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16.08 Uhr | 6. April 2021

Die kommenden Tage und die Inzidenzahlen fest im Blick

Vorerst keine Änderung der derzeit gültigen Allgemeinverfügung vorgesehen / Verwaltungsstab beobachtet sorgfältig die Entwicklung der kommenden Tage / Testzentrum nun auch freitags geöffnet / heute Testung von über 900 Schülerinnen und Schülern / OB Kessel mahnt zur Einhaltung der Corona-Regeln

Die Osterfeiertage sind vorüber und die Inzidenzahlen sind mit einem Wert von knapp unter 200 an Karfreitag sogar leicht zurückgegangen. Doch ist dies noch lange kein Grund, aufatmen zu können, weiß Oberbürgermeister Adolf Kessel. Auch zu Weihnachten seien die Zahlen leicht rückgängig gewesen, dann aber wieder stark angestiegen. Der Verwaltungsstab wird daher die kommenden Tage sorgfältig beobachten. Bis zum kommenden Sonntag, dem 11. April, hat die aktuell bestehende Allgemeinverfügung inklusive der nächtlichen Ausgangssperre noch ihre Gültigkeit. Steigen  die Inzidenzwerte aber wieder, sieht sich der Verwaltungsstab gezwungen, die Allgemeinverfügung erneut zu ändern und zur Eindämmung des Infektionsgeschehens die Maßnahmen in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt in Alzey und dem Gesundheitsministerium in Mainz zu verstärken. Ausschlaggebend dafür ist die am 1. April in Kraft getretene 1. Landesverordnung (LV) zur Änderung der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (CoBeLVO). Darin ist geregelt, dass kreisfreie Städte, in denen die 7-Tages-Inzidenz an drei Tagen in Folge den Wert von 200 überstiegen hat, am darauffolgenden Werktag eine Allgemeinverfügung (AV) zu erlassen haben, die z. B. Verschärfungen im Bereich der Gottesdienste vorsieht, die sportlichen Betätigungen weiter einengt, bei den Frisören neben einer Terminvereinbarung auch die Vorlage eines negativen Testergebnisses fordert und zur Schließung von Bau- und Gartenmärkten oder Buchläden führen kann. Um dies zu verhindern, appelliert Oberbürgermeister Adolf Kessel an die Bürgerinnen und Bürger, Kontakte auf ein Mindestmaß zu begrenzen, die freiwilligen Testangebote in Anspruch zu nehmen und sich an die gültigen Corona- und Hygieneregeln zu halten.

„Durch das Testen sollen symptomfreie Infizierte erkannt und damit die Infektionskette unterbrochen werden. Das DRK organisiert mit Unterstützung des DLRG, THW, ASB und der Freiwilligen Feuerwehr im sogenannten Wormser Modell die Teststelle in der EWR-Turbinenhalle in der Klosterstraße und hat die Zeiten nun auch auf Freitag von 16 bis 18 Uhr erweitert, sodass jetzt Testen nach Anmeldung dienstags, donnerstags, freitags sowie samstags und sonntags möglich ist“, lobt OB Kessel die Zusammenarbeit und das erweiterte Terminangebot.  Am heutigen Dienstag (6.4.21) ließen sich dort über 900 Schülerinnen und Schüler vor dem Schulstart testen. In Worms bleibt es vorläufig beim Wechselunterricht, eine Sonderregelung ist nicht vorgesehen. „Wir werden nun die Entwicklung der Inzidenzzahlen sorgfältig im Blick behalten und hoffen sehr, dass wir auf weitere Einschränkungen verzichten können“, so Adolf Kessel. Bei Fragen zu Corona und der Allgemeinverfügung können sich Wormser Bürgerinnen und Bürger an die Corona-Hotline wenden, Telefon: 06241 / 853-1888 (Mo-Fr, 8-16 Uhr) oder E-Mail an: corona-fragen@worms.de.Auf der Homepage der Stadt Worms unter www.worms.de sind umfangreiche Informationen – auch zum Testen und Impfen – abrufbar.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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