu, der nördlichsten ionischen Insel, zurück. Ihren Ruf als grünste griechische Insel verdankt sie dem ungewöhnlich feuchten, mediterranen Klima. Der Herr der Insel ist der Ölbaum mit seinem Korfu-typischen löchrigen Stamm. Auffällig sind die vielen schlanken Zypressen, die aus den halbhohen sattgrünen Mischwäldern als grazile Nadeln herausragen. Der Stützpunkt der DAV-Wanderer lag in einem direkt am Meer gelegenen Hotel in Dassia an der Ostküste, mit einem einzigartigen Rundumblick von der Inselhauptstadt über das gegenüberliegende Festland bis hinauf zum höchsten Berg der Insel, dem 906 Meter hohen Pantokrator.

Gut ausgebaute und markierte Wanderwege sind im steinigen und sehr bergigen Areal selten, weshalb ortskundige Führer unerlässlich waren. In zwei Schwierigkeitsgruppen erwanderte man die reizvollen, in ein frühsommerliches Blütenmeer getauchten Landschaften. Freundlich aufgenommen und landestypisch bestens bewirtet, lernte man viel über die Inselbewohner kennen. Sechs Tageswanderungen führten in den interessanteren nördlichen Teil der Insel, wo Steilküsten mit kleinen malerischen Buchten sich mit ruhigen kilometerlangen Sandstränden vor hügeligem Hinterland abwechselten. Auf den alten Pfaden, die einstmals die Bergdörfer untereinander und mit der Küste verbanden, genoss man traumhafte Panoramablicke über die gesamte Insel bis hin zum benachbarten Albanien.

Gut zu Fuß und mit Säge und Heckenschere ausgestattet muss man sein, um sich die weitgehend unberührte Landschaft zu erschließen. Der Zugang vom Meer aus per Boot war eher eine unterhaltsame Option. An den wanderfreien Tagen fanden die Wasserratten an Pool und Strand viel Ablenkung. Andere steuerten mit Linienbussen die Touristenzentren an. So traf man sich beim Stadtbummel durch die malerische Inselhauptstadt Kerkyra in den von venezianischen Arkaden gesäumten und von Kreuzfahrtschiff-Landgängern bevölkerten Gässchen oder in der Grabeskirche des Inselheiligen Spiridon. Einen Hauch eigener Geschichte verspürte man im Achillion, der Sommerresidenz der beiden kaiserlichen Hoheiten Elisabeth von Österreich und Wilhelm II. Sowohl vom Insel als auch vom Gruppenklima her war der Aufenthalt perfekt. Die Sonne lachte fast täglich vom Himmel, Hotel und Essen verwöhnten und Edda und Joachim Decker – im Hintergrund auch Waltraud und Willi Marchlewski – betreuten effektiv und liebevoll und bescherten allen unvergessliche Eindrücke.

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Geschrieben in Sport, Sport-Mix

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