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Die Schule ist vorbei – Und jetzt?

6 Tipps für junge Menschen in der Krise

Immer mehr Erwachsene beschweren sich über ihren Job, wie frustrierend er doch ist oder wie wenig er ihrer Persönlichkeit entspricht. Dann gibt es diejenigen, die ihr Studium abgeschlossen haben, obwohl sie das Fach eigentlich gar nicht studieren wollten, und auf der Gegenseite gibt es die, die nicht studiert haben und es jetzt bereuen.
In den Augen junger Menschen kurz vor dem Schulabschluss ist all das schrecklich.
Das letzte Schuljahr ist ohnehin schwierig genug. Zu dem ganzen Prüfungsstress kommt der Druck, Entscheidungen für die Zukunft treffen zu müssen: Sich für einen Studiengang entscheiden, eine Ausbildung machen oder direkt in die Arbeitswelt einsteigen?
Eine derart komplexe Entscheidung erfordert eine sorgfältige und vollständige Analyse aller Faktoren und möglicher Optionen. Während die Wahl einer Universität nicht unbedingt verbindlich ist, ist es die berufliche Zukunft umso mehr. Hat man sich erst einmal für ein Berufsfeld entschieden, verschließen sich einem automatisch einige andere Optionen.
Die Entscheidung, die junge Menschen in dieser Situation treffen, ist also prinzipiell eine für das ganze Leben. Und wenn wir derart wichtige Entscheidungen treffen müssen, sind wir verwundbar. Für manche von uns ist es schwierig, zwischen all den „Sei optimistisch und folge deinem Herzen!“-Verfechtern und den „Arbeiten bedeutet zunächst einmal Arbeit finden. Wenn dein Herz also „Romanische Sprachwissenschaften“ sagt, wirst du damit überhaupt einen Job finden?“-Realisten überhaupt eine Entscheidung zu treffen.
Viele machen sich Sorgen, am Ende um einen Platz in einem bereits gesättigten Markt zu kämpfen. Ebenso viele treffen dann von rein rationale Entscheidungen und bereuen sie später, weil ihre Erwartungen nicht erfüllt werden. Natürlich kann man immer einen Schritt zurück machen, aber seien wir ehrlich: Niemand will sich mit seinem Frust abfinden.
Versuchen wir einmal, mit einem Blick auf statistische Zahlen zum Arbeiten in Deutschland Klarheit zu schaffen:

– Mehr als 20 % der deutschen Arbeiter haben einen Universitätsabschluss
– Die Arbeitslosigkeit ist um 4 % zurückgegangen
– Die Arbeitslosenquote unter Akademikern liegt bei etwa 2,6 %
– Wirtschaft, Technik und Sozialpädagogik sind die drei großen akademischen Bereiche mit den meisten Studenten
– Ende 2017 gab es 549.800 Berufsbildungszentren mit mehr als 27.900 verfügbaren Plätzen (+1 % im Vergleich zu 2016)
– Die besten Chancen bieten die Aus- und Weiterbildungen:

  • Verkaufspersonal im Einzelhandel
  • Büroverwaltung
  • Vertreter
  • Ausbildung für Industrieangestellte
  • Lagerlogistik
  • Zahnhygieniker
  • Koch
  • Assistent im Medizinsektor
  • Großhändler für Industriemechanik in Deutschland und im Ausland

Man hat alle relevanten Informationen und dennoch Schwierigkeiten, sich zu entscheiden. Wussten Sie, dass es viele Studienberater gibt, die Ihnen jederzeit gerne weiterhelfen?
Hier sind Ihre Tipps:

1. Kenne dich selbst
Die richtige Entscheidung ist wichtig, und dafür ist es wichtig, dass du deine Bedürfnisse, Einstellung und Veranlagungen kennst. Achte auf deine persönlichen Eigenschaften.

2. Mach eine Liste
Erstelle eine Liste deiner Stärken und Schwächen. Jeder Beruf hat ein völlig anderes Anforderungsprofil. Ein Sekretär muss organisiert sein und genau und methodisch arbeiten können. Ein Vertreter hingegen muss ausgezeichnete Sprachfertigkeit besitzen und extrovertiert sein. Dasselbe gilt für Schwächen: Wenn du sehr unordentlich bist und dich leicht ablenken lassen, ist eine Zukunft als Ingenieur vielleicht nicht das Richtige für dich.

3. Such nach deinen Ambitionen
Was sind deine Prioritäten? Möchtest du beispielsweise von Anfang an finanziell unabhängig sein oder kann das noch ein bisschen warten? Möchtest du anderen mit deiner Arbeit helfen? Möchtest du deine Kreativität ausdrücken?

4. Finde deine Interessenbereiche
Was tust du gern? Schreibe dich nicht für Maschinenbau ein, wenn du Mathe hasst, selbst wenn du in der Schule gut darin warst. Bedenke, dass du einen Großteil des Tages mit deiner Arbeit verbringen wirst.

5. Sieh dir die Arbeitswelt an
Ziehe alle Variablen in Betracht: Wenn du dich für eine Universität entschieden hast, wähle dein Studienfach nach den zukünftigen Möglichkeiten aus. Bist du unentschlossen oder unsicher, ob du überhaupt studieren willst? Ein Studium ist keine Pflicht. Willst du wirklich deine nächsten Jahre einem Fach widmen, dass dich nicht fasziniert? Sieh dir Ausbildungsstellen an. Auch die sind eine hervorragende Investition in deine Zukunft.

6. Führ dir vor Augen, dass du Fehler machen darfst.
Wir alle machen Fehler und dir können auch welche passieren. Sozialen und familiären Druck spürst du im Augenblick vermutlich genug, und es fällt dir möglicherweise schwer, zu deiner Familie oder deinen Freunden Nein zu sagen. Wenn du eine falsche Entscheidung getroffen hast, hör einfach auf und schlag eine andere Richtung ein. Es ist nie zu spät für ein erfülltes Leben.

Der Weg in deine Zukunft steht dir offen – Gehe ihn! Viel Glück und gute Reise.

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Geschrieben in Verbraucher-Tipps und Werbung am 13. Februar 2018

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